Tierkörperbeseitigung und Kremmierung

    • Tierkörperbeseitigung und Kremmierung

      Hallo Ihr lieben Ziegenleut' :) ,

      meine Ziegenhaltung entspricht der sprichwörtlichen Hobbyhaltung. Ich hänge sehr an meinen Hörnchen, mit denen ich viel erlebe.....
      So machte ich mit Gedanken über deren würdevolle Beerdigung.
      Dachte es wäre möglich diese zu verbrennen in einem Tierkrematorium, aber in Baden-Württemberg ist das wohl grundsätzlich nicht erlaubt.
      (Alles eben aber keine Klauentiere, die sind wohl "besonders" #heul# .)

      JETZT die ernst gemeinte Frage an Euch ?( .

      Ist das etwa eine bundesweite Regelung ?!?
      Oder ist Euch eine landesweite andere Lage bekannt?

      Danke für hilfreiche Beiträge und viel Spaß mit Euren Hörnchen.


      Gruß,

      Nadja :)
    • Hallo Nadja,
      vielleicht hast Du das Suchwort falsch geschrieben?
      Versuch es doch mal hier.
      zvw.de/inhalt.schwaebisch-hall…30-bfb8-033aa98b6be9.html

      Sie werden Dir sicher Auskunft geben.

      Es sollte Dir jedoch klar sein, daß oft die Kadaver zusammen mit anderen verbrannt werden, so daß Du nicht sicher sein kannst, nachher in der Urne auf dem
      Kaminsims wirchlich nur die Asche und Knöchelchen der sterblichen Hülle Deines Lieblings zu verwahren.
      Bei ausreichend großem eigenen Grundstück bietet sich auch die Möglichkeit, einen eigenen Tierfriedhof anzulegen.
      Dabei hilft ein mittelgroßer Kubota-Bagger
      und die Genehmigung des Veterinäramts.
      _______________
      "Wissen ist die einzige menschenwürdige Grundlage für ein Leben mit Tieren." Horst Stern
    • Piroschka schrieb:

      Dabei hilft ein mittelgroßer Kubota-Bagger
      und die Genehmigung des Veterinäramts.
      Da reicht für eine Ziege auch ein kleiner Bagger, schwieriger wirds mit dem Vet-Amt.


      help.gv.at schrieb:

      Grundsätzlich sind tote Tiere aus seuchenhygienischen Gründen entsorgungspflichtig. Die Eigentümerin/der Eigentümer ist verpflichtet, tote Tiere an eine zugelassene Einrichtung zu übergeben (z.B. Sammelstelle in den Gemeinden, Tierkörperbeseitigung, Tierfriedhof, Heimtierkrematorium).
      Jedoch ist das Vergraben eines einzelnen Haustieres (Hunde, Katzen, Kleintiere) auf dem eigenen Grund des Tierhalters gestattet, sofern es sich nicht um ein seuchenverdächtiges Tier handelt.
      Bevor du jedoch ein Ansuchen an die betreffende Stelle richtest ob, wo und wie du was vergraben darfst würde ich mir bei 2 Zwergziegen Gedanken machen was aus dem verbleibenden Herdentier wird wenn das einmal nichtmehr unter den lebenden Weilen sollte.

      PS: wenn du einen Baum pflanzt musst du auch ein Loch in die Erde graben. Wenn der Wurzelstock recht klein ist ein kleines, wenn er groß ist ein größeres.
      Being a vegan is a missed steak
    • OT....Was ich in dem Zusammenhang dann schon merkwürdig finde, ist das Verhalten der Jägerschaft hier, die nach einer erfolgreichen Jagd Schweinereste im Wald ( manchmal sehr nah an Wanderwegen!) einfach liegenlässt. Es soll wohl für die Füchse sein,erklärte mir mal ein Jäger mit großem Latinum. Die Leichenteile liegen jedoch manchmal wochenlang herum und vergammeln einfach so...

      Wie war das noch mit der Seuchengefahr?


      @NJ1976: Zwergziegen sind doch irgendwie wie kleine Hunde...

      Honni soit qui mal y pens...
    • ElliBesch schrieb:

      OT....Was ich in dem Zusammenhang dann schon merkwürdig finde, ist das Verhalten der Jägerschaft hier, die nach einer erfolgreichen Jagd Schweinereste im Wald ( manchmal sehr nah an Wanderwegen!) einfach liegenlässt. Es soll wohl für die Füchse sein,erklärte mir mal ein Jäger mit großem Latinum. Die Leichenteile liegen jedoch manchmal wochenlang herum und vergammeln einfach so...

      Wie war das noch mit der Seuchengefahr?
      Wir nennen das Luderplatz:
      de.wikipedia.org/wiki/Luderplatz
      Mehr oder weniger liebevoll gepflegt:





      Aber Menschen werfen ja auch so allerelei weg:



      Vor allem Frauen, die sich die Gehörgänge verstopfen und anschließend die Kanalisation und die Kläranlagen:

      _______________
      "Wissen ist die einzige menschenwürdige Grundlage für ein Leben mit Tieren." Horst Stern
    • Endlich habe ich Zeit gefunden Eure Antworten und weiteren Themen zu lesen.
      Ich denke das hat schon einmal etwas weiter geholfen und danke vielmals.

      Das verbleibende Einzeltier ist jedoch tatsächlich so eine Sache - das ist mir bewusst.
      Was meint Ihr, sollte ich jetzt bereits eine Gruppenerweiterung versuchen, oder besser abwarten?

      Lasst Euch Zeit ich bin nicht täglich im Forum. .-)

      Und gemein ist es dennoch, dass der Status eines Tieres über Haus / Nutz bzw. Pfoten / Klauen definiert ist.
      Erklären kann mir das bisher niemand...
      Ich bin eben auch sonst für Gleichberechtigung.

      VLG und einen guten Rutsch !
    • NJ1976 schrieb:

      Das verbleibende Einzeltier ist jedoch tatsächlich so eine Sache - das ist mir bewusst.
      Was meint Ihr, sollte ich jetzt bereits eine Gruppenerweiterung versuchen, oder besser abwarten?
      Wenn Du jung genug bist, eine kleine Ziegenherde über lange Jahre gerne und gut betreust und alle Grundvoraussetzungen stimmen (Größe der Ziegenfläche/ Weide/Stall) spricht doch gar nichts dagegen, das Zweierpaar nun mit neuen Kolleginnen oder Kastraten zu vergesellschaften. Wie Du weißt, sind Ziegen Herdentiere und je größer eine Gruppe ist, desto schöner ist es für die Tiere. Idealerweise holst du Dir ein weiteres Ziegenpärchen. Hast Du Ziegen mit Hörnern, sollten die Neuen auch behornt sein.

      Wir holten damals zu unserer einsam gewordenen 'Witwe' auch zwei Geschwisterpärchen hinzu- einmal Mädchen (Jungtiere), ca.3 Jahre später kamen dann zwei junge Kastraten hinzu.

      Die Vergesellschaftung klappte hervorragend- kein Tier fühlte sich ausgeschlossen und die Gruppe wurde eine wirklich gut funktionierende Ziegen-Gesellschaft. (Von Herde ist da noch leider nicht die Rede!)

      Wir haben jetzt nur noch 4 Tiere, die bestens klarkommen und das Problem, was du angesprochen hast, wird sicher eines schönen (besser: schlechten) Tages auch auf uns zukommen...

      Ebenfalls einen schönen, böllerfreien Jahreswechsel wünscht

      Elli