effektiver Wolfsschutz?

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    • ruhig brauner ... ruhig ....

      ich kenn die jäger aus unserer gegend - net die aus ganz deutschreich....
      unsere saufen oft genug - und das find ich unverantwortlich.

      und warum ist der wolf wieder eingebürgert worden - net wegen mir ....

      also - schön sutsche ...
    • Hallo

      In der Schafzeitung werden höhere gut stromführende Zäune empfohlen.

      Herdenschutzhunde sind auch ein Kostenfaktor. Es solten mindestens 2 HSH sein, neben der Anschaffung sind mit Kosten von über 1000 Euro jährlich zu rechnen, die kann sich ein Hobbyhalter gar nicht leisten.
      Dabei sollte der Besitzer der Tiere sich auch damit auskennen, denn HSH ticken etwas anders als z. B. Hütehunde, Schäferhunde, ect.
      Er muß aus einem Betrieb kommen, wo die Eltern schon mit den Tieren laufen, nicht jeder Herdenschutzhund ist dafür geeignet, er muß erst "hineinwachsen"
      Werden auch nur für Schafe, evt. für gemischte Herden (Schafe und ein paar Ziegen) empfohlen, nicht für reine Ziegenherden.

      Esel können auch verteidigen bei Angriffen, allerdings darf es dann auch nur ein Angreifer sein, bei mehreren Wölfen hat der Esel wenig Chancen.

      Gruß Zotti
    • geh mal ins eselforum und schau dir den zerrissenen esel an -
      die heutigen esel - haben zu viel verloren, um schutz zu bieten -
      sie sind einfach nur ein leichtes futter für raubtiere - und dazu gehört der wolf ....
    • Wildtiermanagement Niedersachsen.

      Interessant, wie ich finde.

      @ Poeps Du hast doch derzeit 3 Ziegen. Ich ging davon aus, dass es sich um eine große Herde handelt. Ich habe nur 4 Ziegen. Auf die Idee, die paar Tiere durch eine andere Spezies bewachen zu lassen, käme ich nicht. Klingt ein bisschen sehr nach Panik.

      Welche Vorkommnisse meinst Du? Ich bin sehr auf die Aktualisierung der Nutztierrisse ( siehe oben) gespannt.

      Waidmanns HEIL!

      Elli
    • hallo

      das problem bei netze ist (ohne auf die gefährlichkeit für nutztiere jetzt hinzuweisen) dass sie nur im gspanntem zustand ihre wirkung zeigen
      hängt ein netz mal durch, gibts ableitungen die eine gesamtenergie derart schwächen, dass wölfchen da geradezu durchspazieren kann (risiko bzw. schmerz in abwägung mit beutevorkommen)
      gerade in unwegsamen gelände wäre mir das risiko von ableitungen zu hoch....es sei denn, du kontrollierst jeden meter auf ableitung (besonders bei nässe)
      der widerstand herkömmlicher netze wäre mir zu hoch - auf die gesamtlänge (weiß nicht wieviele du da anschliessen willst) kann dies zur schwächung der gesamtleistung führen
      wenn also netze - dann mit geringstem widerstand (bänder haben zb 0,2 ohm per laufmeter während netze 11ohm per lfm haben)

      je stärker ein gerät, desto weniger die auswirkungen ..... was bei mobilen geräten dann mal stark an die batterie gehen kann - deshalb täglich kontrollieren

      weiters hast du das problem, dass wölfchen schon mal nutztier gekostet haben (schlecht oder nachlässig gesichert????) und wissen wie leicht sie zu haben sind

      da würd ich auf alle fälle eine litze vorspannen (20cm hoch und etwa 30 cm vorgespannt)

      als räuber muss er die situation einschätzen können um selbst nicht verletzt zu werden - eine vorgespannte litze macht eine einschätzung etwas schwerer

      das nächste problem ist die anzahl deiner tiere....3 sind anregender als ne grosse herde....UND vermutlich dann auch noch alleine auf der weide :D
      Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .[img]http://www.smilies.4-user.de/include/Tiere/smilie_tier_217.gif[/img]
    • moin häschen,

      ich habe 5 netze an einem 12 volt weidezaungerät -
      und der bewuchs wird auch am ende noch vernichtet ....

