verhalten

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    • Und Krähe aus Finnland könntest Du auch kontaktieren. Sie ist von Hause aus im Thema "Verhalten" gebildet.

      Viel Glück!
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Entschuldige, aber was soll eine solche Arbeit für Ansprüche erfüllen?
      Eine Art Erlebnisbericht? Oder soll es einen wissenschaftlichen Anspruch haben (und so geschwollen und dämlich klingt der Titel - Warum kein Seminar zum "Bratverhalten des Schnitzels in Abhängigkeit des Alters des getöteten Schweins und des Alters der zubereitenden Person"? )
      Sollte es wissenschaftlichen Ansprüchen genügen (oder eben in die Richtung gehen, wie man so etwas schreibt), musst Du Dich ja mit der Ethologie im allgemeinen, der Ethologie der Ziege und dann im speziellen mit Dressur literarisch beschäftigen. Und zu den konkret gestellen Aufgabe wirst Du wohl kaum was finden, außer Erfahrungen (subjektiv!) einzelner "Dompteure".
      Da sieht es dünn aus. Sambraus und Co sind da die "Klassiker", ansonsten müsstest Du ja auf eine universtäre Datenbank zurückgreifen.

      Bestimmt nett gemeint von der Lehrerin, aber mal wieder völlig schwachsinnig. Um die Grundlagen zu erarbeiten, wie man eine solche kleine Abhandlung verfasst, wählt man nicht solche Themen.Gruss an die Lehrerin.
      LG Eva
    • Das soll schon einen wissenschaftlichen Anspruch haben...
      Ja wie schon gesagt das Thema kann ich leider nicht mehr ändern aber ich habe mich inzwischen schon damit abgefunden. Habe auch schon 10 Seiten zusammen und durch viele Kommentare den ein oder anderen Denkanstoß für die restlichen Seiten zusammen. Z. B. habe ich auch einen "Intelligenztest" sozusagen für meine Ziegen gebaut und so etwas zählt auch zum Thema "dressur" mit hinein habe ich erfahren...
      Danke Eva für deine Hilfe
      LG
      Maria
    • Maria123 schrieb:

      Das soll schon einen wissenschaftlichen Anspruch haben...
      Öhhhmmm.... Fachoberschule Hausarbeit - und dann wissenschaftlichen Anspruch???
      Wie kommst Du da bloß drauf?
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Ja gut, okay, aber wissenschaftliche Standards braucht keiner zu erwarten. Wir wollen doch mal die Kuh im Dorf lassen. ;)

      Mach doch eine Beobachtungsarbeit daraus. Zu Verhalten (und was war das noch?) kannst Du flott runterschreiben. Du sitzt am Zaun, im Zaun und schon hast Du Geschichten. Gibt immer was zu lachen.
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Um der Arbeit gestalterisch und inhaltlich einen gewissen Pepp zu geben, könntest Du doch einen Exkurs anfügen, in dem Du die Frage aufwirfst, ob Ziegenverhalten durch den häufigen Kontakt auf ihre Halter Auswirkungen hat (etwa in der Art, wie sich Hundeaussehen oder Gangart und Figur im Laufe von Jahren auf ihre Besitzer überträgt, also eine Ähnlichkeit herbeiführt).
      Das also, was wir gemeinhin aus menschlicher Sicht als "störrisch", "Zickigkeit", "Uneinsichtigkeit", Unbelehrsamkeit, virtuelle Rangkämpfe bezeichnen (würden). Oder auch stimmlich. Sieh Dir unter diesem Aspekt den arte-Film an (Hirtin 4 Monate mit den Ziegen allein).
      Verhaltenspsychologisch.
      "Verdrängung" und "Verleugnung" gibt es bei Ziegen wahrscheinlich nicht.
      _______________
      Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir aus der nahen und weiteren Vergangenheit lernen, bei einer kranken Ziege die bisherigen und jetzigen Haltungsbedingungen analysieren - profund und schonungslos wie Dr. House. Das Wohl des Tiers steht über der Selbstgerechtigkeit ahnungsloser Halter.
    • Ist eine gute Idee! Nur kommt dann die Thematik der individuellen Zickigkeit auf. Jede Ziege ist eine Persönlichkeit, ob Mensch oder Tier. ;)
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Hey
      danke für die Antworten. Da ich meine Seminararbeit am Ende in eine Frage umstellen muss bin ich auch schon auf die Idee gekommen das ganze "ob der Ausdruck du dumme Ziege" wirklich stimmt, da ich ja auch einen Intelligenztest mit ihnen mache. Zurzeit kommt mir das ganze wirklich nicht mehr viel vor. Durch eure Antworten sind mir zahlreiche Ideen in den Kopf gekommen und durch die Umsetzung habe ich jetzt wirklich schon viel zusammen .
      Also an alle ein dickes Dankeschön :rolleyes:
    • Hey
      was ich euch noch fragen wollte.
      Was würde euch denn am Verhalten von der Ziege noch interessieren?
      Meine Lehrer sind nämlich der Meinung ich hätte keine Hypothese und bin gerade auf der Suche nach einer die meine Lehrer auch zufriedenstellt. Meine Vorschläge waren: "stimmt der Vorwurf du doofe Ziege?" und "lassen sich Ziegen auch wenn sie schon älter sind noch auf den Menschen prägen".
      Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Einfälle das würde mich echt freuen

