effektiver Wolfsschutz?

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    • Hängt natürlich immer weng von alter und Ausbildung des Hundes ab... Grundsätzlich gehen normal Netze ab 90 cm oder 5-6 Litzen um sie sicher halten zu können... Ausnahmen die mit drei oder vier da beiben gibt's immer aber auch welche die durch 7 Litzen gehen... Normal ist aber alles was Ziegen sicher ist auch Hunde sicher.
    • was was ist die Frage wo ich mit den Hunde arbeite genau bezogen? Ort? Ich bin in Franken meine Tiere sind in Sommerhausen und Ochsenfurt das ist bei Würzburg... Oder war gemeint das Gebiet? Ich arbeite in der Landschaftspflege und in Naturschutzgebiet. Ich setze die Hunde in allen Herden ein egal was für Tierart.
    • Bayrischer Feenhof schrieb:

      dann dürfte dort wohl erst recht ausschließlich hsh in Frage kommen um die Nutztieren zu schützen ... Dafür wurden sie schließlich Jahrhunderte lang oder noch länger sogar gezüchtet.... Das ist ihr Job...
      Bisher war das komfortable am Alpen ja, dass man eben nicht täglich nach den Tieren sehen musste.
      Die sind ja teilweise nur in mehrstündigen Fussmärschen zu erreichen und so ein Hund braucht doch sicher täglich sein Futter.
      Ein HSH kann sicher die Arbeit eines Hirten erleichtern aber der Hund muss ja auch betreut werden.

      Und was ist mit den Wanderern, Rindern, usw.? So weit ich weiss, verteidigt ein HSH seine Herde in anderen Ländern auch gegen menschliche Diebe aber von arglosen Touristen liesse er sich dann streicheln?
    • es gibt bereits einige Alpen z.B. Schweiz wo das auch mit Tourismus gut funktioniert die Leute müssen sich aber eben erst dran gewöhnen... Die Hsh drohen den Touristen wenn sie zu Nahe kommen gleiches gilt für Touristen mit Hund an Leine... Wenn man dann den hsh respektiert und anderen Weg läuft der mehr Abstand zur Herde hat ist das für hsh vollkommen ok... Gestreichelt wollen sie natürlich nicht werden... Meist begleiten Sie die fremden und laufen so lange mach bis sie meinen jetzt sind sie weit genug wieder von ihrer Herde weg... Dann kehren hsh zur Herde zurück und Touristen müssen in größeren Bogen Herde um gehen...
      Grundsätzlich muss man eine Hund als nahen Verwandten des Wolfes nicht jeden Tag füttern auch wenn das bei uns so üblich ist. Hsh sind sehr gute Selbstversorger sie buddeln alles mögliche an kleinviechern aus und fressen es... Wenn man ihnen genug Raum gibt könnten Sie in der Regal also auch allein überleben es ist aber eigentlich üblich das die Hunde auf den Alpen irgendwo eine kleine Hütte haben wo das Futter für eine ganze Woche oder so drinnen ist. Dort können Sie dann auch bedarf fressen. Das größere Probleme wäre ehr wenn man zu selten kommt das der hsh irgendwann die Herde auch gegen den eignen Besitzer verteidigt... Also ein gewisser Kontakt ist notwendig...

      Das mit den Rindern hab ich nicht ganz verstanden... Warum sollten Sie Rindern was machen?
    • @Ani: Ich will nicht mühsam tun, bin ja auch Hundebesitzer und finde Hirtenhunde grundsätzlich beeindruckende und tolle Tiere aber was Du schreibst, ist für mich einfach nicht schlüssig...

      Das kann doch nicht ernsthaft stimmen, dass sich ein 40-60kg schwerer Hund nur von Würmern und Insekten ernähren kann? Auch wenn da mal eine Maus dabei ist, das reicht doch niemals.
      Wenn die Nahrungsbeschaffung in der Natur so einfach wäre, hätte wohl auch der Wolf kein Interesse an Schafen, oder?

      Wenn man in einer Hütte, wie Du schreibst, Futter für eine Woche deponieren würde, würde man damit nicht erst Recht Wölfe und andere Raubtiere anziehen?

      Und das sich die Leute dran gewöhnen müssen....das richtige Verhalten gegenüber Hunden funktioniert ja schon in bewohnten Gebieten nicht annähernd. Und trotz Aufklärung latschen immer noch jedes Jahr Wanderer durch Mutterkuhherden.
      Die allermeisten wissen nicht mal, was ein Herdenschutzhund ist.

      Das man einen Hund nicht zwingend täglich füttern muss, stimmt natürlich. Aber ich sehe keine andere Möglichkeit, als ihm dann halt jeden 2. oder 3. Tag sein Fressen raufzubringen.

      Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
      Entweder wird die Alpung künftig mit wesentlich mehr Aufwand verbunden sein oder der Wolf wird in der Schweiz nicht heimisch.
      Eine einfache Lösung gibt es nicht, so ehrlich muss man doch sein.
    • Leela schrieb:

      Das kann doch nicht ernsthaft stimmen, dass sich ein 40-60kg schwerer Hund nur von Würmern und Insekten ernähren kann? Auch wenn da mal eine Maus dabei ist, das reicht doch niemals.
      Wenn die Nahrungsbeschaffung in der Natur so einfach wäre, hätte wohl auch der Wolf kein Interesse an Schafen, oder?
      TOP!
      Selbst ein Mäusenest mit 6 Neugeborenen (Nacktkörpern) als Leckerchen macht nicht satt. Eigentümliche Art zu barfen. Kommt der Ernährungsweise einer Amsel recht nahe.
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      Wenn sie nicht wissen, wie Osmose abläuft, wie will man da erwarten, daß sie den French Kiss, den bacio fiorentino, den Zungenkuß beherrschen?
    • hat doch keiner gesagt das sie insekten fressen und sich ausschließlich von Mäusen ernähren.. Die fressen alles was sie erwischen... Besonders gern klein Viecher wo sie ausgraben können aber wenn sie Hase Maler Fuchs oder was anderes erwischen fressen sie das genauso... Ich weiß auch schon von reden die gefressen wurden... Die Frage ist immer nur ob sie es eben erwischen und wie groß die Flächen sind... Und bei uns werden sie ja eben gefüttert oder zumindest zugefüttert... Da machen sie sich für große Tiere nicht die Arbeit. Ich merke es aber bei meinen Hunden durch aus das sie weniger oder sogar mal paar Tage nichts fressen sobald sie auf neue koppel kommen weil sie alles mögliche ausbuddeln und fressen... Und sicher hängt das ganze auch immer etwas von der Rasse ab sowie vom einzelnen Tier selbst aber für ihre Größe sind sie wirklich sehr leichtfuttrig aber natürlich leppert sich das Futter trotzdem wo mit man wieder bei dem Thema kosten wären den man möchte ja gar nicht hier das sie sich selbst versorgen sondern sie sollen ja gefüttert werden und dadurch auch einen guten Bezug zu ihrem Besitzer haben...
      Trotzdem schaut euch die Hunde in den Heimatländeren an... Das sind teils sehr arme einfache Menschen die Hunde sind eine genauso einfache Ernährung mit etwas Brotresten und kleinzeug wo sie sich fangen über Generationen gewohnt... Fleisch ist bei diesen Menschen sehr wertvoll. Sicher wenn es welches gibt bekommen die Hunde auch da die Reste aber üppig werden sie in ihrer Heimat sicher nicht ernährt.
      Das von reinem trockenfutter in einer Hütte Massen Weise raubtiere angezogen werden halte ich für sehr unwahrscheinlich wenn sie nicht eh schon da sind... Aber der hsh würde sicher nicht zulassen das sich daran eines bedient... Hsh sind sehr große und gute Ressourcenverteidiger.
    • ach und was die Beratungsressistenz der Leute betrifft... Viele Erfahrungen sagen alles das gleiche... Es ist traurig aber wahr... Es muss erst einmal was passiert sein und dann lernen es fast alle ganz schnell von alleine... Das ist wie mit Alkohol am Steuer jeden kann man natürlich nicht aufklären und zur Vernunft bringen aber die aller meisten schon sonst würden vergleichbare Modelle ja nicht seit Jahren funktionieren...
    • Bayrischer Feenhof schrieb:

      . Wenn man ihnen genug Raum gibt könnten Sie in der Regal also auch allein überleben es ist aber eigentlich üblich das die Hunde auf den Alpen irgendwo eine kleine Hütte haben wo das Futter für eine ganze Woche oder so drinnen ist. Dort können Sie dann auch bedarf fressen.
      Keine Angst vor Magendrehungen?
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      Fleisch, das; -es, -; 1.Leichenteil(e) eines getöteten Tieres, das leben wollte


      Warum vegan? - - -Carne vale
    • Ähmmm....ein HSH der Hasen, Füchse und gar Rehe erlegt....die Vorstellung wie so ein Koloss einem Hasen hinterhersprintet finde ich zugegebenermassen amüsant aber wenn das wirklich möglich wäre, hätte sich das Projekt HSH definitiv schnell erledigt.

      Ich denke wir begeben uns hier ins Reich der Märchen und Fabeln :rolleyes:
    • Leela schrieb:

      Ich denke wir begeben uns hier ins Reich der Märchen und Fabeln
      ... und der Feen. Ist bei einer Tastatur, die kein Komma kennt, auch normal. Es waren ja auch andere Ratehinweise enthalten. Nehme jedenfalls an, daß es so gemeint war.
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      Wenn sie nicht wissen, wie Osmose abläuft, wie will man da erwarten, daß sie den French Kiss, den bacio fiorentino, den Zungenkuß beherrschen?