Ziegen Sterilisieren?

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    • Ziegen Sterilisieren?

      Hallo!
      Mein Mann und ich haben uns entschieden Ziegen halten zu wollen. Allerdings wohnen wir in einem Wohngebiet und möchten nicht dass unsere Nachbarn zu sehr gestört werden. Jetzt haben wir gelesen, dass Ziegen alle drei Wochen brünstig sind und das durch lautes Schreien verkünden... Würde es abhilfe schaffen, wenn man sie Sterilisieren lassen würde? Wir dachten an zwei Zwergziegen...

      Liebe Grüße,
      Borchi
    • Liebe Borchi,
      gut, daß Sie sich solche Gedanken machen. Das von Ihnen angesprochene Sterilisieren ist natürlich etwas anderes als das Haltbarmachen
      von Lebensmitteln für einen längeren Zeitraum mittels der Gläser der Fa. Weck.
      de.wikipedia.org/wiki/Johann_Carl_Weck
      Ehrenwert ist auch der Gedanke an die Beeinträchtigung der Nachbarn durch tierische Laute. Von Fliegen, Geruchsbelästigung wollen wir gar nicht reden, wir wissen ja nichts über die Grundstücksgröße.
      Wünsche haben wir alle, manche bleiben bei manchen für immer unerfüllt.
      Um es klar zu sagen: die Ziegen aus den genannten Gründen zu sterilisieren, ist strafbar - das weiß jeder Tierarzt. Für das Durchtrennen der Stimmbänder gilt das Gleiche. Das alles verbietet zwingend das Tierschutzgesetz schon in seinem § 1:
      "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
      Das Tier als Mitgeschöpf darf nicht individuellen Wünschen, "Gelüsten", Egoismen untergeordnet werden.
      Da Sie die Tiere nach meinem Verständnis eher als Konsumsache betrachten, die auf die beengten Umstände zugestutzt werden sollen auf Kosten ihrer körperlichen Unversehrtheit - eines hohen Gutes also - empfehle ich eher diese Lösung:

      So gesehen im Juli im Hunsrück (Nähe Birkenfeld).
      Pflegeleicht, keine Futterkosten, keine Fehlfütterung oder Vergiftungsgefahr durch wohlmeinende Nachbarn, keine Verwurmung bzw. Tierarztkosten, brechen nicht aus, bleiben ohne zu murren allein, wenn man verreist.
      Soweit meine Denkanstöße
      Piri
      _______________
      Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir aus der nahen und weiteren Vergangenheit lernen, bei einer kranken Ziege die bisherigen und jetzigen Haltungsbedingungen analysieren - profund und schonungslos wie Dr. House. Das Wohl des Tiers steht über der Selbstgerechtigkeit ahnungsloser Halter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Piroschka ()

    • Piroschka schrieb:

      Um es klar zu sagen: die Ziegen aus den genannten Gründen zu sterilisieren, ist strafbar - das weiß jeder Tierarzt.
      Nachdem diese Erkenntnis für mich neu ist (hab mich ehrlich gesagt aber auch noch nicht mit diesem Thema befasst) wollte ich mal nachfragen was denn die rechtliche Grundlage für den selben Eingriff bei Hunden und Katzen ist. ?(

      PS: Würde zu Kastraten raten. Oder stell dir einfach Böck ins Wohngebiet, kastrieren kannst sie dann immernoch ;)
      Being a vegan is a missed steak
    • Borchi schrieb:

      Hallo!
      Mein Mann und ich haben uns entschieden Ziegen halten zu wollen. Allerdings wohnen wir in einem Wohngebiet und möchten nicht dass unsere Nachbarn zu sehr gestört werden. Jetzt haben wir gelesen, dass Ziegen alle drei Wochen brünstig sind und das durch lautes Schreien verkünden... Würde es abhilfe schaffen, wenn man sie Sterilisieren lassen würde? Wir dachten an zwei Zwergziegen...

      Liebe Grüße,
      Borchi
      Hallo Anja,

      den Plan, sich 2 Ziegen in den Garten zu stellen, würde ich an Eurer Stelle nochmals überdenken.

