verhalten

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    • Danke für deine tollen Ideen!
      Werde ich mich morgen gleich damit beschäftigen.
      Gehst du mit allen Ziegen spazieren oder nur mit einer/zwei?
      Ja Gruppentraining ist durchaus schwierig, habe ich bereits probiert mit hartem Brot als Belohnung aber da war der Futterneid so groß, dass es nur Streitereien gab. Leider...
      Von der Flaschenaufzucht weiß ich nur, dass es zur starken Prägung zum Mensch kommen kann, und die Tiere dann Probleme in ihrer Herde bekommen. Weißt du da mehr?
      Kutschziegen werde ich bestimmt einmal versuchen auszubilden aber für meine Seminararbeit ist zu wenig Zeit für Training gegeben.
    • Unterschiedliche Rassen und deren Eignung. Zwerge können gut springen und machen das gerne. Burenziegen sind eher gemütlich...

      Hinsichtlich Alter fangen sicher irgendwann Dinge wie Arthrose an die manche Kunststücke unmöglich machen.

      Und nicht zuletzt natürlich auch eine Betrachtung inwieweit das überhaupt artgerechte ist und warum Ziegen überhaupt Kunststücke lernen.

      Ich glaube man könnte Bücher füllen.
    • Du musst ja nicht alles deinen Ziegen selbst beibringen. Manches kann man ja auch Literatur entnehmen.

      Flaschenlämmer sind immer Fehlgeprägt. Wenn man sich viel Mühe macht (oder eben auch nicht) sie in der Herde lässt kann man das sicher minimieren. Aber sofern man mit Ihnen arbeitet werden sie sicher zu Hunden mutieren. Wenn es Böcke sind werden sie früher oder später die Rangordnung auskämpfen mit ihren Artgenossen also dir.
      Es ist wahrscheinlich erstmal einfach mit Ihnen zu arbeiten. Aber wenn sie erwachsen werden kann es gefährlich werden

      Ich gehe nicht mit allen zusammen spazieren. Nur mit etwas 4-5. Nicht alle eignen sich gut dafür. Wenn es den Tieren nicht gefällt lasse ich es.
    • Ergänzend möchte ich noch sagen, dass es Ausbildung zu Packziegen gibt. (user Sanhestar)
      Hier nimmt man am besten kräftige Kastraten (ehemalige Böcke) und gewöhnt sie nach und nach daran, Packsattel, Geschirr und lasten zu tragen.

      Zu Deiner Frage nach der Rangstellung des Kitzes des Leittiers: Mir ist nichts bekannt, dass sich die Rangfolge vererbt. Die Jungtiere spielen in der Gruppe und kuscheln auch miteinander. Nur in der allerersten Zeit sind sie bei Fuß bei der Mutter.

      ;)
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Maria123 schrieb:

      Dressur von Ziegen in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie z. B. Alter und Tageszeiten".
      Darauf soll die Lehrerin gekommen sein? Dressur in Abhängigkeit von Tageszeiten? Vielleicht auch von Mondphasen oder der Farbe der Kleidung der Halter? Das ist doch völlig hanebüchen.

      Arbeite bitte nicht mit Begriffen wie "Alphatier" und "Welpenschutz" bei Ziegen. "Alphatier" wird gerne bei Wolfsrudeln benutzt; das sind Raubtiere. Außerdem ist durch die neuere Wolfs-Forschung dieser Begriff bzw. die Vorstellung, Wolfsrudel würden so funktionieren, weitestgehend überholt. Wolfsrudel sich hochkomplex und die Sozialstruktur des Rudels (Wölfe können ja auch Einzelgänger sein) ebenso vielschichtig. "Welpenschutz" gibt es (teilweise) bei Hunden und anderen Rudeltieren.

      Bei Ziegen hat man von einer Leitziege sowie dem Bock auszugehen.
      Ihre Position können sie leicht verlieren, sobald sie (durch Krankheit, Schwäche, Bewegungseinschränkung) möglicherweise die Herde (Sicherheit, Bestand, Überleben) gefährden.
      Es sind nämlich Fluchttiere.
      Deshalb vermeiden sie auch Schmerzäußerungen, um keine Feinde anzulocken. Die anderen Herdenmitglieder werden unerbittlich darauf achten, daß nur "erste Klasse" an der Spitze steht.

      "Kutschziegen" hat nichts mit Verhalten zu tun.

