Sterilisation statt Kastration

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    • Sterilisation statt Kastration

      #gitarre#

      Denjenigen, die mit meiner romantisch-idealistischen Ader nix anfangen können, empfehle ich, diesen Thread zu ignorieren.

      Zur Vorgeschichte: Eigentlich wollte ich keinen eigenen, sondern einen Leihbock, der meine drei Mädels einmalig beglückt und anschliessend retourniert werden kann. Da trotz intensiver Suche in der näheren Umgebung jedoch kein Bock aufzutreiben war, der zu den Mädels gepasst hätte, entschied ich mich dafür, einen jungen Bock zu kaufen, ihn nach erfolgter Beglückung kastrieren zu lassen und in der wachsenden Herde zu belassen.

      Warum auch nicht? Kastraten sind offenbar die geeignetsten Hobby-Ziegen: sie stinken nicht, sind umgänglicher und verschmuster als Zicken und entgegen aller Unkenrufe ist es durchaus möglich, Kastraten und Zicken problemlos in ein und derselben glücklichen Herde zu halten.

      Womit ich nicht gerechnet hatte, ist, dass es mir höllisch schwer fallen oder gar unmöglich sein könnte, einen knapp 9 Monate alten Bock kastrieren zu lassen und somit drastisch in seine natürliche Entwicklung (körperlich & seelisch) einzugreifen -- Gestank und Umgänglichkeit und Kuschelpotential hin oder her.

      Da sich nun also ein intakter und offensichtlich fruchtbarer Bock in meiner Ziegenfamilie befindet, der ab Mitte Januar nicht mehr zeugen d.h. seine Haremsdamen nach dem Ablammen nicht gleich wieder decken und auch seine weiblichen Nachkommen später nicht beglücken soll -- was tun, wenn eine Kastration nicht in Frage kommt?

      Ich hab alles Mögliche und Unmögliche in Betracht gezogen, von der Bockschürze über einen Verkauf oder ein saisonales Ausleihen als Zuchtbock bis hin zur eigenen kleinen Herdbuchzucht, konnte aber letztlich keiner einzigen Option mit Verstand UND Herz zustimmen -- bis auf eine einzige Ausnahme: Sterilisation statt Kastration.

      Eine Sterilisation ist im Vergleich zur Kastration (egal ob mit Zange oder blutig) ein relativ kleiner Eingriff, der unter lokaler Betäubung und leichter bis mittlerer Sedierung vorgenommen werden kann, denn da wird nix abgequetscht und auch nix amputiert: ein kleiner Schnitt von 1 bis 1½ cm Länge, Samenstränge durchtrennen bzw. ein kleines Stück rausschneiden, Enden veröden, Schnittchen mit drei oder vier Stichen zunähen, fertig.

      Eine Sterilisation belässt dem Bock die natürliche Hormonproduktion und somit sein ungestörtes Wachstum, sowohl körperlich (Beispiel Harnröhre => spätere Harnsteinproblematik) als auch vom Wesen her.

      Dionysos hat sich in der kurzen Zeit, die er bei uns ist, schon prächtig entwickelt; auf dem ersten Bild sieht man ihn Mitte August am Tag seiner Ankunft im Alter von 4½ Monaten, auf dem zweiten Bild Anfang Dezember im Alter von rund 8 Monaten:

      [img]http://farm8.staticflickr.com/7274/7794939532_ccd1a7f3ed.jpg[/img]

      [img]http://farm9.staticflickr.com/8205/8244439120_17557605c3.jpg[/img]

      Ich finde ihn sowohl vom Äusseren wie auch von seinem Wesen her schlicht und einfach wundervoll und möchte ihm die Chance lassen, sich weiterhin möglichst natürlich entwickeln zu können.

      Ich hab mir die Entscheidung alles andere als einfach gemacht und bin wochenlang zwischen allen möglichen und umöglichen Optionen geschwankt, bis ich die Entscheidung letztlich davon abhängig gemacht habe, ob sich überhaupt ein TA in der näheren Umgebung finden lässt, der bereit ist, eine Sterilisation vorzunehmen -- und siehe da: Ich hab tatsächlich einen gefunden, muss den Bock allerdings in seine Praxis bringen, was ich eigentlich vermeiden wollte, nun aber doch akzeptabel finde, da die Fahrt lediglich knappe 10 Minuten dauert. Der Eingriff wird am 18. Dezember vorgenommen.

      Davon, wie sich die Entwicklung des sterilisierten Bockes auf die Mädels und insgesamt auf die ganze (wachsende) Herde auswirken könnte, hab ich keine Ahnung -- gewisse Vorstellungen schon, aber kein erprobtes/verlässliches Wissen, da keinerlei Erfahrung mit einer solchen Konstellation, und ich habe bislang auch keinen einzigen Ziegenhalter ausfindig machen können, der entsprechende eigene Erfahrungen gemacht hat.

