greifvogel jagt wildziege.......

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    • Wow.

      Ich hatte gehofft, dass die Ziege sich das Genick bricht. Wer versorgt jetzt die Fleischwunden?

      Für uns vermeintlich brutal und grausam, aber seht, wie toll die Ziegen dort leben können, wieviel Platz zum Leben sie haben und nirgendwo Hände mit Leckerchen...

      Klasse Aufnahmen. Ich frag mich immer, wer dort jedesmal zur rechten Zeit am rechten Ort mit der Kamera ist. :)

      LG Elli


      Not being vegan is a mistake. ^^

      Gut zu wissen...
    • ElliBesch schrieb:

      Klasse Aufnahmen. Ich frag mich immer, wer dort jedesmal zur rechten Zeit am rechten Ort mit der Kamera ist. :)
      Hallo Elli,

      in der Tierfilmbranche sieht man heutzutage leider nur noch wenige "echte Schnappschüsse". Vieles ist nachgestellt und zuvor gut organisiert und dabei gehen die Tierfilmer oft skrupellos vor.
      "Zahme" Raubkatzen lässt man hungern, setzt dann eine Antilope ins Gehege/Reservat, platziert überall Kameras und schneidet am Ende alles geschickt zusammen.
      Steinbocklämmer und Raubvögel aus Tierparks werden "ausgesetzt", damit "die Natur" ihren Lauf nimmt und man gezielt filmen kann usw.
      Zäune und Co lassen sich bei der Bild- bzw. Filmbearbeitung am Ende ganz gut retuschieren..

      Neulich habe ich eine Doku über die Alpen gesehen und ein Salamander rutschte an einem Stein in einen Fluss und wurde mitgerissen. Der Zuschauer bekam in der Doku diesen Salamander im Fluss immer wieder zu sehen, quasi wie ein roter Faden der durch dem Film führte und wurde somit an verschiedenen Standorten in der Alpenrutschfahrt gezeigt.
      Also da kann mir niemand erzählen, dass das alles ein und derselbe Salamander war, der im Fluss herumstrampelte. Wie sollte der Kameramann da hätte mit Schritt halten können? Das waren mit Sicherheit ne ganze Menge Salamander, die für den Zuschauer nur nicht zu unterscheiden waren.

      Wie war das doch noch bei Lassie? Waren es nicht 4 oder gar 6 verschiedene Collies, die Lassie in der Serie verkörpert hatten? Lässt sich bestimmt googlen.
      Und Schweinchen Babe wuchs so schnell, da hatten auch mehrere Ferkel die Hauptrolle inne.

      Wenn man außergewöhnliche Tieraufnahmen sieht, sollte man sich ruhig zurecht fragen, wie diese wohl zustande gekommen sind.
      Ein neues Feld der Aufnahmen ermöglichen inzwischen ja auch Dronen - damit ist man ganz schön flexibel. Aber nicht einfach zu fliegen/dirigieren diese Dinger, habe ich mir sagen lassen, weil ich damit auch liebäugle.
      Schönen Gruß aus Belgien
      Judith

      Für mich ist das Leben eines Lamms
      nicht weniger wertvoll, als das Leben eines Menschen.
      (Mahatma Gandhi)
    • Herzlichen Dank liebe Judith,

      für diese Einblicke in die Tierfilmwelt!

      Dass es solche Ausmaße angenommen hat, war mir gar nicht so bewusst geworden. Bei Youtube laufen diverse Filme, so z.B. auch über 'Tierrettungen' bzw. außergewöhnliche Rettungsaktionen mit und an Tieren, die z.B. im Wasser um ihr Leben kämpfen oder auf belebten Straßen unter die Räder zu kommen drohen u.v.m.
      Diese Dramen werden mit einer Seelenruhe gefilmt um dann auch noch von etlichen Zuschauern 'geliked' und 'geteilt' zu werden.

      Ja und die Tierserien im TV- da denkt man als Kind noch, es sei immer der gleiche Lassie, Fury, unser Charlie (die armen Schimpansen, die stets vor der Geschlechtsreife ausgemustert wurden) etc...

      Schöne Scheinwelt. X(

      LG Elli


      Not being vegan is a mistake. ^^

      Gut zu wissen...
    • Ist eine Gämse wirklich eine Wildziege?

      Ich glaube der Adler konnte gegen Schluss gar nicht mehr loslassen und hat sich wohl tüchtig verschätzt.
      Wunderschönes Tier jedenfalls, hoffentlich hat er sich nicht verletzt dabei.

