Total abgemagertes Schaf

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    • Entwurmen heißt auch NACHENTWURMEN.

      Rechne mal aus, wieviel 7 kg prozentual auf ihr ursprügliches Körpergewicht sind.

      Was willst Du denn durch Gewichtszunahme erreichen? Verfettete Gedärme und Übergewicht, wie man es auch in Fußgängerzonen sieht?
      Bedenke mal, wieviel Training, Bewegung und Aufbaustunden es braucht, um 7 kg Muskelmasse herzustellen.
      Deine Schafe haben sicher keinen kilometerweiten Auslauf.
      Anregung: nicht mit der Putenmast zu konkurrieren.

      Insofern war die "vierfache Dosis" als warnende Ironie zu verstehen.
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    • Nun ja, ich erreiche damit, dass ein stark unterernährtes Schaf annähernd ein normales Gewicht erreicht. Desweiteren wurde sie insgesamt 2x entwurmt und sie ist nicht mehr wurmbelastet. Ich werde sie ganz bestimmt nicht mästen und der Vergleich mit Putenmast erscheint mir in diesem Fall doch etwas abgehoben. Ich war halt nur erschrocken, wie mager sie noch ist. Heute abend war der Tierarzt noch mal da und meinte, dass sie einen guten Eindruck macht und es dauert länger bis ein ausgezerrter Körper wieder aufgebaut ist. Sie braucht Kraftfuttergaben, Mineralstoffe und Vitamine täglich. Desweiteren meinte er,darf man nicht vergessen, dass sie in diesem Zustand gelammt hat und laktierend war.
      Also Geduld....Das wird :) schon. Er sagte aber auch, dass sie in ihrem Zustand anfällig für Krankheiten ist und wir könnten froh sein, dass die Jahreszeit günstig ist.

      HenryvonderWeide
      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • Über den nicht ausrottbaren Glauben an die Resorption oral zugeführter Gaben von fettlöslichen oder wasserlöslichen Vitaminen und die Gefahr von Überdosierungen bei venöser Verabreichung (bis hin zu Organschäden) habe ich schon mal etwas geschrieben.

      Auf jeden Fall ein Lob an Deinen Tierarzt, der mit dem Gedanken an die Jahreszeit beweist, daß er umfassend analysiert.
      Das gefällt - und Du kannst Dich glücklich schätzen, ihn heranziehen zu können.
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    • HenryvonderWeide schrieb:

      Hallo ElliBesch, habe mit Cydectin und Cestocur entwurmt, da sie Würmer hatte. Meinst Du, sie wäre nie entwurmt worden und könnte irgend einen innerlichen Schaden davongetragen haben?? Willst Du das damit sagen...

      Grüsse HenryvonderWeide
      Hallo HenryvdW.,

      ja, an sowas dachte ich. Ein vernachlässigter Körper, der nichts zuzusetzen hat und dann auch noch lange Zeit von Endoparasiten geplagt wird...

      Aber ich bin da ganz bei Piri. Es dauert seine Zeit, bis die Süße wieder in guter Form ist. Lass ihr Zeit und übertreibe nicht mit Leckereien...Der Organismus braucht seine Zeit, sich auf Normalkost einzustellen...

      ( Dito der umgekehrte Fall: Eine mit Mais gepäppelte Ziege, die man auf Raufuttergaben umzupolen versucht. Auch dies sollte nie abrupt geschehen...und man braucht immer einen langen Atem)

      Dazu wünsche ich Euch Geduld, Zeit und viele, glückliche Jahre mit dem Glücksschaf! Nicht jedes Tier hat solch eine Chance, aus solch erbärmlichen Zuständen gerettet werden zu können.

      LG Elli :thumbup:
    • HenryvonderWeide schrieb:

      Nun ja, ich erreiche damit, dass ein stark unterernährtes Schaf annähernd ein normales Gewicht erreicht.
      Und warum soll ein erwachsenes Schaf schneller zulegen als ein Lamm im Wachstum? Klar, durch Panseninhalt und Wasser lässt sich bei großen Tieren kurzfristig mehr bewegen als bei kleinen, die Tageszunahmen sollten dennoch nicht jene von Mastlämmern mit 5 Monaten Lebenserwartung übersteigen.
      Bei mir würden schon die Alarmglocken läuten, wenn ein Tier auf der Waage zunimmt, die Hungergrube aber dennoch sichtlich leer ist. Diese sollte nämlich nicht mit Kraftfutter sondern mit rohfaserbedingter Pansenaktivität gefüllt sein.
      Being a vegan is a missed steak
    • Hallo Zusammen,

      ich danke euch für Eure Antworten.und muss aber trotzdem mal was klarstellen. Erika wird weder mit Kraftfuttergaben gemästet, noch bekommt sie ausschließlich Kraftfuttergaben. Sie hat normalen Weidegang und die Tiere haben jeden Tag noch Heu zur freien Verfügung. Zusätzlich bekommt sie kleine Kraftfuttergaben und ich hoffe wirklich, dass es langsam wird. Werde beizeiten berichten.

      LG
      HenryvonderWeide

      P.S.

      Pirosckas Lob gebe ich weiter :thumbup:
      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • Ja, dieser Leo! Die vielen jahre dazwischen.... und wir wissen ja nicht einmal, ob es nicht seine eigene Zähigkeit war.
      Inzwischen sind 11 Jahre vergangen.
      Bezeichnend war - tierethologisch gesehen -, daß er nicht mal dankbar war, sondern nach neun Jahren den Grundstein für ein ersehntes freundschaftliches Verhältnis mit einem kräftigen Hornstoß begründete.
      Tief berührt hat mich auch die Begrüßung durch Eure Verwandten: "Siiie haben also damals den Leo gerettet."
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    • Dazu müßte man Röntgenaufnahmen haben, dann sieht man, ob Wirbel verwachsen oder deformiert sind, Sehnen verkürzt usw.
      Googel mal unter Brachyurie Schaf.
      Kann natürlich auch eine perinatale oder postnatale Verletzung sein, die so verheilt ist.
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    • Christine hat einen sehr langen Schwanz.


      Muss ich die Kleine mal röntgen lassen.
      Muss aber noch warten. Ohne Mama geht gar nicht. Dann schreit sie furchtbar, oder muss beide mitnehmen.

      Erika hat ihr Kleines ja auf der Wiese geboren. Mir fiel damals auf, dass das Kleine einen sehr blutigen Schwanz hatte;
      war mir nicht sicher, ob vom Geburtsvorgang, oder ob es blutete, siehe Bilder. Konnte aber keine Wunden entdecken in dem dichten Bewuchs. Dachte damals direkt an Fuchs oder....Man weiss ja nie....
      Grüsse
      HenryvonderWeide