Dauerbockig? Unglücklich? Was ist das dauernde Geschreie??

    • Dauerbockig? Unglücklich? Was ist das dauernde Geschreie??

      Hallo liebe Ziegenfreunde,
      ich bin total verzweifelt und suche hier jetzt mal nach Rat. Seid etwas über einem Jahr können wir eine Ziege und seit genau einem Jahr einen kleinen Ziegenbock zu unserer Familie zählen. Ich hatte schon immer den Wunsch, dass auf unseren Hof Ziegen einziehen, allerdings war ich mir der Verantwortung bewusst und deshalb brauchte es einige Zeit, bis die Frage im Freundeskreis kam "kennst du nicht jemanden..." und schon kam Stella (10J.? schwanger) zu uns. Vorher ist sie schon als Art Wanderpokal rundgereicht worden und niemand wollte sie länger halten. Nun denn, sie kam vor Weihnachten zu uns, gebar am 10. Januar ein kleines Böckchen (Oskar) und dem lieben Leben bei uns hier auf dem Hof stand nach der Kastration Oskars nichts mehr im Wege. Jetzt habe ich einige Bücher gewälzt und nochmehr Erfahrungen in echt gemacht (Zäune) und bin mit meinem Latein am Ende. In regelmäßigen Intervallen schreit sich Stella die Seele aus dem Leib, ich weis nicht was sie hat, der Tierarzt meint es wäre keine Zeit für "Bockigkeit", allerdings kannte ich Stuten, die dauerrossig waren. Es liegt nicht am Futter (wenn jemand rauskommt, meckern wir und bekommen was), es liegt nicht am Ort (ist sie drinnen, schreit sie, stelle ich sie raus, schreit sie weiter) Das einizige, was ich mir noch außer der Dauerbockigkeit vorstellen kann ist "Einsamkeit", also, dass sich Stella vielleicht mehr Gesellschaft als ihren Sohn wünscht und der kleine (große) Oskar gerne ein paar Kumpels zum kämpfen. Ich weis es nicht.... wenn es das ist, das kann ich ihnen nicht bieten und ich denke darüber nach, einen guten Platz für die beiden zu finden.
      Allerdings möchte ich sie auf keinen Fall als "Ziegendöner" hergeben, aber wenn ich mich zur Abgabe entscheide, gibt es wohl keine Bedingung "kein Schlachttier", oder ? Ich habe hier vor Ort vier Adressen, die ich nacheinander abklappern möchte (2 Wildparks, 2 Ziegenliebhaber). Hat jemand schon mal seine Ziegen unter dieser Bedingung abgeben? Vielleicht besteht die Möglichkeit die Ziegen abzugeben und eine Patenschaft (mtl. Betrag) zu übernehmen, das wäre mir das Glück der Ziegen und meins wert. Oder hat jemand von euch oder kennt jemanden, der Interesse an zwei Zwergziegen/Burenmixe hat. Ich stelle sie demanächst auch mit Foto auf den Marktplatz. Ich hoffe ich habe nicht zu verworren geschrieben und jemand kann mir einen Rat geben.
      Vielen Dank
    • Traurige Geschichte. Vor allem für das Tier.

      Meine Meinung darüber äußere ich hier lieber nicht. Nur soviel: Bitte merke Dir für Dein restliches Leben: Erst über eine Tierart lesen, sich der Verantwortung und den Bedürfnissen der ins Haus/Hof geholten Tiere bewusst werden und bei Wanderpokalen immer nach dem Grund des Weggebens fragen.

      Das Tier kann nichts dafür. Ist es wirklich gesund? Zwergziegen sind alle 3 Wochen bockig, bei Mixen kann dieses Phänomen durchaus auftreten. Schönen Gruß an Deinen Tierarzt.

      Tierparks halten Ziegen als Kundenmagnet ( ach wie süüüüüß) in der Zickleinzeit und vor allem als günstiges Futter für Wölfe& Co.

      Ich hoffe sehr, dass Du einen geeigneten, Ziegen-erfahrenen Halter findest, der mehrere Tiere hat und ein entsprechend großes Gelände außerhalb einer Siedlung...

      Viel Glück dabei und falls Du Dich jetzt von mir angemacht fühlst: Ich schreibe extra so weil es genügend Fremdleser ( Ziegenunerfahrene) gibt, die immer noch glauben, dass Ziegen einfach in der Haltung wären...


      Alles Gute für Euch!

      LG Elli
    • Hallo Kaypi-lee,

      woher kommst du eigentlich? Vieleicht ist ja jemand aus dem Forum in deiner Nähe und könnte sich das ganze mal bei dir anschauen. Haben sie auch genug zum klettern und toben bei dir? Meine ZZ Bianka hatte am anfang auch nur gemeckert als sie mit ihren Bruder zu uns kam. Das hat sich dann gelegt mit der Zeit als sie einen größeren Auslauf hatte und als die anderen einzogen.

      LG Petra
      Lebe heute, du weist nicht was morgen ist!
    • kaypi-lee schrieb:

      Vorher ist sie schon als Art Wanderpokal rundgereicht worden und niemand wollte sie länger halten.
      Hast Du nachgefragt warum das so ist? Ging es anderen ähnlich,wie nun Dir?

      kaypi-lee schrieb:

      In regelmäßigen Intervallen schreit sich Stella die Seele aus dem Leib
      Um was für Zeitabstände handelt es sich denn?

      kaypi-lee schrieb:

      Es liegt nicht am Futter (wenn jemand rauskommt, meckern wir und bekommen was), es liegt nicht am Ort (ist sie drinnen, schreit sie, stelle ich sie raus, schreit sie weiter)
      Das wird von Ziegenhalterneulingen manchmal falsch eingeschätzt.

      kaypi-lee schrieb:

      dass sich Stella vielleicht mehr Gesellschaft als ihren Sohn wünscht und der kleine (große) Oskar gerne ein paar Kumpels zum kämpfen.
      Das mit Sicherheit. Ziegen sind als Herdentiere sehr soziale Wesen und brauchen Artgenossen!


      Bevor Du über die Weggabe weiter nachdenkst solltest Du die Ziege nochmal gründlich durchchecken lassen.

      Wurde ein Blutbild erstellt? Eventuelle Zysten ausgeschlossen?


      Jassi
    • Vielen Dank, für die bisherigen Antworten und Tipps,
      @ Elli, nein, ich fühle mich nicht von dir angemacht, bist ja in einem moderaten Ton geblieben. Mir ist schon klar, dass ich hier über meine Hilfesuche "die Hosen runterlasse" und es oft heftig und unsachlich in diversen Foren zugeht. Aber ich dachte es ist eine Chance. Vor etlichen Jahren hatten wir mal die Ziege eines Freundes untergestellt, das empfand ich tatsächlich als weniger problematisch. Bei meiner TÄ des Vertrauens besteht die Info, dass die Ziegen "in der Regel" zwei/ dreimal im Jahr und/oder nicht über den Winter bockig werden. Gut, Irrtum. Aber laut Internetrecherche ging es wohl einigen schon so. In meinem Buch über Ziegenhaltung, ist davon auch nichts erwähnt. Alles in allem denke ich ist es die "Bockigkeit", das mit den drei/ vier Wochen Intervallen kommt hin und nach 2/3 Tagen auch wieder rum. Kann man denn den Ziegen irgendwas sanftes verpassen, dass sie die Bockigkeit besser überstehen? (Naturheilmittel)
      Bezgl Vorbesitzer: Die Ziege wurde von der einen Familie zurückgelassen (Umzug), bei der zweiten und dritten Familie ist sie ständig durch den Zaun und bei dem vierten Besitzer wurde sie geschwängert und sollte dann in die Wurst. Also von dieser Seite her, hält sich mein schlechtes Gewissen in tatsächlich in Grenzen, da sie hier noch 12 Monate sein konnte.
      Den Wunsch mit der Herde kann ich ihnen def. hier bei mir nicht erfüllen und hoffe einen guten Platz zu finden. Die Ziegen leben in der Nähe von Trier, falls jemand etwas weis oder jemanden kennt.
      LG
    • Nun denn, nach mehreren Jahren, Hunde, Katzen, Kaninchen und Pferdebetreuung, zufriedenstellend, und immer kompetend und weiterführend, nehme ich diese Bockigkeitsaussage nicht so schwerwiegend. Vielleicht oder wahrscheinlich war es sogar mein Fehler, denn wie ich nun hier erfahren habe und weiterrecherchiert gibt es da ja ziemlich große Spannen zwischen den Ziegenrassen.
    • Ja und viele TÄ kennen sich mit Ziegen nicht wirklich aus. Sie behandeln Ziegen wie Schafe.