      Liege Grüße
    • Den Ausdruck "Du dumme Ziege" kenne ich so garnicht. Höchstens "Dumme Kuh". Aber: "Zick nicht rum","Geil wie ein Bock", "Ziege = Kuh des kleinen Mannes" kenne ich. Hypothese kannst Du bilden, wenn Du weißt, was Du untersuchen/ darstellen willst.
      Prägung?? Ziegen bleiben nach meiner Erfahrung immer irgendwie autonom. Sie sind neugierig, verspielt, lassen sich gern etwas Neues einfallen, wenn sie die Möglichkeit haben. Aber Prägung in dem Sinne, wie man einen Hund prägen kann, geht glaube ich so nicht. Aber dann hättest Du ja bereits eine Hypothese.
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Doofe oder dumme Ziege kenne ich auch nicht. Wohl aber Meckerziege (im Sinne von unzufrieden). Und das hat schon was, wie ich finde.
      Seit wir Schafe haben, fällt mir der Unterschied schon auf, die haben einfach so eine "Grundzufriedenheit", während die Ziegen irgendwie immer unzufrieden sind, mit dem was sie haben.
      Ich habe als Kind ein Märchen erzählt bekommen. Darin ging es irgendwie um ein Mädchen, welches eine Ziege hüten musste und den ganzen Tag mit ihr unterwegs war, um im Wald die besten Kräuter zu finden.
      Und als der Bauer die Ziege des Abends fragte, ob sie denn gut gefressen habe, war sie natürlich hungrig und unzufrieden ;)
    • Meine Lehrer sind nicht zufrieden mit meinen Thesen... ich bin es ja auch nicht. Aber mir fällt so richtig etwas nicht ein.
      Eure Ideen sind schon super.
      Dankeschön
      Mit der Prägung habe ich vor allem gelesen dass Junge Ziegen sich, wenn sie von Hand aufgezogen werden, sich auf den Mensch prägen und es dann später sehr schwer in der Herde haben. Z.b. bespringt der falsch geprägte, geschlechtsreife Bock dann plötzlich seinen Menschen.
      Ziel ist es eben auf ein Ergebnis zu kommen deshalb die Hypothese indem ich eine Aussage widerlege oder etwas neues herausfinde.
    • Leela schrieb:

      Ich habe als Kind ein Märchen erzählt bekommen. Darin ging es irgendwie um ein Mädchen, welches eine Ziege hüten musste und den ganzen Tag mit ihr unterwegs war, um im Wald die besten Kräuter zu finden.
      Und als der Bauer die Ziege des Abends fragte, ob sie denn gut gefressen habe, war sie natürlich hungrig und unzufrieden ;)
      Tischlein Deck dich! :)
      „Wovon sollt ich satt sein?
      Ich sprang nur über Gräbelein,
      und fand kein einzig Blättelein: Mäh! Mäh!“