      Zwergziegen sind Ausbruchskünstler! Wie werdet Ihr den Garten sichern? Wo lagert Ihr das Heu, wo den Mist, sind Giftpflanzen im Garten? Wer macht die Klauenpflege bei den quirligen Tieren? Regelmäßige Entwurmung? Ihr braucht auch einen Stall, im Haus kann man sie nicht halten-Wer pflegt sie, wenn Ihr in Urlaub fahrt? Wie ist das nachbarschaftliche Verhältnis? Das Halten von Ziegen in Wohngebieten ist meist nicht erlaubt und der Eingriff an weiblichen Tieren (Sterilisation) nur wegen eventueller Ruhestörung ist wirklich krass und definitiv aus diesen Gründen tierschutzwidrig!

      Und: 2 Ziegen sind noch nichtmals eine Gruppe. Ziegen sind Herdentiere und Ihr wollt doch, dass sie sich wohlfühlen- oder wollt nur Ihr Spaß an der Haltung haben?

      Wohlmeinende Grüße

      Elli


      Not being vegan is a mistake. ^^

      Gut zu wissen...
    • ElliBesch schrieb:

      Wo lagert Ihr das Heu
      3 ZZ braucht ca. 1-2 kleine Ballen pro Woche, eine Autoanhänger braucht mehr Platz und mancheiner hat in Wohngebieten Boote und Wohnwagen stehen ;)



      wo den Mist
      Wo Komposthaufen möglich sind sollte ein Misthaufen für 3 ZZ auch keine Probleme machen. ich nehme doch an wir sprechen nicht von einem Gemeindebau mit Gemeinschaftsgarten als Kinderspielplatz, sondern schon von Haus mit Zaun und dazugehöriger Wiese.



      , sind Giftpflanzen im Garten?
      Der Punkt gehört natürlich abgeklärt, jegliche Zierpflanze bzw. -hecke sollte am besten schon vor den Ziegen weichen. garantie dass sie trotz Zaun nicht rankommen gibt es nicht.



      Wer macht die Klauenpflege bei den quirligen Tieren?
      Ich gehe davon aus dass jeglicher Großbetrieb teilweise quirligere Tiere aufweist als ein Hinterhof-Minibestand an Zwergziegen. Verutlich musste sich jeder hier bei der Klauenpflege anfangs helfen lassen oder es sich selbst beibringen. Da halte ich es für vernachlässigbar wo derjenige lebt und wie viele und welche Tiere er halten möchte (dürfte bei Hunden, Hasen und Menschenkindern ähnlich sein)



      Regelmäßige Entwurmung?
      Sollte ebenso zum Standart gehören. Wir meist auch in Kleinstbetrieben häufiger gemacht als in zu groß geratenen Sammelbetrieben (ebenso der Verweis auf Hundehalter, Katzenhalter... ein Tier zu entwurmen ist günstiger als 100 und wird deshalb auch eher gemacht - Zucht- und Haupterwerbsbetriebe ausgenommen, wenn man Geld damit verdienen kann sollte und wird man nicht bei der Tiergesundheit sparen).



      Ihr braucht auch einen Stall, im Haus kann man sie nicht halten
      3 ZZ, je 1,4m2, sollte also so viel Platz einnehmen wie ein Hochbeet. Auslauf natürlich nicht miteingerechnet - immenroch in der Annahme dass ein grüner Garten zur Verfügung steht.
      Das soll jetzt nicht den Eindruck machen, dass Ziegenhaltung in Wohngebieten die Optimallösung wäre. Dennoch halte ich es nicht für fair den Wunsch des Users im Keim zu ersticken.

      Ich für meinen Teil bin früh über jeden Kleinstrukturierten Tierhalter welcher den Spielraum seiner Möglichkeiten kennt. Die kaufen brav ein bisschen Futter beim örtlichen Landring ein, bescheren dem Tierarzt ein nettes Einkommen, haben Freude mit den Tieren (und die Tiere hoffentlich auch) und finanzieren den Spaß mit ihrem Brötchenberuf. Da haben wir in Form von Mehrwertsteuer und Lohnsteuer doch alle was davon.
      Being a vegan is a missed steak
    • ElliBesch schrieb:

      Und ich bin entsetzt darüber, dass man normale Verhaltensweisen mithilfe eines chirurgischen Eingriffs beseitigen möchte.
      Bei Böcken zählt die Duftnote auch zur normalen Verhaltensweise, ebenso der ständige Drang sich fortzupflanzen und dies auch mal mit Gewalt gegen etwaiige Kontrahenten durchzusetzen.

      Deshalb bin ich immernoch neugierig warum es verboten sei eine Ziege aus obengenannten Gründen zu sterilisieren wenn es bei Katzen und Hunden durchaus gängig ist. Der Eingriff an sich sollte ja ähnlich sein.
      Being a vegan is a missed steak
    • Ach Toshi,

      ich geb's auf. Böcke werden kastriert, damit sie keinen Nachwuchs zeugen können. Warum? Weil ungebremste Vermehrung bei Tierhaltung eben nicht immer machbar ist- es sei denn, man sorgt schon sehr schnell dafür, dass Tierkinder in der Pfanne landen. Nicht jeder ist aber so gestrickt.

      Zur Sterilisation habe ich mich nochmals schlau gemacht: Das unterbindet nicht den Geschlechtstrieb, von daher werden die Ziegen weiter schreien.

      Sie müssten daher kastriert werden, was bei weiblichen Tieren die komplette Entfernung der Eierstöcke bedeutet. Und das, mein lieber Toshi, birgt wahrscheinlich ein recht hohes OP-Risiko wegen der exakt zu dosierenden Vollnarkose etc., die bei Ziegen immer problematisch ist. Ein riesiger Eingriff also- und das nur, damit Ruhe herrscht?

      Sorry, ich kann Euch nicht mehr folgen und verabschiede mich mal wieder kopfschüttelnd...


      Not being vegan is a mistake. ^^

      Gut zu wissen...
    • "Das kann doch jeder selbst entscheiden, was er macht." So schrieb damals die Themenstarterin über die verbotene Entnahme eines Wildtieres
      für private Zwecke (Kitz sollte später mit dem Hund des Jägers "spazieren gehen") durch einen Waidmann:
      Rehkitz gerettet
      Andere wollen eben entscheiden, wann und ob und warum sie eine Ziege sterilisieren lassen.

      Warum gibt es überhaupt Tierschutzgesetze?

      Offensichtlich ist es erforderlich, dort, wo innere Schranken wie Moral, Anstand, Gewissen und Einsicht auch gegenüber Tieren nicht funktionieren, in Gesetzen Regelungen zur Einsichtsmöglichkeit und zur Abschreckung vorzugeben.

      Die Hoffnung dahinter ist, daß eine Gesetzestreue aus einer inneren Normbindung sich ergibt oder durchsetzt.

      Einige der Beiträge weiter oben, egal ob die Verfasser nun 65 Jahre alt sind oder jünger, zeigen eine erschreckende Ahnungslosigkeit oder Unbereitschaft, Probleme zu durchdenken.

      Das kann auch daran liegen, daß die Begriffe Wildtier, Haustier, Nutztier, Heimtier meist noch nicht auch nur einmal durchdacht worden sind;
      noch nicht je die Frage gestellt worden ist, wann ein Nutztier zum Heimtier wird usw.

      Toshihikokoga schrieb:

      Deshalb bin ich immer noch neugierig, warum es verboten sei, eine Ziege aus obengenannten Gründen zu sterilisieren, wenn es bei Katzen und Hunden durchaus gängig ist. Der Eingriff an sich sollte ja ähnlich sein.
      Es "sei" nicht verboten, es ist verboten, aus den zitierten Gründen. In Österreich wie in Deutschland. Der Eingriff ist auch nicht ähnlich, sondern unterscheidet sich erheblich. Er ist auch laut Anfrage medizinisch nicht geboten. Etwas anderes wäre es, wenn eine medikamentöse Behandlung (Entzündung usw.) keine Abhilfe brächte und das Leben des Tieres gerettet werden soll.

      Toshis Vergleich mit Katzen: Das österreichische Tierschutzgesetz schreibt zwingend vor, daß Freigängerkatzen sterilisiert werden müssen.
      Hier stecken andere, höherrangige Überlegungen dahinter. Vermeidung grenzenloser Vermehrung (in Australien gibt es 2.000.000
      verwilderte Katzen mit entsprechenden Folgen für die übrige Tierwelt). Zahlenmäßig große Würfe auch bei Hunden. Nicht umsonst prangern wir die schrankenlose Vermehrung, teils zu kommerziellen Zwecken, in anderen Ländern an. Natürlich auch in Deutschland aufgrund von Moden: Dalmatiner in Not, Kangals in Not, HSH in Not, Fohlen in Not........