      ok - die batterie hält nur ne woche, aber auch wenn ein netz mal durchhängt ist volldampf drauf.
    • lieber cbr :D

      diese ständigen blitze (bewuchsvernichtung) schwächt den leitenden draht in der litze....bis er putt ist #freunde#
      ist im wolfgebiet also pfui..... #engel#

      wenn ich ein rudel vor der haustür habe, versuche ich zumindest alle richtlinien einzuhalten, um es den wölfen so schwer wie möglich zu machen - und straffe spannung bzw. auch vermeidung von ableitung ist nun mal so ne richtlinie :thumbsup:

      wölfli ist es egal, obs bei dir lange funzt....er sucht und findet schwachpunkte #engel#

      weiters sollte die unteste - nicht stromführende litze - möglichst mit zeltharingen im boden verankert werden
      Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .[img]http://www.smilies.4-user.de/include/Tiere/smilie_tier_217.gif[/img]
    • allerliebstes häschen ... :D ,

      wir nutzen die netze eh nur 3 jahre, dann verkaufen wir sie und legen uns neue zu .... :D

      richtlinien hin oder her - wir haben mit keinem wild probleme - die machen n bogen um unsere weiden ... #jubel#
      komm - das mit den zeltheringen haste von mir, gib es zu - machen wir generell und haben auch gespannte netze ... :-o
    • Hallo Elli,

      das mit der Panik(mache) sehe ich auch so.Noch ein Link mit sachlicher Info : ifaw.org/deutschland/unsere-arbeit/wolfe

      Auch hier werden Wölfe weder verniedlicht oder als harmlos dargestellt, noch die Nutztierhalter im Stich gelassen. Wer an Vorbeugung nicht interessiert ist ( weil kostenträchtig ) und denkt er bräuchte nur aufs Amt gehen, dort einen Wolfsriss melden und die Entschädigung in bar abholen, sieht das naturgemäß anders.

      Wem dann Herdenschutzhunde "nicht liegen" muss eben in den Schutz der Weide investieren, das sollten einem die eigenen Tiere wert sein.

      Traurig wenn dann in den Statistiken / Berichten erscheint, das so manches Schaf so gar keinen Schutz hatte, sondern auf der Weide / Wiese lediglich angepflockt war......

      Gruß Michael
      "Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen eine dumpfe Angst ein, und sie werden aus ihren Häusern laufen und sich die Beine brechen.Aber sage ihnen einen vernünftigen Satz und beweise ihn mit sieben Gründen und sie werden dich einfach auslachen."

      Bertolt Brecht
    • Tüdern ist tierschutzrelevant und eh indiskutabel. Unser Hofgelände hat so etwa 10.000qm auf dem sich die Zippen völlig frei bewegen.
      Genauso auf den Weiden von Nachbars- das spart denen viel vom mühseligen Ausmähen der Zäune und hält die angrenzenden Knicks kurz.
      Und wenn denn doch mal versehentlich ein paar Blumenrabatten geplündert werden, besteche ich sie mit Ziegenfeta und Eiern ;)
      das klappt alles wunderbar!

      Nochmal zu den Herdenschutzhunden (HSH):

      In unserer Gemeinde gibt es sehr strenge Vorgaben, um so einen Spezialisten halten zu dürfen!
      Die Kombination von HSH und Ziegen funktioniert nur selten bis garnicht- erschwerend kommt dann noch hinzu, wenn die Ziegenrasse eine wehrhafte ist. So jedenfalls waren die Aussagen befreundeter Schäfer und HSH-Halter.

      Wenn Jemand (ICH in diesem Fall) sagt, dass ihm HSH "nicht liegen", dann bedeutet das schlichtweg nichts Anderes als
      - dass man (ich in diesem Fall) sich seiner persönlichen Grenzen als Hundeführer bewußt ist und
      - sowohl diesen Grenzen als
      - auch der Verpflichtung und Verantwortung diesem Spezialisten gegenüber
      - UND anderen Lebewesen (Mensch/ Mitbewohner( Nachbarn/ Spaziergänger/ und deren tierische Partner!) Rechnung trägt .

      In unserer Familie gab es Hunde so lange ich denken kann. Arten und Rassen einmal quer durch. Ebenso die dazu entsprechende Erziehung der Hunde.
      Meine Jagdhunde habe ich selbst ausgebildet und auf Prüfungen geführt. Alles gut.
      Zur Zeit gibt es einen älteren HSH-Mix ( + 40 Rhönschafe) im engen Freundeskreis.
      Dieser Hund ist beeindruckend in jeder Hinsicht- aber bei unsachgemäßer/ mangelhafter Ausbildung wirklich eine geladene Waffe. Und das ist eine Hausnummer die ich mir einfach (noch) nicht zutraue.
      Hat wirklich nichts mit Lustprinzip oder Prinzzickengehabe zu tun