      Das Märchen fand ich auch schon als Kind schön. Und das die Ziegen sehr wählerisch beim Fressen sind sichert ihr überleben in kargen Gegenden. Sie stopfen sich nicht einfach voll sondern suchen sich die besten Kräuter und Blätter die sie brauchen.
    • Jaaa genau das war es, danke ^^

      Da hast Du natürlich völlig recht.
      Am "glücklichsten" habe ich Ziegen auf der Alp erlebt.
      Dort leben sie frei und kommen freiwillig 2x am Tag zum Melken und Abends in den Stall.
      (Gemotzt wird bei diesen Tieren dann wohl nur im Winter...oder bei Regen, Wind, Bremsen, usw. :D ).
    • Maria123 schrieb:

      Da ich meine Seminararbeit am Ende in eine Frage umstellen muss bin ich auch schon auf die Idee gekommen das ganze "ob der Ausdruck du dumme Ziege" wirklich stimmt, da ich ja auch einen Intelligenztest mit ihnen mache.
      Einige Dinge würde ich herausarbeiten, weil sie vom gängigen Denken abweichen. Das kann Dir Anerkennung der Lehrer verschaffen, weil es auf Selbständigkeit deutet und auf Nichtnachplappern herkömmlicher Klischees.
      1) die Erklärung, daß Sprüche über Tiere meist negativ sind. Ihre Ursache dürften sie im Religiösen haben, worin man dem gemeinen Volk erlaubte, sich über Tiere zu erheben (Bibel: "mach Dir die Welt untertan") Je mehr man nach unten "verachten" konnte, auch quälen, "strafen", gängeln, ausbeuten, umso weniger stellte man die Herrschaft weniger über einen selbst in Frage.
      2) Was hier als "Intelligenztest" bezeichnet wird, hat mit Intelligenz nichts zu tun, eher mit Konditionierung. Die Meßbarkeit von Intelligenz, insbesondere bei Tieren, ist äußerst zweifelhaft, völlig willkürlich (je nach Definition, Kategorien usw).

      3) Ein wichtiger Faktor ist dabei, es sei wiederholt, daß unsere Ziegen Gefangene und verschiedene Zuchtformen sind, von Anfang an, es gibt keine Wildfänge.
      4) Wie bei Zirkustieren, die auch nur "funktionieren", weil sie wissen, daß sie anschließend Futter bekommen ("Belohnung"), verhält es sich auch bei Ziegentests. Alles läuft über das Futter.

      5) Das gesamte Verhalten der Ziegen ist hormonal gesteuert, nicht nur bei der Vermehrung. Leider ist das noch alles ziemlich unerforscht (vielleicht auch glücklicherweise).
      _______________
      Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir aus der nahen und weiteren Vergangenheit lernen, bei einer kranken Ziege die bisherigen und jetzigen Haltungsbedingungen analysieren - profund und schonungslos wie Dr. House. Das Wohl des Tiers steht über der Selbstgerechtigkeit ahnungsloser Halter.
    • Maria123 schrieb:

      Mit der Prägung habe ich vor allem gelesen dass Junge Ziegen sich, wenn sie von Hand aufgezogen werden, sich auf den Mensch prägen und es dann später sehr schwer in der Herde haben. Z.b. bespringt der falsch geprägte, geschlechtsreife Bock dann plötzlich seinen Menschen.
      Selbst Ziegen, die vom 1. Tag handaufgezogen werden, bleiben Ziegen, die ihre Artgenossen bevorzugen. Da bespringt kein geschlechtsreifer Bock so schnell nicht seinen Menschen.
      Jedenfalls nicht, solange er nicht allein bleibt. Wenn doch, keine Ahnung.
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE