Tiere Retten ??? Hunde aus dem Ausland ???

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    • Tiere Retten ??? Hunde aus dem Ausland ???

      ich war bisher dagegen - bisher ...

      wir mußten unseren rhodesian "baxter" einschläfern lassen und wollten gleich wieder einen "neuen hund" -
      internet gewälzt, zig mails geschrieben, tierheime abgeklappert .... nichts ....
      dann fanden wir einen labrador bei einem "importeur" - und lasen, dass sie mehrere tiere hat -
      wir sind dann dorthin gefahren und sahen den labbi - hübsches tier aber total aufgedreht.
      da wir mit dem gedanken spielten, evtl. 2 hunde zuzulegen, holte sie dann noch einen total verängstigten hund.
      und was soll ich schreiben - "der" war es - grade diese unsicherheit und angst, der wäre dort ewig geblieben.
      eine runde gassi gehen, nach hause und drüber schlafen - gestern haben wir ihn zu uns geholt ...
      an meiner freundin klebt er wie eine klette - mich knurrt er an, der muß wohl richtig schlechte erfahrungen gemacht haben!
      nun, "er" chicco - wird den rest seines lebens bei uns verbringen und im laufe der nächsten wochen seine angst verlieren und vertrauen gewinnen - wir geben ihm alle zeit, die er braucht.
      es ist nur schon "ungewohnt, statt mit einem wedeln, amm morgen - knurrend begrüßt zu werden, es wird sich geben.

      was ich damit ausdrücken möchte - jedes tier hat eine chance verdient, nur manch arroganter tierheimmitarbeiter macht dieses zunichte.
      wenn man bedenkt, was die "importeure" investieren, an arbeit und mitteln, finde ich die "schutzgebühr" 300,00 euro n witz.
      daher haben wir alle sachen von unserem rhodesian "baxter", der tierhilfe/tierrettung von "unserem neuen" gespendet.
      unser "baxter" hat jetzt ein schönes grab auf einem hundefriedhof -
      chicco wird ihn nicht ersetzen können, aber wir hoffen auf schöne jahre mit ihm.
      Ich bin, wie ich bin - das, wird sich wohl auch nicht mehr ändern.
    • Huhu...

      ich drücke euch ganz fest die Daumen das es klappt mit eurem neuen Familienmitglied! Und Baxter möge gut drüben angekommen sein.


      Ich sehe es zwiegespalten.
      Ja. Theoretisch würde ich all Tiere dieser Welt aufnehmen. Kann ich aber nicht.

      Hunde aus dem Ausland... hm. Bin ICH dagegen.
      Jeder hat eine Chance verdient, natürlich! Da besteht kein Zweifel.

      Aber, den Spruch möge der ein oder andere vielleicht schon gehört haben... unsere Tierheime quellen auch über. Ich komme gebürtig aus Berlin und habe dort zwei Mal das Tierheim besucht.
      Die haben, glaube ich, ist Jahre her, fünf 'Häuser' mit einigen Zwingern und Hunden pro Haus. Allein zwei Häuser von dreien, ist vollgestopft mit Listenhunden. Die keiner haben kann/darf, weil keine entsprechenden Nachweise vorliegen.

      Einige haben mich angefletscht, andere hatten zum bellen kaum noch Stimme, wiederum andere lagen teilnahmslos da und sahen mich nicht mal...
      Auch viele dieser Hunde hatten schlechte Erfahrungen gemacht. Auch UNSERE Hunde.
      Nicht nur die Hunde im Ausland können ein schlechtes Leben gehabt haben. Manche waren sogar nur auf der Straße und haben gestreunert. Was für einen Hund nicht unbedingt eine schlechte Vergangenheit sein muss.
      Hierzulande werden Hunde ebenso geschlagen, misshandelt, hungernd oder angebunden zurück gelassen.

      Ich möchte jetzt nicht vergleichen welchen Hunden es in welchen Ländern am schlechtesten geht, möchte nur verdeutlichen das unsere Hunde auch echt was mitmachen müssen.
      Und wenn es 'nur' 10 Stunden, 5 Tage die Woche sind, wo die Hunde alleine bleiben müssen, weil die Besitzer Vollzeit arbeiten. Das ist eine größere Quälerei als herumzustreunern.
      Oder wenn sie nur 3x am Tag für 10 Minuten raus kommen um sich zu lösen. Ganz genau so.