      Da investiere ich zur Sicherheit Aller lieber zB in hohe E-Netze und Häääringe.
    • respekt vor deiner einstellung - ich find es toll, wenn jemand seine grenzen kennt und dementsprechend dazu steht ... :thumbup:

      wobei ich der meinung bin, dass jeder hund - in den falschen händen - eine waffe ist, entweder aus dummheit/unwissenheit, oder protzerei.
      wie du es so schön beschreibst "verpflichtung und verantwortung anderen gegenüber" - da machen sich die wenigsten menschen gedanken drüber.
    • hallo
      Ich habe bereits in ähnlichen Themen Bereichen meine Meinung zum Thema Wolf Zaun und hsh geschrieben... Ich hab mir auch diese hier durch gelesen und muss sagen leider sind hier sehr viele Meinungen und Ratschläge angegeben die leider fachlich nicht ganz so korrekt sind wie sie es auf den ersten Blick zu sein scheinen. Ich möchte auch nicht jedes Detail jetzt hier aufführen und korrigieren wie ich es für richtig erachten würde. Ich möchte keinen zu Nahe treten würde aber doch gern einige Eckpunkte die mir besonders Aufgefallen sind aus meiner Erfahrung und Sichtweise heraus kurz so dar legen wie ich es sehe...
      Zaunthema: Wenn ihr einen Wolfs sicheren Zaun bauen wollt müsst ihr in Tierpark gehen... Für uns ist diese Umsetzung in aller Regel nicht möglich... Man kann es dem Wolf nur mehr oder weniger schwer machen aber wenn er will sind all die hier beschrieben Zäune ein Kinderspiel für ihn...
      Thema andere Nutztieren Esel ect.: hier gilt das gleiche wie bei Thema Zaun... Man kann es dem Wolf leichter oder schwerer machen aber abhalten kann man ihn dadurch nicht sondern im Zweifel liefert man ihm eben nur eine andere Fleischsorte... Vorallem bei einem Rudel dürfte es dann keine große Rolle mehr spielen wie wehrhaft der Grasfresser ist er ist un bleibt ein Beutetier auf das es Beutegreifer abgesehen haben.
      Thema Hsh: in meinen Augen ist es langfristig die einzige Lösung um alle Seiten respektieren zu können. Ich habe kein Verständnis wenn hsh grundlegend als besonders gefährlich gelten nur weil sie etwas anders arbeiten ... Sie sind nicht mehr oder weniger eine Waffe wie andere Hunde auch.. Entscheident ist wie man mit ihnen umgeht und wie sie ausgebildet sind. Ich habe großen Respekt wenn jemand zu gibt sich etwas nicht zu zu trauen. Sich darauf aber ständig zu berufen find ich ist auch etwas zu einfach. Man kann das alles durch aus lernen... Es gibt sehr gute Zentren dafür ich arbeite z.B. Mit dem Hundetherapiezentrum-gambitz.de zusammen. Außerdem kann man ja auch einen alten gesetzten Hund für den Anfang kaufen der dann wenn er entsprechend gut ausgebildet wurde auch viele Fehler verzeiht... Insbesonderen meine Pyrenäenberghunde sind da sehr Anfänger freundlich haben dafür aber bei zu viel Tourismus ihre Nachteile unter Umständen.. Ich denke am Ende läuft es einfach auf das Hauptproblem bei deinem Thema hinaus - die Kosten! All das würde sehr viel Geld kosten... Geld das man normal nicht einfach so mal aus dem Armen schüttelt.. Sonst wäre das alles nur halb so wild...
      Thema Gemeinde ect.: mich würden diese Vorschriften die da so eng sein sollen doch mal genauer interessieren und ich würde sie dann mal hinterfragen wenn sie wirklich so streng sind. Hsh sind keine gefährlichen Hunde die Gemeinde hat keinen Grund sie so zu massregeln. Außerdem hat die Gemeinde KEIN RECHT darauf einen die Haltung von ARBEITSHUNDEN zu untersagen, es gibt inzwischen einige Gerichtsurteile die die Gemeinden ganz klar in ihre Schranken weißen und ganz klar sagen sie haben gar nicht das Recht dazu... Ehr im Gegenteil die Hsh die bei den nutztieren gehalten werden müssen sogar Steuerbefreiung bekommen. Ich habe aktuell 10 hsh und alle sind steuerbefreit und haben keinerleih Auflagen zu erfüllen. Auch die kangals nicht!
      Thema reine Ziegen Herden o.ä. Und hsh geht nicht: sorry da muss ich jetzt sagen vollkommen quatsch... Was besseres wie wehrhaft Ziegen gibt es bei der hsh junghunde Ausbildung fast nicht... Sobald meine Hunde Pöbel beim geflügel oder zu sehr an Nutztieren gehen anfangen kommen sie zu reiner Ziegen Herde... Die erziehen sich dann gegenseitig ganz gut... Ich habe keine Probleme mit den hsh und reinen Ziegen... Ich halte meine hsh zwar überwiegend in gemischten Herden aus Ziegen Rindern Ponys Pferden aber ein ausgebildeter Arbeiter auch ohne Probleme in jeder nutztierhalterdie Art rein ist ohne wenn und aber... Und um so langer sie zusammen sind um so engere Freundschaften entstehen auch... Unabhängig der Art...