      In einen Streichelzoo oder Tierpark würde ich sie auch nicht geben, Sie werden zugestopft mit Futter und wie schon geschrieben oft werden sie dann geschlachtet, als Futter für die Raubtiere.

      Habe selbst eine ZZ aus den Tierpark geholt und sie hatte eine Schlachtmarke im Ohr, sie wäre dort nicht alt geworden.

      LG
      Sage niemals nie!
    • ich frage jetzt mal provokant:

      Du weisst mittlerweile, dass die sog. asaisonale Bockigkeit (die bei Zwergziegen und z.B. auch Burenziegen rassetypisch ist) die Ursache für das Rufen ist. Ich lese in Deinem Originalposting nichts davon, dass Du durch dieses Rufen z.B. Probleme mit den Nachbarn hast.

      Es regt also nur Dich und Deine Familie auf.

      Weiterhin ist die Ziege mindestens 10 Jahre alt - sie hat noch, mit Glück, 2-5 Jahre zu leben.

      Und dennoch willst Du sie jetzt irgendwohin weitervermitteln?

      Warum?
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen

    • Guten Morgen Sabine,
      ich wollte nicht soviel in meinen Eingangspost schreiben, dass hätte den Rahmen gsprengt. Ja, ich wohne ländlich, allerdings da, wo es die Städter auf´s ruhige Land zieht und sie nicht durch Tiergeruch oder Lärm gestört werden möchten ;)
      Meine Stute ist sehr "redselig" und hat leider kein harmonisches Pferdegewieher, sondern man denkt nachts reiten die Nazgul mit ihren Rössen über die Koppel. Um es kurz zu machen, doch, es regt die unmittelbaren Nachbarn auf. Von meiner Seite her kann ich nur sagen, dass jetzt wo alles "wie die Faust auf´s Auge passt" und ich das noch vom TA abklären lasse (aber warum, wenn meiner sich nicht auskennt, also auf gut glück einen Ziegentierarzt suchen) wenn ich jetzt weis, dass dies die sog. asaisonale Bockigkeit ist und ihr nichts fehlt, kann ich dies eher aushalten. Um diesem aus dem Weg zu gehen und Fleisch zu produzieren sehe ich mich nicht in der Lage, dem steht meine Vegetarierüberzeugung im Wege und denke auch nicht, dass dies die beste Lösung wäre.
      Und ja, ich möchte sie weitervermitteln, ich denke über den Kleinanzeigenmarkt wäre dies schnell geschehen, das ist nicht unser Weg, ich hoffe wir finden einen guten Platz.
      LG

      sanhestar schrieb:

      ich frage jetzt mal provokant:

      Du weisst mittlerweile, dass die sog. asaisonale Bockigkeit (die bei Zwergziegen und z.B. auch Burenziegen rassetypisch ist) die Ursache für das Rufen ist. Ich lese in Deinem Originalposting nichts davon, dass Du durch dieses Rufen z.B. Probleme mit den Nachbarn hast.

      Es regt also nur Dich und Deine Familie auf.

      Weiterhin ist die Ziege mindestens 10 Jahre alt - sie hat noch, mit Glück, 2-5 Jahre zu leben.

      Und dennoch willst Du sie jetzt irgendwohin weitervermitteln?

      Warum?
    • Neu

      Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte, Kaypi-lee,

      ca. 1 Stunde von Trier gibt es die Ortschaft Reil. Dort werden Ziegen als Landschaftspfleger eingesetzt, wenn ich dem alten Artikel (siehe Verlinkung) Glauben schenken darf.Vielleicht wäre das ja eine Option.
      Einfach mal bei der dortigen Gemeinde anrufenoder direkt bei Oswald Nilles...

      Versuche auch einfach mal, im Umkreis ähnliche Projekte zu finden- ich denke, in RLP ist dies gar nicht so unüblich.
      Wenn auf diesem Wege die alte Dame zu Artgenossen in einem 'freiheitlichen' Leben kommen könnte, wäre das doch ein endlich schöner, letzter Lebensabschnitt für das Madamchen.