      Das ist nun auch der Grund, warum ich diesen Thread eröffne und in regelmässigen Abständen von der Entwicklung des Bockes und der gesamten Herde berichten möchte: eine "Feldstudie" im eigenen Interesse, die evtl. auch für andere Ziegenhalter, die mit ihren Tieren unkonventionelle Wege gehen möchten, interessant sein könnte.

      #gitarre#
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Abra K." schrieb:


      #gitarre#

      Ich bin unmusikalisch und kann den Gitarrenklängen vor dem und am Ende des Beitrags nichts abgewinnen.

      Ich schreibe für diejenigen, die bereit sind, nicht dem zu folgen, was ich für einen Irrweg halte.

      Um bei Lesern und Leserinnen nicht den Verdacht auf "Polemik" aufkommen zu lassen: es geht nicht darum, ob es sich um eine "romantisch-narzisstische Ader" oder eine mythologo-projektionische Fehlinterpretation und Überhöhung eines über jeden Zweifel sehr, sehr schönen Bockes handelt.

      Es geht schlicht um die Gefahren bei und vor allem nach der ins Auge gefassten Sterilisation.

      Ohne Zweifel: ein solcher Eingriff kann minimalinvasiv durchgeführt werden, aber es bleibt ein operativer Eingriff.
      Es geht nicht um "kleines Stück, kleiner Schnitt", ja "Schnittchen".

      Verbleiben die Hoden im Hodensack, bestehen folgende Gefahren:
      Auftreten von
      - Epididymitis mit allen Risiken

      de.wikipedia.org/wiki/Epididymitis

      - Orchitis

      theses.vet-alfort.fr/Th_multim…dymes/orchite/orchite.htm

      Auf dieser Seite sind viele mögliche Erreger genannt, die eindringen können! Weiter unten dort Abbildungen
      Weitere Gefahren:
      - Hydrocele
      - Spermatozele
      - Hodentumor (durchaus bösartige!)
      - Ödeme und Nekrosen
      Vor allem, wenn wieder zugenäht wird (Zitat: " zunähen, fertig."), ohne postoperativ eine Abflussmöglicht für
      Sekret zu lassen.
      Wen es interessiert: Beim Menschen gibt es wie Brustimplantate auch Hodenprothesen, um das psycho-soziale Selbstwertgefühl zu erhalten.
      de.wikipedia.org/wiki/Hodenprothese
      Dass man dies bei Tieren täte, ist mir bisher nicht bekannt.

      Dies ist ein Plädoyer für die chirurgische Kastration (blutig ist sie in allen Fällen).
      Immer soll das Tier 12 Stunden vor dem Eingriff "nüchtern" gehalten werden (also auch keine Einstreu).
      Viele Grüsse
      Piroschka
      _______________
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Abra K." schrieb:


      Eine Sterilisation ist im Vergleich zur Kastration (egal ob mit Zange oder blutig) ein relativ kleiner Eingriff, der unter lokaler Betäubung und leichter bis mittlerer Sedierung vorgenommen werden kann, denn da wird nix abgequetscht und auch nix amputiert: ein kleiner Schnitt von 1 bis 1½ cm Länge, Samenstränge durchtrennen bzw. ein kleines Stück rausschneiden, Enden veröden, Schnittchen mit drei oder vier Stichen zunähen, fertig.


      Liebe Abra,

      betrachte mich als neutrale Leserin Deiner Abhandlung. :)
      Ich bin medizinisch nicht versiert, wie man weiß, aber eine Frage brennt mir förmlich auf der Tastatur: Wenn die Sterilisation so einfach, schnell und scheinbar unkompliziert ist( dies Gefühl vermittelst Du mir, wenn ich Deinen Beitrag lese), warum ist dies nicht das Mittel der Wahl, wenn es um das 'Entmannen', bzw. die Zeugungsunfähigkeitsmachung bei Ziegen geht? Da wird ständig über blutige/unblutige Kastration diskutiert, die Risiken, Nebenwirkungen erläutert ....und Niemand mag sterilisieren?
      Was sagt denn Dein neuer TA über mögliche Komplikationen? Mich interessiert das Thema brennend, denn ich habe mich in meine beiden Mönche verliebt und meine Ziegendamen auch...
      ....und würde immer nur Mönche in mein Gehege lassen... *oops*

      Mit Bitte um weitere Infos

      und lieben Grüßen!

      Elli&Co
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      Hallo Abra,

      was mich auch interessieren würde ist der Verbleib der Hoden im Hodensack.