      Ich hätte so ein wenig das Gefühl das es ja bequem ist das ganze immer irgendwie abzuschieben... Geht ja leider nicht weil... Oder wir machen dafür das und das... Unterm Strich denke ich aber es mag eine gewisse GewissenBeruhigung für einen selbst sein... Im Ernstfall hilft das aber euren geliebten Tieren nicht viel...
    • @Leinenzwang: Ich lebe in der Schweiz aber die Leinenpflicht wird nur in unserem Kanton so gehandhabt.
      Hier gilt sie jedoch auch für meinen 2kg Chihuahua.
      Mag sein, dass sie für HSH eine Ausnahme miechen, für Jagdhunde wird's wohl auch gemacht, denke ich.
      Wir sind hier aber eh kein Wolfsgebiet und so wird's sicherlich auch bleiben (viel zu eng besiedelt).

      Seit in der Schweiz vor Jahren ein Junge von Kampfhunden zu Tode gebissen wurden, ist die Toleranzgrenze für Hunde hier aber wirklich sehr tief.
      Es geht auch nicht darum, dass ein HSH besonders gefährlich ist aber es ist ein freilaufender Hund und kein Besitzer in der Nähe.
      Ich kenne mich viel zu wenig mit der Materie aus, um zu behaupten, es ginge bestimmt nicht. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen (aufgrund meiner Erfahrungen als Hundehalter).

      Bei Mutterkühen ist es wiederum kein grosses Problem (wohl da nicht durch die Medien ausgeschlachtet).
      Da gibt es jedes Jahr Unfälle, auch tödliche und trotzdem wird nur mehr Aufklärung gefordert und kein "Wesenstest für Kühe" ;)
    • ok das es hier um Schweiz geht und nicht um Deutschland ist mir entgangen aber ganz versteh ichs trotzdem nicht... Ich denke ihr wollt eure Tiere mit Zäunen so gut schützen das kein Wolf rein kommt... Wenn ihr nur einen Bruchteil von diesem Aufwand in einen Ziegensicheren Zaun investiert läuft der hsh doch nicht frei sondern ist sicher eingezäunt wie Hunde im Garten ja auch.. Und hsh sind sehr territorial... Wenn Sie aus ihrem Territorium also aus ihrem Zaun raus kommen haben sie normal keinen Grund mehr zu verteidigen... Wenn mal ein hsh abhaut dann schaut er sich um und zeigt keine offene Aggressivität prinzipiell zeigen die Hsh sowieso weniger offene Aggressivität wie andere Hunde. Sie sind eigentlich ehr passiv sagen dem fremden wo die Grenze ist und nur wenn diese Grenze nicht toleriert wird werden sie ungemütlich... Und mit ungemütlich meine ich im menschenfall mal in die Gummistiefel zwicken oder in Finger... Spätestens dann sollte man eben mal den Rücktritt antreten... Sozialisierte Hsh verbeisen sich nicht kopflos in Menschen... Sie sind keine Kampfhunde... Und es gibt ja auch einige gute Beispiele wo hsh sogar ohne Zaun gut mit Tourismus klar kommen und es keine Schwierigkeiten gibt sofern die Touristen keine si massiv großen Fehler machen... (mit Stock auf hsh los gehen kann dann natürlich schon auch mal ein paar festere Bisse nach sich ziehen da wird es bei zwicken allein nicht umbedingt beleiben)...
      Ich erfahre meine hsh als sehr gutmütig extrem kinderlieb und menschenbezogen wohl gleich sie ganz klar zwischen fremden und Familie unterscheiden was aber bei Menschen nicht so massive Auswirkungen hat wie bei fremden Hunden... Da gehen sie tatsächlich dann doch ehr mal härter ran aber das ist auch Ihr Job...