      Ich bin mir nämlich sicher, dass das Schreien nicht nur hormonell bedingt sondern auch psychische Ursachen haben kann...

      Viel Erfolg!

      Lg Elli
    • Neu

      Vielen 'Dank für den Tipp Elli, ich werde mich mal schlau machen. Über die psychische Schiene hab ich auch viel nachgedacht, da es aber in diesen fast gleichmäßigen Intervallen kommt und ich meinen Periodenkalender schon fast danach stellen kann, denke ich es ist diese hormonelle Geschichte.
      Mit der Landschaftspflege müsste ich mich dann nur noch mal damit auseinandersetzen, ob ich möchte, dass weiter "Ziegenfleisch" produziert wird, also Bock läuft mit und Lämmer werden verkauft.
      Das ist echt eine Sache, die mir kein Tierarzt, kein Buch, sondern nur diese Erfahrung mitgebracht hat.....ich stand noch nie vor der Entscheidung ein "Nutztier" abzugeben, an einen ordentlichen Platz, das habe ich bei allen Überlegungen, tatsächlich nicht bedacht.
      lG kapi
    • Neu

      ein so altes Tier in die Landschaftspflege zu geben, ist auch nicht optimal.

      In den Pflegeflächen dürfen keine Schutzräumlichkeiten gestellt werden, d.h. die Ziegen stehen bei Wind und Wetter draussen, maximal durch Büsche geschützt.

      Das stecken junge Ziegen weg, aber ab dem 10. LJ - so meine Erfahrungen in diesem Bereich mit meinen Senioren - wird das kritisch. Da setzen Alterserscheinungen ein, Zähne sind ggfs. nicht mehr optimal = sollte zugefüttert werden; Arthrosen beginnen, usw.

      Die Ziegen brauchen ca. 1Jahr, um sich auf ein Leben ohne Regenschutz umzustellen, wenn sie nicht in solche Herden hineingeboren wurden. Dazu der Umstellungsstress in eine fremde Herde, ggfs. auch noch lernen, sich mit Hund treiben zu lassen.

      Und, was macht ihr mit dem Sohn? Soll der dann bei euch - nicht artgerecht - alleine stehen?

      Medizinische Hilfe: ggfs. mal in der Uni-Klinik in Giessen anfragen, bevorzugt direkt in der Geburtshilfe (dort arbeitet nämlich - hoffentlich - noch eine Tierärztin mit richtig Ziegensachkenntnis).
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen

    • Neu

      Da hast Du nicht ganz Unrecht, Sabine- aber alle anderen Optionen erscheinen mir für das Tier besser zu sein als dort die Nachbarschaft und das 'normale' Leben gänzlich aus den Fugen geraten zu lassen. Und darauf läuft der Hilfeschrei doch hinaus, oder?

      Vielleicht gibt es ja auch Ziegenhalter mit Schutzhütte, die nur ab und zu mal ihre Ziegen zwecks Landschaftspflege zur Verfügung stellen?

      Mir ging es eigentlich darum, der Ziege- natürlich mit ihrem Sohn zusammen ( er ist ja kastriert) ein artgerechteres Leben zu ermöglichen als es wohl jetzt der Fall ist.

      Ich persönlich finde auch 10 Jahre nicht wirklich alt für Ziegen. Und die Umgewöhnung an eine neue Lebenssituation? Ist bei einem Wanderpokal ( klingt jetzt sicher hart) wahrscheinlich besser zu verkraften als für ein Tier , welches jahrelang in einer strukturierten Herde sein Leben verbringen durfte.

      Der Gesundheitsaspekt( Winterfell ja oder nein?) hat Kaypi-lee gar nicht erwähnt, oder hab ich's überlesen? Wenn dem natürlich so ist, dass es sich um eine verweichlichte Stallziege handelt- dann gebe ich Dir gerne Recht.

      Lg Elli
    • Neu

      Elli,

      das Alter ist variabel. Aber gerade in der Landschaftspflege haben es die Tiere meiner Herde, die über 10 Jahre alt sind, deutlich schwerer, kommen schlechter aus dem Sommer - gerade so einem, wie dieses Jahr mit viel Feuchtigkeit - als die jüngeren Tiere.