      Meinem Böckchen von März d. J. steht die Kastration auch noch bevor, kann kein Bock bleiben, da Mutter, Schwester und Halbgeschwister in der Herde. Ich habe mit meinem TA dementsprechend schon Gespräche geführt bezgl. blutiger Kastration oder evtl. Zangenkastration. Rat des TA blutige Kastration, da über die Risiken der verbleibenden Hoden wohl keine Erfahrungswerte vorliegen (evtl. Entartungen etc.) Zangenkastration wird wohl häufig bei Schlachttieren durchgeführt die nicht lange leben. Da das Böckchen aber ein möglichst langes und gesunden Leben führen soll, soll er erst noch schön wachsen (wg. Harnsteinen) und wird dann blutig kastriert.

      Wäre im Fall der Sterilisation ja auch die Problematik der verbleibenden Hoden oder liege ich da falsch. #ka#

      Liebe Grüße
      Knuschbel
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "sanhestar" schrieb:

      "ElliBesch" schrieb:


      ....und würde immer nur Mönche in mein Gehege lassen... *oops*


      Hallo Elli,

      das Problem ist nur, dass die Sterilisation aus einem Bock keinen Mönch macht, nur einen zeugungsunfähigen Bock mit Geschlechtshormonen.


      Hallo Sabine,

      ok, - und das bedeutet wiederrum, dass der Bock will, aber nicht kann, d.h. dass er wie ein normaler Bock die Mädels in ihrer Bockigkeit 'belästigt' und so gesehen, da er 'nicht zum Zuge kommen kann' *oops* ziemlich gestresst sein wird? Oder ist das übertrieben formuliert?

      Sorry, aber mich interessiert das Thema wirklich brennend... und wenn ich weiter drüber nachdenke, werden dann, weil dieser Bock ja dann auch 'normal stinkt', seine Weiber noch bockiger, was dann wiederrum schneller oder überhaupt zu Gebärmutterentzündungen ö. Ähnlichem führen kann??? #shock#

      Mhm, ich denke mal gerade weiter... :(

      Lg Elli&Co
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      Hallo.

      Muss mich hier mal mit einklinken . Hoffe das ist ok?
      Gibt es bei ziegenböcken auch die Möglichkeit einer chemischen kastration ?
      Bei Hunde wird das ja mittlerweile sehr oft praktiziert. Hält glaub ca 6Monate an, wäre auch ne Option , zur Geburten Kontrolle, oder?
      Hat da jemand schon Erfahrung damit?


      LG Steffi
      Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es spürt wie du den Schmerz!

      Das mir der Hund das Liebste ist, sagst du "oh" Mensch sei Sünde, der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      hallo,

      wir haben einen ochsen (unblutig kastriert - gekniffen), der unsere kühe gern beglücken möchte
      und absolut frustriert ist, weil es nicht klappt ....
      unser walliser kastrat - versucht es auch bei den mädels - fällt nach 2 - 3 mal ruckeln einfach zur seite ...

      ergo - wir lassen keine kastraten mehr zu den mädels - weder bei den ziegen, noch bei den rindern ...


      gruß CBR
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      Ein kontroverses und offensichtlich einige Herzen bewegendes Thema...

      Rein medizinisch betrachtet, ist die Sterilisation eines Ziegenbockes gleichzustellen mit der Sterilisation eines menschlichen Männchens, in der Humanmedizin als Vasektomie bezeichnet:

      "Vasektomie, auch Vasoresektion genannt, bezeichnet im weiteren Sinne das Entfernen von jeglichen Gefäßen oder Gefäßteilen aus dem Körper. Meistens wird damit jedoch ein chirurgischer Eingriff zur Sterilisation des Mannes bezeichnet. Die Operation wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Dabei werden die Samenleiter (Ductus deferens) im Hodensack des Mannes durchtrennt.

      Im Gegensatz zur Kastration bleibt die Hormonproduktion in den Hoden erhalten und auch die Erektionsfähigkeit des Penis wird nicht beeinflusst. Da die weiterhin in den Hoden produzierten Spermien nach der Durchtrennung der Samenleiter nicht mehr abgeführt werden können, werden sie vom Körper resorbiert. Das Ejakulat eines sterilisierten Mannes enthält keine Spermien mehr, ist ansonsten aber bezüglich Volumen, Aussehen, Geruch und Geschmack weitestgehend unverändert.

      Die Operation wird meist ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Arzt legt mit ein oder zwei kleinen Schnitten am Hodensack die Samenleiter frei, entfernt jeweils ein ca. 1 bis 3 cm langes Stück des Samenleiters und verödet die Schnittstellen...

      [...]