      Ich habe mich einige Jährchen mit dem Tierschutz beschäftigt und war auch dafür, alles hierher zu holen was geht. Bin aber mittlerweile davon weg. In ERSTER Linie weil es so einige Orgas gibt, die maßlos übertreiben.
      Da werden Hunde nach Deutschland geholt, geflogen, die gar nicht flugtauglich wären. Hauptsache weg da. Unterwegs oder wenige Tage später verenden sie.
      Oder streunende Hunde werden angelockt und weggebracht. Der Hund ist topfit! Lass ihn doch... Kastrieren und wieder raus ins gewohnte, scheinbar angenehme Leben. Nein. Dann muss der Hund sich begrapschen lassen, wird irgendwo hin geflogen, kommt zu irgendwelchen Menschen, muss lernen was es heißt ein Familienhund zu sein, kommt dahin... dahin... Und Nachts träumt er von Streunergänge auf dem Feld um Mäuse zu stibiezen, in Wirklichkeit läuft er an der Leine neben Menschen her, an die er sich gewöhnen muss.

      ICH bin der Meinung das gesunde Tiere, die offensichtlich das streunern gewohnt sind, in Ruhe gelassen werden sollten. In den Ländern, wo es Probleme mit vermehrung der Tiere gibt, ist in erster Linie eine Kastrationspflicht sinnvoll. Nicht das von der Straße aufklauben und in andere Länder unterbringen.
      Die 'Problemländer' freuen sich. Da kümmern sich unabhängige Organisationen um das 'beseitigen' der Tiere.

      Lieber vor Ort oder durch eine Spende helfen. Orgas raus suchen die sich auf das kastrieren und versorgen vor Ort der Tiere kümmern und nicht wahllos nach DE holen.
      Wir haben auch ein Katzenproblem... Auch hier sollte endlich mal was geschehen.



      Kurzfassung: Organisationen unterstützen (kastrieren, tierärztliche Versorgung)

      Und aufpassen... wenn man sich dann doch mal in einen Auslandshund verliebt, sollte man die Orga genau unter die Lupe nehmen... von dem Motto "Wir holen alles nach DE!" würde ich Abstand nehmen wollen...


      Grüßle
      Zuckerziege
    • im prinzip, hab ich ähnlich gedacht ....

      aber, wenn ich seh wieviel angst der "chicco" vor männern hat, denk ich das er genug probleme hatte -
      er ist zu meiner freundin nach 2 tagen so vertrauensselig, dass er sich ein entzündetes auge ohne probleme behandeln lässt.

      sobald chicco sich eingewöhnt hat, kann er selbst entscheiden, ob er draußen, oder drinnen leben möchte.

      ich find die "seehofermethode" doch sehr befremdlich -
      dann könntest du ja auch in d alle "listenhunde" töten ...

      wobei ich der meinung bin, dass eher die besitzer auf listen müssten
      und tests zur eignung erbringen sollten.

      das chicco mich anknurrt, wird an seinen erfahrungen liegen -
      letztendlich haben wir ihn genommen, weil er sonst hin und her geschoben worden wäre.

      er bekommt bei uns die zeit, die er braucht um ach männern wieder zu vertrauen.
      nur wegen ein paar anlaufschwierigkeiten sind kein grund ein tier aufzugeben.

      und tierheim - nöööö, wir sind mitte 50 - da werden wir wegen einem junghund schon doof angeschaut.
      wie du schon schreibst - im tierheim sind viele "listenhunde" dafür möchte ich keine verantwortung übernehmen, da ich die vorbesitzer nicht kenne. ok - bei einem junghundmischling aus dem ausland, kenn ich die vorbesitzer auch nicht, aber wenn das tier nur angst hat, heilt zeit viele wunden.
      Ich bin, wie ich bin - das, wird sich wohl auch nicht mehr ändern.
    • Zuckerziege schrieb:

      Huhu...

      ich drücke euch ganz fest die Daumen das es klappt mit eurem neuen Familienmitglied! Und Baxter möge gut drüben angekommen sein.


      Ich sehe es zwiegespalten.
      Ja. Theoretisch würde ich all Tiere dieser Welt aufnehmen. Kann ich aber nicht.

      Hunde aus dem Ausland... hm. Bin ICH dagegen.
      Jeder hat eine Chance verdient, natürlich! Da besteht kein Zweifel.