      Und sollte diese Ziege ihr Wanderpokal-Leben als Einzeltier oder in kleinen Gruppen verbracht haben, ist eine grosse Herde eine massive Umstellung, die sie ggfs. über Monate stressen wird.
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen

    • Neu

      Liebe Sabine,

      sicher- alles kann sein, nix muß.
      Ich habe damals auch die alte Ziegen-Omi im Nachhinein zu uns geholt- ein Maisjunkie aus einem Tierpark- eher verwahrlost - ein Wrack. Sie blühte bei uns nochmal richtig auf und hatte noch 2 tolle Jahre bei uns. Die Eingewöhnung in meine kleine Gruppe verlief super.

      Ich hoffe sehr, dass Kaypi-lee eine für die beiden Ziegen sinnvollste Lösung finden wird.

      Und ja- wenn ich noch jünger wäre und unseren Bestand erweitern wollte ( was ich definitiv NICHT mache! SORRY)- ich würde es mit der Schreitante sicher versuchen...allein schon, weil mir die Grundeinstellung ( Nicht schlachten) gefällt.

      Schönes Wochenende!

      LG Elli
    • Neu

      Hallo alleseits,
      so, Geschrei ist vorüber, bis in 2/3 Wochen. Das würde wahrscheinlich nicht bei Einsamkeit, Verhaltensproblem... so periodisch auftreten, oder irre ich mich da?
      Vielen Dank für die teils weiterführenden Tipps und auch für die "Angriffe", denn ja, ich hoffe, dies wird von vielen Ziegenneulingen gelesen. Auch ich habe in diesem Forum schon mehrere Monate quergelesen, bin aber über diese atypische Bockigkeit nicht gestoßen, bzw. hat nichts darauf hingewiesen. Ich dachte ich hätte alles gut vorbereitet, bin Stella auch mehrmals an ihrem vorherigen Platz besuchen gegangen um sich kennenzulernen und vor alllem keine Hauruckaktion zu starten.
      Bisher bin ich nicht wirklich weitergekommen (doch die Ursache) ob man naturheilkundlich was geben kann, oder ob jemand schonmal eine Ziege weggegeben hat und die Patenschaft übernommen hat.... hmm
      Morgen gehe ich mir einen Wildpark anschauen (ohne Wölfe), keine Angst, ich sammel erst mal Eindrücke. Auch unter den "Ziegenfreunden" gibt es hier einige, die halt regelmäßig kleine Zicklein haben für den Verkauf, also lieb haben, tun sie die großen, bzw die kleinen, bis zum Verkauf. Vielleicht kann ich auch einfach nicht davon ausgehen, dass jeder die Ziegen aus Freude hält, sondern die "Kuh des kleinen Mannes", Milch, Fleisch, Fell halt dementsprechend nutzt.
      Noch eins zum Schluss: Ich finde es auch immer schwierig, wenn man sich über Anfänger oder Unwissende die Haare rauft. Aber was möchte man erreichen? Ich denke ich kann kontruktive Kritik gut aushalten, wenn man im Ton bleibt und Vorschläge bringt. Der ein oder andere sollte sich überlegen, ob er sich unbedingt Luft verschaffen möchte oder dem Tier zuliebe nach Lösungen sucht.
      Den ein oder andern wird man wahrscheinlich direkt verschrecken und wer was was ist dann die Lösung.
      Ich finde es toll, wie ihr euren Ziegen ein tolles Leben bietet, schade, bin ein wenig traurig, dass es bei mir nicht klappt.
      LG kaypi
    • Neu

      diese Bockigkeit ist nicht atypisch, sondern asaisonal.

      Atypisch würde bedeuten, dass es pathologisch/krankhaft ist. Ist es aber nicht. Es ist rassetypisch für Zwergziegen, Burenziegen und oft auch deren Mischlinge.

      Asaisonal bedeutet, dass es nicht an eine Saison = Jahreszeit gebunden ist (also von Herbst bis Frühjahr).
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen

    • Neu

      hatte mich verschrieben, danke nochmal für die Erklärung.

      Also nicht atypisch sondern asozial (sorry) ich meinte natürlich asaisonal ;)

      ich bin zusversichtlich, dass sich für Stella und Oscar eine gute Lösung finden wird, zumal sie nicht überstürzt von hier weg müssen.

      LG und ein schönes Wochenende