      Ich könnte mir schon vorstellen, dass es gestellt war, bzw. das ein Aufeinandertreffen von wilden Gämsen und einem unerfahrenen Adler herbeigeführt wurde.
      Anfangs sieht man ja, dass der Adler direkt auf die Kamera zufliegt, was für ein Tier eines Falkners spricht.
    • de.wikipedia.org/wiki/Rudaw_Media_Network
      ist ein privatrechlicher kurdischer Sender in Erbil (Irak), Kurmandschi ist eine der kurdischen Sprachen, der facebook Teilnehmer, hinter dem wir einen netten Amateur vermuten, nennt sich Rudaw Kurmanci.
      Der Sender dürfte Profis der Bildbearbeitung beschäftigen.
      Erschütternd sind die vielen leichtgläubigen Kommentare unter dem facebook-Filmchen, ob nun in englischer, spanischer, portugiesischer Sprache (nur die habe ich gelesen, sowie die Antworten darauf).
      Philosophisch wird da vom Überleben "of the fittest", vom alltäglichen Kampf, vom Stolz (Königsadler als Wappentier Mexikos [Münzen?]) gefaselt oder gemunkelt.
      Anfangs habe ich den Film für bare Münze genommen. Normalerweise versucht ein Adler der Gemse/Gämse Rupicapra Rupicapra (wenn es die Pyrenäen wären Rupicapra pyrenaica) oder eben einer Wildziege (es gibt viele Arten von Kreta bis Schottland) die Krallen
      images.google.fr/imgres?imgurl…KAhULHxoKHbIZDoQQ9QEIIzAC
      durch die Schädeldecke oder Augen ins Hirn zu treiben, um sie zu "erlegen". Erfolg in Sekunden.
      Das ist ja hier überhaupt nicht der Fall. Sie haben ihn wie bei den Bremer Stadtmusikanten auf den Rücken retuschiert.

      Ich habe mir das Video mehrmals angesehen.
      Unmittelbar am Anfang bei den Gemsen kommt die Sonne von links.
      Es ist nicht normal, daß ein Adler, wie am Anfang, so auf eine Kamera zufliegt. Das ist ein angefüttertes Tier, geködertes Tier. In diesen Ländern bis hin in die Mongolei werden die Adler abgerichtet zur Jagd auf Hasen und Kaninchen.
      Als der Adler über den flüchtenden Gemsen linkswärts fliegt, hat er im Gegensatz zu den Gemsen keinen Schatten unter sich, der bei Sonnenhöchststand zu sehen sein müßte. Vielleicht ist er also hinein geschnitten, technisch alles möglich.
      Teilweise sieht man "ihn" fliegen, ohne zu erkennen, worum es sich handelt (völlig unscharf).
      Da ja bei der Gruppe Lämmer waren, würde ein Adler sich immer ein Lamm "krallen".
      Bei der "Flucht" der Gams mit dem Adler auf dem Rücken überschlägt sich die Gams und prallt gegen den Stein, den Adler zwischen sich und dem Stein. Die größten Vögel, die ich bisher manipuliert habe, waren ein großer Seevogel und zwei stattliche Bussarde. Von daher wage ich zu sagen, daß der Adler mit vielleicht 7 kg KG (ergoogelt) zerschmettert worden wäre, wenn er beim Abwärtsjumpen der Gams, als sie sich überschlägt, zwischen ihr und dem Fels zermalmt worden wäre. Große Kräfte wirken da.
      Auch beim Springen über die Felsflächen sind die Schatten miserabel retuschiert.

      Beim Googeln nach dem Gewicht eines Adler stieß ich auf folgende Meldung nebst Video: Steinadler packt sich Kleinkind pipapo
      welt.de/vermischtes/article112…packt-sich-Kleinkind.html

      Das Video habe ich mehrmals angesehen und bin zu dem Schluß gekommen: manipuliert!
      Der Schatten unter dem Adler mit ausgebreiteten Schwingen (2 m Spannweite) ist viel zu schmal im Vergleich zur Person auf dem Rasen. Erst danach habe ich den Nachsatz im Artikel gelesen. Jaha.

      In dem Fakebook-facebook-Video sieht man übrigens fast am Schluß eine Adlerfeder nach rechts fliegen.

      Ich habe hier mal den Filmtipp "Der letzte Wolf" gegeben. Erst Monate später habe ich erfahren, daß bei den Aufnahmen, bei denen (Film-Plot) ein Wolfsrudel eine Pferdeherde in ein unwegsames Gelände treibt, das trainierte, abgerichtete Wolfsrudel deshalb immer brav seitlich hetzend die Pferdeherde verfolgt, weil bei den Aufnahmen viele Stromdrähte zwischen den verschiedenen Tierarten verliefen. Deren Heraussschnippeln über Bildbearbeitung soll später über ein Jahr gedauert haben. Die Aufnahmen letztlich ein Horror für bei Tierarten: Pferde als Fluchttiere und Wölfe als Beutejäger. Der Filmemacher ist ein ganz "berühmter" und wird überall gehätschelt.
      In dem jüngst lancierten Film "In the Heart of the Sea", nicht das größte Kunstwerk, wie uns die Experten sagen lassen, aber historisch interessant (Walfänger am Anfang des 19 . Jhdts), ist natürlich das Harpunieren und Ausschlachten der Wale ebenso Fake wie der Kannibalismus der Schiffbrüchigen - wenn auch historisch verbürgt.
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      Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir aus der nahen und weiteren Vergangenheit lernen, bei einer kranken Ziege die bisherigen und jetzigen Haltungsbedingungen analysieren - profund und schonungslos wie Dr. House. Das Wohl des Tiers steht über der Selbstgerechtigkeit ahnungsloser Halter.
    • Das Video von Ende Nov. 2015 ist dem Film "Wie Brüder im Wind" (Brothers of the wind, L'aigle et l'enfant) entnommen, der im Januar 2016 in D. und in Ö. in die Kinos kam. Schauspieler: Jean Reno und Tobias Moretti u.a.
      Die am Film beteiligten Adler entstammten einer Greifvogel-Station.
      Erst-Quelle für mich: kurzer Fernsehbericht.
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