      Die Angaben über die Häufigkeit von Komplikationen variieren in der Fachliteratur und sind abhängig von der angewandten Operationstechnik und wahrscheinlich auch von der Erfahrung und der Operationsfrequenz des durchführenden Arztes. Insgesamt werden Komplikationen selten beschrieben. Am häufigsten kommt es zu Hämatomen (0,9 %) und Infektionen (bis zu 1,5 %)[2]. Eine Übersichtsarbeit über den Zeitraum von 1964 bis 1998 kommt auf eine Quote von frühen Komplikationen wie Hämatom, Infektion, Spermagranulom, Epididymitis und Post-Vasektomie-Syndrom in 1-6 %."

      Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen: de.wikipedia.org/wiki/Vasektomie

      Und dann natürlich auch der entsprechende Artikel bezüglich Kastration:

      "Unter einer Kastration (lat.: castro, castratus für schwächen, berauben, entnehmen, entkräften) wird üblicherweise die operative Entfernung der Keimdrüsen (Gonaden) verstanden. Medizinisch wird sie deshalb als Gonadektomie, genauer beim Mann (Hoden) als Orchiektomie, bei der Frau (Eierstöcke) als Ovarektomie bezeichnet.

      Als Kastration gilt auch die Zerstörung der Keimdrüsen durch ionisierende Strahlung (Röntgenkastration, Menolyse). Beim Mann wird eine Gesamtdosis von etwa 10 bis 12 Gray benötigt.

      Die Hormonproduktion kann auch durch Arzneistoffe („chemische Kastration“, beispielsweise durch das antiandrogen wirksame Cyproteronacetat) umkehrbar unterdrückt werden.

      Eine unblutige Kastration liegt vor, wenn die Keimdrüsen (insbesondere die Hoden) durch Abquetschen der sie versorgenden Blutgefäße ausgeschaltet werden. Das wird vor allem bei Tieren praktiziert.

      [...]

      Eine Kastration ist in jedem Fall ein schwerwiegender Eingriff mit weitreichenden Folgen für Menschen oder Tiere, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes.

      In allen Fällen (bei beiden Geschlechtern) führt die Kastration zu Unfruchtbarkeit.
      Am schwerwiegendsten ist der Eingriff beim Menschen, wenn er noch vor der Pubertät vorgenommen wird. Die Folgen bei einem Knaben sind beispielsweise:

      - geringes Wachstum des Kehlkopfs und daher das Ausbleiben des Stimmbruchs. Eine hohe Fistelstimme bzw. Singstimme bleiben dadurch erhalten, die Sprechstimme gleicht etwa der eines hohen Tenors (Kastratenstimme)
      - ausbleibende Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale und fehlender Gestaltswechsel vom Jüngling zum Mann
      - Hochwuchs und Störungen der Verknöcherung, daher längere Extremitäten und „eunuchoider“ Körperbau
      Ausbleiben der männlichen Körperbehaarung, sowie zarte, blasse Haut (wie die eines Kindes)
      - Antriebsarmut, Muskelschwäche und rasche Ermüdbarkeit
      - Mindestens im späteren Alter gegenüber einem Nichtkastrierten eine deutlich verringerte Ausprägung des Sexualverlangens (Geschlechtstriebes) und der Potenz
      - starke Neigung zu Fettleibigkeit, insbesondere mit Fettansatz an den Hüften, Oberschenkeln und Gesäß,
      dadurch ein „verweiblichtes“ und „matronenhaftes“ Aussehen
      - Verzögerungen der psycho-sexuellen Entwicklung, psychische Auffälligkeiten und Depressionen, teilweise auch psycho-soziale Schwierigkeiten, Diskriminierung und Entwurzelung, sowie geringes gesellschaftliches Ansehen

      Bei Kastration im Erwachsenenalter bleiben diese Wirkungen aus, da die Pubertät vor dem Eingriff schon abgeschlossen ist. Zu den möglichen Effekten zählen aber:

      - Antriebsarmut
      - Veränderung der Behaarung
      - Abnahme der Libido (Geschlechtstrieb) oder sogar Impotenz
      - tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen, gesteigerte vegetative Labilität und Depression
      Osteoporose
      - möglicherweise Fettleibigkeit mit Stoffwechselstörungen, Entgleisungen des Fettstoffwechsels, des Zuckerstoffwechsels und folgender Zuckerkrankheit sowie arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)."

      Der vollständige Artikel kann hier gelesen werden: de.wikipedia.org/wiki/Kastration

      Wer in diesem Thread mit mir über Sinn oder Unsinn der Sterilsation eines Ziegenbockes diskutieren möchte, möge bitte beide Artikel gelesen und sich eine Menge Gedanken darüber gemacht haben, ansonsten werde ich auf keinerlei Statements eingehen.

      Wer mich lediglich anpöbeln oder provozieren will, wird von mir ignoriert.

      Wer daran interessiert ist, einen Erfahrungsbericht über die Sterilisation eines Bockes zu lesen, wird hier finden, was er sucht.