      Du mußt davon ausgehen, daß unsere Ziegen ja in enger Gefangenschaft leben, im Gegensatz zu Wildziegen.
      Willst Du nätürliches Verhalten bearbeiten, solltest Du Dich mit den Pitcairnziegen, den Montechristo-Ziegen oder den Ätnaziegen beschäftigen.
      mpg.de/8138098/W004_Umwelt_Klima_058-063.pdf
      capre.it/index.php?option=com_…delletna&catid=5&Itemid=6
      Sehr wichtig das von Elli erwähnte Lernen unter Anleitung der Mutter (welche Pflanzen sind giftig usw.)
      Wichtig auch Schlafen und Tiefschlaf.
      Wiederkäuen.
      Wie legt sich eine Ziege hin, wie steht sie auf, Vorderbeine oder Hinterbeine zuerst. Ich vermute, das weißt Du nicht. Das halte ich für wichtiger als "Kunststücke". Vergleich zum Pferd.
      Streicheln hat nichts mit Verhalten zu tun.
      Es ist außerdem ratsam, die vielen Schreibfehler in den Forumsbeiträgen nicht zu übernehmen, das könnte der Note schaden.
      Die Lämmer können aufgrund unterschiedlicher Umstände verstoßen werden. Je kleiner eine Gruppe ist, umso geringer ein stressfreies Aufwachsen in einer Lämmergruppe. Insbesondere bei Fehlfütterung
      und Überversorgung der Alttiere, auch bei Parasitenbefall.
      Die ungeborenen Lämmer kennen bereits die Stimme ihrer Mutter (wie ungeb. Kinder beim Menschen) und werden sie wiedererkennen.
      Selbstverständlich haben Ziegen eine Psyche, ein Bewußtsein, Gefühle und ein Gedächtnis. Sie träumen sicher auch. Sie leben aber immer im Hier und Jetzt, allein schon bedingt durch die Notwendigkeit, viele Stunden fressen zu müssen. Wie sie etwa den Tod eines Elterntieres oder befreundeten Tieres innerlich wahrnehmen und verarbeiten, ist nicht erforscht.
      Laß Dich folglich nicht durch ein Thema hierneben beeinflußen, wo unwidersprochen geblieben ist, daß ein Lamm lange der verstorbenen Mutter "nachtrauerte".
      _______________

      Wenn sie nicht wissen, wie Osmose abläuft, wie will man da erwarten, daß sie den French Kiss, den bacio fiorentino, den Zungenkuß beherrschen?
    • vielen Dank für deine Tipps.
      Das was ich hier schreibe ist ja noch nicht meine Seminararbeit deswegen werde ich auch nicht auf Rechtschreibfehler achten...
      Und das mit Welpenschutz war nur als Beispiel gedacht. Ich weiß natürlich damit dies nicht bei Ziegen so vorkommt...

      Das Thema ist eben so gestellt worden. Damit muss ich jetzt klar kommen. Auch wenn ich das auch nicht so toll finde.
    • Maria123 schrieb:

      Das Thema ist eben so gestellt worden. Damit muss ich jetzt klar kommen. Auch wenn ich das auch nicht so toll finde.
      Fieso ist es Dir so gestellt worden? Ich dachte, Du wolltest es so haben? <X
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Weil Du ja eine junge Frau bist, solltest Du vielleicht schon herausgefunden haben, wie frau sich durchsetzt. Oder nicht? ;)
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Du bist ja recht zuversichtlich. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen!
      "Frau gegen Frau": Das ist wie bei den Bienenköniginnen. Die frisch Geschlüpfte vertreibt die Alte. Notfalls durch Tod. 8)
      DAS ZIEL


      Immer bin ich ohne Ziel gegangen,
      Wollte nie zu einer Rast gelangen,
      Meine Wege schienen ohne Ende


      Endlich sah ich, daß ich nur im Kreise
      Wanderte, und wurde müd der Reise.
      Jener Tag war meines Lebens Wende.


      Zögernd geh ich nun dem Ziel entgegen,
      Denn ich weiß: auf allen meinen Wegen
      Steht der Tod und bietet mir die Hände.


      HERMANN HESSE
    • Unten unter "Allerlei Viecherei" habe ich einen Film verlinkt, den könntest Du Dir vielleicht auf arte im Archiv/Mediathek ansehen oder bei seiner Wiederholung am 17. Juli auf Arte.
      "Die Hirtin aus Ladakh", mit Lämmern en masse, Verhalten der Herde, der Mutterziegen.
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      Wenn sie nicht wissen, wie Osmose abläuft, wie will man da erwarten, daß sie den French Kiss, den bacio fiorentino, den Zungenkuß beherrschen?