      Daß Tierschutzerwägungen ausgehebelt werden können aus wirtschaftlichen Gründen, sieht man am Kükenschreddern, Kapaunisieren (Polen, Frankreich), Ferkelkastrieren, Mastochsen und vielem anderen mehr.
      Von den Stuten in Argentinien, Uruguay und Island, aus deren Blut während einiger Trächtigkeitsmonate Hormone für europäische Fertilisierungsbeschleunigung bei Ziegen, Schafen, Schweinen, Rindern gewonnen wird, habt ihr sicher schon gelesen.

      Es ist interessant, dass in den Ausführungen zum österreichischen Tierschutzgesetz extra aufgeführt wird, dass man Hunden nicht die Stimmbänder durchtrennen darf. Der Gesetzgeber kennt eben seine Pappenheimer und weiß, wozu Bürger und Tierärzte fähig sind.

      Susanne M. schrieb:

      ja, aber - es wird doch immer zu Kastraten geraten........?
      Schon vergessen? Mehrere Beiträge hier im Forum über einsam durch die Gegend rauschende Böcke, die mangels Herde sicher ausgebrochen warenauf der Suche nach weiblichen Tieren, sich dadurch selbst und Verkehrsteilnehmer gefährdeten. Das passiert mit Kastraten nicht, solange sie Futter haben - also nicht zu den Bremer Stadtmusikanten gehören.
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      Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir aus der nahen und weiteren Vergangenheit lernen, bei einer kranken Ziege die bisherigen und jetzigen Haltungsbedingungen analysieren - profund und schonungslos wie Dr. House. Das Wohl des Tiers steht über der Selbstgerechtigkeit ahnungsloser Halter.
    • Außer dass ich das Risiko der Vollnarkose (*) bei Ziegen nicht als Grund gelten lasse davon abzuraten medizinische Eingriffe (welcher Art auch immer) bei einer Ziege vorzunehmen danke ich für die Erklärung - welche Elli ja auch teilweise geliefert hat.

      *Bevor aber jemand auf die Idee kommt bei Kastration von Böcken dem Gummiring oder der Zange zu huldigen oder den Lötkolben zum Enthornen ohne Betäubung anzusetzen (damit Babyziegen dem ungestümen Babymensch nicht mit dem Horn das Auge entleert) nur weil eine Narkose ihr Kuscheltier in den Dornröschenschlaf versetzen könnte lasse ich dieses Argument nicht gelten - der Hinweis fachkundig steht ja hier im Forum auch nicht zum Spaß vor gefühlt 90% des Wortes Tierarzt.
      Being a vegan is a missed steak
    • Hallo an Alle!

      Ersteinmal vielen Dank für die vielen Antworten und Meinungen!

      Ich muss sagen, ich bin ganz überrascht davon, dass es so eine hitzige Diskussion gibt. Denn ich denke, mit den Böcken wird es doch genau so gemacht...und da ist es normal...wenn man das so sagen darf. Ich habe ja schon vorher hier etwas rumgestöbert und jedesmal hieß es, lass ihn doch Kastrieren.
      Der Eingriff mag vielleicht etwas kleiner sein, aber das Ergebnis ist doch das Gleiche. Schon komisch...

      Und alle Anderen Bedenken...

      ...wir haben nur einen direkten Nachbarn und mit dem bin ich verwandt. Sonst noch einen Gegenüber und da wäre unser Haus dazwischen. Die Anderen sind alle weiter weg.

      ...wir haben keine Blumen im Garten

      ...Der Zaun würde erst gebaut werden

      ...Den Mist können wir bestimmt bei einem der Bauer hier im Dorf los werden

      ...und den Geruch kann man bestimmt durch regelmäßigiges Sauber halten im Zaum halten, oder?

      Ich dachte auch nur, dass man ken Bockverhalten hat, wenn man sich Geißen kauft... Denn ich denke wenn sie sich das Bockverhalte erst angewöhnt haben, ist die Frage ob Kastration da den großen Unterschied macht?
    • Wir haben damals notgedrungender Weise mit 2 ZZ angefangen.

      Nach fast einem halben Jahr haben wir dann ganz schnell uns mehr Ziegen zugelegt.
      Das waren dann Großziegen.