      #gitarre#
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      Hallo liebe Abra,
      mich interessiert das Thema brennend, auch aus dem Grund, weil ich mir nicht vorstellen kann( trotz der ausführlichen- auf den Menschen bezogenen Erläuterungen) dass das beim Tier 1:1 umsetzbar ist.

      Da ja nur wenige Handgriffe nötig zu sein scheinen, ist es wahrscheinlich auch eine preiswerte Variante , daher nochmal meine Frage, warum diese Methode ob der wenigen Risiken und Nebenwirkungen( so stellt es sich ja dar) nicht viel mehr im Licht der Öffentlichkeit steht?

      Ich stelle mir gerade mal meine beiden WDE-'Ex'- Böcke vor, wenn die noch hormongesteuert agieren würden. Puh, da hätte ich mit der Erziehung aber viel zu tun! Wenn sie sich aufrichten, sind sie schon einen Kopf größer als ich- und ich bin knapp 180 cm lang. *oops*


      Tja und dann stelle ich mir weiter vor, dass sie dann ausschachten und meine bockigen Mädels ( Zwergmixe: alle 3! Wochen bockig) penetrieren würden. Also meine Sorge ist, dass die Mädels sich dabei sowohl durch das Penetrieren ggfls. was einfangen könnten( Krankheitskeime) und dies dann zu Gebärmuttererkrankungen führen könnte und der weibliche Hormonstatus sich unnötig hoch schaukelt( ggfls Gebärmutterkrebs oder ähnliches dadurch ausgelöst werden könnte??? Wer weiß?)

      Was sagte denn nun Dein Tierarzt?

      Liebe Abra, ich will Dich weder anpöbeln, noch Dich hier an den Pranger stellen, aber mir erscheint das Vorhaben noch recht nebulös und irgendwie zu positiv dargestellt...Und: Ich hab Angst um Deinen wunderschönen Bock!

      Liebe Grüße! #ka#

      Elli&Co
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Yougin" schrieb:

      Hallo.

      Muss mich hier mal mit einklinken . Hoffe das ist ok?
      Gibt es bei ziegenböcken auch die Möglichkeit einer chemischen kastration ?
      Bei Hunde wird das ja mittlerweile sehr oft praktiziert. Hält glaub ca 6Monate an, wäre auch ne Option , zur Geburten Kontrolle, oder?
      Hat da jemand schon Erfahrung damit?


      LG Steffi


      Hallo Steffi,

      meiner Meinung nach nicht für die Hobbyhaltung und auch für Hunde nicht praktikabel.

      Die chemische Kastration mittels Anabolika ist für die Nutztiere EU-weit verboten, weil diese dann natürlich in die Nahrungskette geraten würden.

      Die chemische Kastration mittels Immunisierung, die beim Rind eingesetzt wird, hält bis max. 9 Monate und muss danach aufgefrischt werden. Während der Wirkungszeit wird die Produktion von Testosteron verringert und man erhält mageres Fleisch - das ist der einzige Beweggrund für diese Methode: die Fleischerzeugung. Da liegen keine Gedankengänge zu Populationskontrolle oder langes, beschwerdefreies Leben zugrunde, sondern nur die kostengünstige Erzeugung (chirurgische Eingriffe stören über längere Zeit den Wachstumsprozess in der schnell lebigen Rindermast) von Fleisch.

      Bei Hunden wird der Kastrationschip recht gerne als eine "Kastration zum testen" gesetzt, um zu sehen, ob sich eine Verhaltensstörung durch eine richtige Kastration korrigieren lassen würde z.B. Hypersexualität, Aggression.

      Rüdenbesitzer, deren Rüde einen Chip trägt, berichten oft von einschneidenden Wesens- und Gesundheitsveränderungen: Trägheit, Schlappheit, wenig Motivation, teilweise in der Anfangsphase deutliche Steigerung des problematischen Verhaltens. Aufflammen oder Auftreten von Gelenksproblemen (Testosteron sorgt ja für bessere Muskelbildung).
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "ElliBesch" schrieb:

      Ich stelle mir gerade mal meine beiden WDE-'Ex'- Böcke vor, wenn die noch hormongesteuert agieren würden. Puh, da hätte ich mit der Erziehung aber viel zu tun! Wenn sie sich aufrichten, sind sie schon einen Kopf größer als ich- und ich bin knapp 180 cm lang. *oops*

      Mein Kastrat (tauern) hat nen StM von 1m, der letzte ausgew. unkastrierte hatte nur 0,92m - aber beide kamen beim "hinstellen" auf 2m, der Kastrat beim Blätterpflücken locker darüber. #jubel# #jubel# #jubel# #jubel#