      Aber, den Spruch möge der ein oder andere vielleicht schon gehört haben... unsere Tierheime quellen auch über. Ich komme gebürtig aus Berlin und habe dort zwei Mal das Tierheim besucht.
      Die haben, glaube ich, ist Jahre her, fünf 'Häuser' mit einigen Zwingern und Hunden pro Haus. Allein zwei Häuser von dreien, ist vollgestopft mit Listenhunden. Die keiner haben kann/darf, weil keine entsprechenden Nachweise vorliegen.

      Einige haben mich angefletscht, andere hatten zum bellen kaum noch Stimme, wiederum andere lagen teilnahmslos da und sahen mich nicht mal...
      Auch viele dieser Hunde hatten schlechte Erfahrungen gemacht. Auch UNSERE Hunde.
      Nicht nur die Hunde im Ausland können ein schlechtes Leben gehabt haben. Manche waren sogar nur auf der Straße und haben gestreunert. Was für einen Hund nicht unbedingt eine schlechte Vergangenheit sein muss.
      Hierzulande werden Hunde ebenso geschlagen, misshandelt, hungernd oder angebunden zurück gelassen.

      Ich möchte jetzt nicht vergleichen welchen Hunden es in welchen Ländern am schlechtesten geht, möchte nur verdeutlichen das unsere Hunde auch echt was mitmachen müssen.
      Und wenn es 'nur' 10 Stunden, 5 Tage die Woche sind, wo die Hunde alleine bleiben müssen, weil die Besitzer Vollzeit arbeiten. Das ist eine größere Quälerei als herumzustreunern.
      Oder wenn sie nur 3x am Tag für 10 Minuten raus kommen um sich zu lösen. Ganz genau so.


      Ich habe mich einige Jährchen mit dem Tierschutz beschäftigt und war auch dafür, alles hierher zu holen was geht. Bin aber mittlerweile davon weg. In ERSTER Linie weil es so einige Orgas gibt, die maßlos übertreiben.
      Da werden Hunde nach Deutschland geholt, geflogen, die gar nicht flugtauglich wären. Hauptsache weg da. Unterwegs oder wenige Tage später verenden sie.
      Oder streunende Hunde werden angelockt und weggebracht. Der Hund ist topfit! Lass ihn doch... Kastrieren und wieder raus ins gewohnte, scheinbar angenehme Leben. Nein. Dann muss der Hund sich begrapschen lassen, wird irgendwo hin geflogen, kommt zu irgendwelchen Menschen, muss lernen was es heißt ein Familienhund zu sein, kommt dahin... dahin... Und Nachts träumt er von Streunergänge auf dem Feld um Mäuse zu stibiezen, in Wirklichkeit läuft er an der Leine neben Menschen her, an die er sich gewöhnen muss.

      ICH bin der Meinung das gesunde Tiere, die offensichtlich das streunern gewohnt sind, in Ruhe gelassen werden sollten. In den Ländern, wo es Probleme mit vermehrung der Tiere gibt, ist in erster Linie eine Kastrationspflicht sinnvoll. Nicht das von der Straße aufklauben und in andere Länder unterbringen.
      Die 'Problemländer' freuen sich. Da kümmern sich unabhängige Organisationen um das 'beseitigen' der Tiere.

      Lieber vor Ort oder durch eine Spende helfen. Orgas raus suchen die sich auf das kastrieren und versorgen vor Ort der Tiere kümmern und nicht wahllos nach DE holen.
      Wir haben auch ein Katzenproblem... Auch hier sollte endlich mal was geschehen.



      Kurzfassung: Organisationen unterstützen (kastrieren, tierärztliche Versorgung)

      Und aufpassen... wenn man sich dann doch mal in einen Auslandshund verliebt, sollte man die Orga genau unter die Lupe nehmen... von dem Motto "Wir holen alles nach DE!" würde ich Abstand nehmen wollen...


      Grüßle
      Zuckerziege
      Dem ist eigentlich nix hinzuzufügen denn den Ausländischen Produzenten wird so der Weg geebnet noch mehr zu produzieren, einen Teil überteuert und viel zu jung auf Schwarzmärkten zu veräußern, und was dann nicht weg ist, lässt man im ortsansässigen Tierheim und die Deutsch retten die dann schon. Das ist ein Teufelskreis den es zu durchbrechen gilt.
      Rechtschreibung ist nicht das wichtigste im Leben!!
      Ich weis das ich da defizite habe.