      Die 2 ZZ haben bei uns lebenslanges Wohnrecht, da unsere Ziegenhaltung damit angefangen hat.

      Ich kann dir nur raten es dir reichlich zu überlegen nur 2 Ziegen zu nehmen. ZZ sind sehr hübsch und niedlich, aber sehr anstrengend in der Haltung.

      Außerdem ließ dich mal hier durchs Forum, du wirst vieles lesen was dir vorher nicht bewußt war.

      LG
      Sage niemals nie!
    • Michi28_07 schrieb:

      Denn man sagt ja 1000qm pro Tier
      Das ist die Futterfläche für Sommerweide und Winterfutter bei Großziegen die keine Leistung erbringen müssen. Rein vom Auslauf her sind 3 Ziegen auf 500qm sicher glücklicher als eine einzelne auf 2000.

      Das Optimum ist natürlich eine Alm für den Sommer und ein Laufstall mit angrenzender Joggingweide für den Winter, aber wer hat das schon ;)
      Being a vegan is a missed steak
    • Bei uns leben seit vier Monaten vier kastrierte Böcke und alles läuft super. Die zwei Zwergziegen sind zwischen 12 und ca. 18 Monaten und die zwei großen (keine Ahnung ob Rasse oder Mix) sind ca. 9 und ca. 7 Jahre alt.
      Der eine ZZ-Bock wird zwar manchmal etwas gescheucht vom 9 Jahre alten Chef der Gruppe, aber alles im Rahmen. Sie schlafen auch alle in einem Stall.
      Ich kann, aus meiner persönlichen Erfahrung ausgehend, eine reine Kastratengruppen nur empfehlen :D
    • Borchi schrieb:

      Ja...so ungefähr würde das wohl aussehen...
      500m² oder die Alm?

      500² (= z.B. 50 Meter x 100 m )Hört sich nach viel an- ist es aber nicht. Wer das Köttelverhalten von Ziegen kennt, weiß, wie schnell diese Fläche zugekotet ist...

      MarvelousBulldogs schrieb:

      Bei uns leben seit vier Monaten vier kastrierte Böcke und alles läuft super. Die zwei Zwergziegen sind zwischen 12 und ca. 18 Monaten und die zwei großen (keine Ahnung ob Rasse oder Mix) sind ca. 9 und ca. 7 Jahre alt.
      Der eine ZZ-Bock wird zwar manchmal etwas gescheucht vom 9 Jahre alten Chef der Gruppe, aber alles im Rahmen. Sie schlafen auch alle in einem Stall.
      Ich kann, aus meiner persönlichen Erfahrung ausgehend, eine reine Kastratengruppen nur empfehlen :D
      Kastraten sind besonders schmusig, finde ich.

      Tipp für Einsteiger: Nur beim Füttern muss man höllisch aufpassen, dass die eh schon krumme Harnröhre des Kastraten ( im Forum gibt es viele Abhandlungen darüber!) sich nicht mit Ablagerungen zusetzt( durch Beigaben wie Melasse/ Lecksteine , Getreide etc. ) Und auch viel Bewegung ist das A&O.

      In einer Gruppe muss es immer einen Chef oder Chefin geben. Und ein Tier wird immer das Schlusslicht sein. Wird dieses Schlusslicht in Anwesenheit des Chefs oder der Chefin besonders bevorzugt ( aus menschlichem Mitleid), so wird um so brutaler seitens der Obrigkeit damit umgegangen. ( So meine Erfahrung- das wäre übrigens mal ein neues Thema zum diskutieren, wer diese Erfahrungen teilt?)


      Not being vegan is a mistake. ^^

      Gut zu wissen...
    • ElliBesch schrieb:

      500² (= z.B. 50 Meter x 100 m )Hört sich nach viel an- ist es aber nicht. Wer das Köttelverhalten von Ziegen kennt, weiß, wie schnell diese Fläche zugekotet ist...
      Bitte nicht immer Futterfläche und Bewegungsfläche vermischen. Was das Kötelverhalten betrifft brauchst eine Eigenjagd für ein Ziegenpärchen.
      Wie oft am Tag läuft eine Ziege 100m, wenn nicht grade am anderen Ende der Wiese der Futterbringer entdeckt wird? Natürlich werden beim Fressen mitunter weite Strecken zurückgelegt, jedoch gehend und nicht laufend.
      Being a vegan is a missed steak