      Eier ab - dann wachsen die noch ein bisschen...oder Steri - dann bleibt alles beim alten -nur ohne Nachwuchs! Aber mit stinken.., poppen wollen und alles was sonst noch hormongesteuert dazu gehört. Übrings Kastraten können auch manchmal aufmucken.. *fg*
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      Dann wollen wir doch mal, da auch die negativen Aspekte nicht verdrängt werden sollen (wer kommt schon auf den Gedanken, dass gerade die der interessierten Forumsgemeinde vorenthalten werden) aus dem Wikipedia-Artikel als wichtig ergänzen:

      "In seltenen Fällen (< 0,1 %) kann es, auch bei technisch einwandfreier Durchführung des Eingriffes, durch eine spontane Rekanalisation zur unerwünschten neuerlichen Durchgängigkeit der Samenleiter kommen. Aus diesem Grund müssen nach der Vasektomie mehrere Ejakulatproben abgegeben werden, um den kompletten Verschluss nachzuweisen.

      Als Post-Vasektomie-Schmerz-Syndrom werden dauerhafte(Hervorhebung von mir, Piroschka) Schmerzen im Bereich des Nebenhodens bezeichnet, die nach der Vasektomie auftreten könnten. Wie häufig es zu solchen Beschwerden kommt, ist sehr umstritten. In der europäischen Fachliteratur, in den Informationen großer internationaler Familienplanungsorganisationen und auch von der Deutschen Gesellschaft für Urologie wird diese Komplikation nur sehr selten oder gar nicht erwähnt. In der angloamerikanischen Literatur wird das Schmerz-Syndrom in 2-8 % beschrieben. Die Ursache dieser Schmerzen ist unklar. Diskutiert werden erhöhter Druck im Nebenhoden oder Nervenreizung[1]
      Die Versagerrate der Vasektomie wird mit 0 bis 2 % angegeben. In den meisten Studien wurde eine Versagerrate von unter 1 % festgestellt. Sehr selten kann es nach Monaten bis Jahren zu einer Öffnung der Samenleiter mit nachfolgender Schwangerschaft kommen, die Häufigkeit wird mit 1 zu 2.000 angegeben [6]."

      Ich glaube, das spricht für sich, bin aber noch nicht fertig!

      Wenn mein Mann mir sagt, er habe an einem Hoden entsetzliche Schmerzen und fühle seitlich davon eine längliche, feste Verdickung in Form eines "Stranges", dann kann ich ihm antworten "Nebenhodenentzündung", "Chlamydien", "Ab zum Urologen"!
      Der wird ihm nach einer Sonographie sofort das richtigen Antibiotikum verschreiben und noch einen Urintest veranlassen, der im Ergebnis meist unauffällig ist.
      Eine solche Kommunikation ist mit einem vergötterten Bock schlechterdings nicht möglich.

      Als Fluchtier wird er, solange irgend möglich, still leiden, sich gelegentlich mit dem Hinterbein unter den Bauch treten, als wolle er eine Fliege oder Bremse vertreiben.
      Da ich um die Komplikationsmöglichkeiten weiss, weil ich sie nicht ausgeblendet habe, werde ich bei jedem Tritt unter den Bauch denken: "Jetzt geht es los"!
      Vielleicht werden ihn auch die Schmerzen, die er jahrelang haben wird, unleidlich im Verhalten machen?

      Noch ein Hinweis: Die im Wiki-Artikel genannte Studie von T. Philp, J. Guillebaud, et al. (veröffentlicht im British Journal of Urology) ist schon von 1984, kann also nicht die Daten bis 1998 ausgewertet haben.
      Soviel zur gebotenen Vorsicht bei "wissenchaftlichen" Angaben aus dem Internet.

      Hier in Forum gibt es übrigens einige Threads zu geplatzten Hodensäcken, verkrebsten Hoden: stets nach Kastration, die nicht chirurgisch erfolgte.

      Viele liebe Grüsse
      Piroschka
      _______________
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Knuschbel" schrieb:

      also ich wüsste nicht, solltest du meinen Beitrag gemeint haben, was daran gepöpelt war. Schade.


      Hallo Knuschbel

      Nein, ich habe mich nicht auf deinen Beitrag bezogen, der ist völlig in Ordnung.

      Wäre im Fall der Sterilisation ja auch die Problematik der verbleibenden Hoden oder liege ich da falsch. #ka#


      Ja, da liegst du nicht ganz richtig. Bei der Zangenkastration schrumpfen die funktionsuntüchtig gemachten Hoden auf ungefähr einen Drittel ihrer ursprünglichen Grösse, bei der Sterilisation verbleiben die intakten Hoden genauso gross und unproblematisch im Sack wie bei einem vollwertigen Bock.

      Der einzige Unterschied zwischen einem intakten und einem sterilisierten Bock besteht darin, dass die Samenflüssigkeit beim sterilisierten Tier keine Spermien mehr enthält; ein sterilisierter Bock wird nicht impotent, d.h. er verhält sich wie ein ganz normaler zeugungsfähiger Bock, reitet während der Brunst auf und penetriert, wird die Mädels aber nicht mehr schwängern können.

      Liebe Grüsse

      Abra

      p.s. Würde ich meinen Bock kastrieren lassen, käme für mich mittlerweile nur die blutige Variante in Frage, und es ist nicht so, dass ich die Kastration a priori für verwerflich halte -- es gibt gute Gründe, einen Bock kastrieren zu lassen (wie z.B. in deinem Fall), UND es gibt gute Gründe, die Kastration so lange wie irgendwie möglich aufzuschieben und diese Zeit mittels Sterilisation zu überbrücken (wie z.B. in meinem Fall).
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "ElliBesch" schrieb:

      Wenn die Sterilisation so einfach, schnell und scheinbar unkompliziert ist( dies Gefühl vermittelst Du mir, wenn ich Deinen Beitrag lese), warum ist dies nicht das Mittel der Wahl, wenn es um das 'Entmannen', bzw. die Zeugungsunfähigkeitsmachung bei Ziegen geht? Da wird ständig über blutige/unblutige Kastration diskutiert, die Risiken, Nebenwirkungen erläutert ....und Niemand mag sterilisieren?


      Hallo liebe Elli :)

      Eine Sterilisation ist ein medizinischer Eingriff (erfordert z.B. Sedierung und lokale Betäubung sowie postoperativ die präventive Gabe von Antibiotika und Schmerzmitteln) und wie bei jedem medizinischen Eingriff bestehen gewisse Risiken. Im Vergleich zur Kastration, die unter Vollnarkose durchgeführt wird (ich würde eine Zangenkastration inzwischen auch nur noch unter Vollnarkose durchführen lassen, bin für stichhaltige Argumente also durchaus zugänglich), im Vergleich zur Kastration unter Vollnarkose also sind die Risiken einer Sterilisation unter Sedierung und lokaler Betäubung offenkundig geringer, aber gewiss nicht gleich null (was ich ja auch nie behauptet habe).

      Da ja nur wenige Handgriffe nötig zu sein scheinen, ist es wahrscheinlich auch eine preiswerte Variante , daher nochmal meine Frage, warum diese Methode ob der wenigen Risiken und Nebenwirkungen (so stellt es sich ja dar) nicht viel mehr im Licht der Öffentlichkeit steht?


      Als preiswert würde ich die Sterilisation nicht bezeichnen, zumindest kostet sie bei meinem TA ebenso viel wie eine blutige Kastration. Es sind aber tatsächlich nur wenige Handgriffe nötig, um zwei Samenstränge zu unterbinden; laut TA dürfte die Sterilisation 20 bis maximal 30 Minuten dauern (inklusive Wartezeit bezüglich der Wirkung von Sedierung und lokaler Betäubung), wobei ich persönlich davon ausgehe, dass die Sache binnen maximal 20 Minuten erledigt ist.

      Warum die Sterilisation von Ziegenböcken gemeinhin kein Thema ist, kann ich nicht schlüssig beantworten. Meine Spekulation: Die wenigsten Ziegenhalter hinterfragen die Auswirkungen einer Kastration und eine noch geringere Anzahl bemüht sich um mögliche Alternativen; ausserdem stinken Kastraten nicht und sind in der Haltung weniger anspruchsvoll als sterilisierte Böcke, die sich von intakten Böcken ja nur dadurch unterscheiden, dass sie nicht mehr zeugungsfähig sind.

      Ich stelle mir gerade mal meine beiden WDE-'Ex'- Böcke vor, wenn die noch hormongesteuert agieren würden. Puh, da hätte ich mit der Erziehung aber viel zu tun! Wenn sie sich aufrichten, sind sie schon einen Kopf größer als ich- und ich bin knapp 180 cm lang. *oops*


      Tja, eben... Mir persönlich macht die Erziehung meines Bockes aber grosse Freude und ich hab auch genügend Zeit, mich mit ihm und insgesamt mit allen Tieren zu beschäftigen.

      Tja und dann stelle ich mir weiter vor, dass sie dann ausschachten und meine bockigen Mädels ( Zwergmixe: alle 3! Wochen bockig) penetrieren würden. Also meine Sorge ist, dass die Mädels sich dabei sowohl durch das Penetrieren ggfls. was einfangen könnten( Krankheitskeime) und dies dann zu Gebärmuttererkrankungen führen könnte und der weibliche Hormonstatus sich unnötig hoch schaukelt( ggfls Gebärmutterkrebs oder ähnliches dadurch ausgelöst werden könnte??? Wer weiß?)


      Meine drei Mädels (auch die beiden ZZ-Mixe) sind saisonal, die Brunst beschränkt sich also auf einen Zeitraum von ca. September bis März. Bezüglich Krankheitskeime durch Penetration mache ich mir keine Sorgen, aber andere Bedenken teile ich durchaus (überbordender Hormonstatus, Scheinträchtigkeit, Gebärmuttererkrankungen etc.). Da ich bislang aber keinen einzigen Ziegenhalter ausfindig machen konnte, der bezüglich solcher Risiken nicht nur Spekulationen bieten, sondern aus eigener und praktischer Erfahrung sprechen und aufklären kann, sind die genannten Bedenken für mich kein ausreichender Grund, den Bock vorzeitig kastrieren zu lassen.

      Ich habe mich nach langem Abwägen und aus guten Gründen für die Sterilisation als überbrückende Empfängnisverhütung entschieden, werde im Herbst 2013 aufgrund der bis dahin gemachten Erfahrungen Bilanz ziehen und dann entscheiden, ob ich dem Bock noch mehr Zeit für seine ungestörte Entwicklung lassen kann oder ihn aufgrund zwingender Tatbestände kastrieren lassen muss. Immerhin wird er zu diesem Zeitpunkt bereits eineinhalb Jahre alt sein und ich bin froh um jeden einzelnen Monat, der ihm für seine ungestörte Entwicklung bleibt. Am allerliebsten würde ich ihn natürlich zeitlebens unkastriert belassen, da dies meinem Ideal entspricht, aber Ideale sind ja selten vollumfänglich realisierbar und häufig müssen Kompromisse eingegangen werden, aber nichtsdestotrotz gibt das Ideal die Richtung vor, in die ich mich bewege.

      Was sagte denn nun Dein Tierarzt?


      Der TA, der die Sterilisation vornehmen wird, findet meine Haltung exotisch, hat aber vom medizinischen Standpunkt her keine Einwände und ist gespannt, wie der Bock und insgesamt die ganze Herde sich entwickeln werden.

      Liebe Abra, ich will Dich weder anpöbeln, noch Dich hier an den Pranger stellen, aber mir erscheint das Vorhaben noch recht nebulös und irgendwie zu positiv dargestellt...Und: Ich hab Angst um Deinen wunderschönen Bock!


      Liebe Elli, ich weiss deine Haltung sehr zu schätzen, aber die Sorge um meinen Bock und meine Mädels darfst du ruhig mir überlassen. ;)

      Liebe Grüsse!

      Abra

      Nachtrag:

      "ElliBesch" schrieb:

      ok, - und das bedeutet wiederrum, dass der Bock will, aber nicht kann, d.h. dass er wie ein normaler Bock die Mädels in ihrer Bockigkeit 'belästigt' und so gesehen, da er 'nicht zum Zuge kommen kann' *oops* ziemlich gestresst sein wird?


      Ein sterilisierter Bock will und kann, denn er ist nicht impotent, d.h. er wird die Mädels in der Brunst umwerben und wenn sie stehen, wird er aufspringen und penetrieren und durchaus "zum Zuge kommen" -- alles ganz normal wie bei einem intakten Bock mit dem einzigen Unterschied, dass die Mädels nicht trächtig werden.
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Cirkle-B-Ranch" schrieb:

      wir haben einen ochsen (unblutig kastriert - gekniffen), der unsere kühe gern beglücken möchte und absolut frustriert ist, weil es nicht klappt ....
      unser walliser kastrat - versucht es auch bei den mädels - fällt nach 2 - 3 mal ruckeln einfach zur seite ...

      ergo - wir lassen keine kastraten mehr zu den mädels - weder bei den ziegen, noch bei den rindern ...


      Und was hat das nun mit einer Sterilisation zu tun?

      Ich wiederhole zum letzten Mal in diesem Thread: Ein sterilisierter Bock ist kein Kastrat und ist daher NICHT impotent und braucht NICHT frustiert sein, "weil es nicht klappt"; ein sterilisierter Bock begattet die Mädels ganz genau so wie ein intakter Bock mit dem einzigen Unterschied, dass er sie nicht schwängern kann.
    • Re: Sterilisation statt Kastration

      "Piroschka" schrieb:

      Um bei Lesern und Leserinnen nicht den Verdacht auf "Polemik" aufkommen zu lassen: es geht nicht darum, ob es sich um eine "romantisch-narzisstische Ader" oder eine mythologo-projektionische Fehlinterpretation und Überhöhung eines über jeden Zweifel sehr, sehr schönen Bockes handelt.


      "Abra K." schrieb:

      Wer mich lediglich anpöbeln oder provozieren will, wird von mir ignoriert.