Husky/Alaskan Malamute

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    Frühjahrsputz 2019

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    Viele Grüße und ein schönes neues Jahr!
    Sven
    • was genau verstehst Du unter "an Umgang mit Fluchttieren gewöhnen"? Soll dieser Hund später ohne menschliche Aufsicht mit den Ziegen/Lämmern/Schafen leben? Oder als Begleithund am Stall mit dabei sein, wenn Mensch auch vor Ort ist?

      Soll er treiben/begleiten? Abrufbar sein?

      Und Jagdinstinkt ist immer da. Den kann man nicht schlafen legen, nur unter Signalkontrolle stellen. Und das geht nach Rasse und individuellem Hund besser oder schlechter.

      Wie gut wird die Grundausbildung dieses Hundes sein?
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen
    • Nein, er soll im Haus leben.

      Ich frage mich nur, ob er lernen kann, dass die Ziegen und Schafe, die zu uns gehören,
      nicht gejagd werden dürfen. Er soll kein Herdenhund werden. Ich frage deshalb, weil diese Hunde einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben sollen.

      Und ob da irgend jemand Erfahrungen mit dieser Hunderasse hat und Ziegen/Schafe hält.

      Meine Hündin differenziert irgendwie. Meine Herde ist tabu, ohne das ich ihr das je beigebracht habe. Reagiert aber bei Rehen & Co. vollkommen anders.

      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • Zu uns gehörte ein Schäferhund-Malammute Mix. Ein Rüde. Wir mussten ihn nach 13 Jahren gehen lassen. Er fehlt uns.
      Er kam aus dem Tierschutz. Er war die Ruhe selbst, imposant, aber herzensgut im Charakter. Er ging damals über den Weidezaun, ohne auch nur ein einziges Schaf zu jagen.

      Er war aber schon 5 Jahre alt, als wir ihn übernahmen und vielleicht waren ja die Schäferhundgene dominanter?

      Wir überlegen halt....
    • Hallo Henry,

      darf ich fragen, warum es ausgerechnet eine dieser Rassen werden soll?
      Möchtet ihr Sport machen mit dem Hund, oder gefallen sie euch einfach vom Aussehen her so gut?

      Mit persönlicher Erfahrung zur Haltung kann ich leider nicht dienen. Ich durfte Huskies aber mal bei einem Schnupperkurs fürs Schlittenhunde-Fahren kennenlernen, und war fasziniert von den Tieren.

      Der Trainer hat allerdings auch ganz klar gesagt, dass diese Hunde recht anspruchsvoll sind in der Haltung. Sie bräuchten sehr viel Bewegung und Beschäftigung, konsequente Erziehung mit Durchsetzungsstärke, und sollten idealerweise im Rudel gehalten werden. Andere Hunde könnten mit der Ausdauer und Bewegungsdrang eines Huskies oft nicht mithalten.
    • Ja, bin ein grosser Fan Nordischer Hundrassen. Meine Chow-Hündin gehört ja auch dazu. Fahre Inliner, Fahrrad, wandere gern und wir sind mehr draussen, wie drin.
      Auch brauchen wir einen imposanten Hund, der unser Grunstück und Haus zum Schein bewachen soll :) .

      Alle hatten riesenrespekt vor unserem Wolf, wenn er so hinterm Zaun stand. Wenn er übern Zaun ging erst recht. Dabei wollte er immer alle begüssen. :)

      Wäre schön, wenn sich hier Erfahrungswerte finden.
    • Mir hat es diese Rasse gründlich verhagelt, seitdem der Nachbar meinte, sich einen solchen anschaffen zu müssen, ihn aber meiner Meinung nach, nicht auslastet. Er heult andauernd und langanhaltenden und strapaziert ziemlich die Ohren der Nachbarn. Wenn er dann noch Junge bekommt und alle loslegen...puh!

      Wobei das im Prinzip jede andere Rasse hätte sein können, gibt ja genau so viele Kläffer, die kaum zur Ruhe kommen. Ich finde es immer wieder schade, wie oft nur nach dem Aussehen ein Hund abgeschafft wird. Neulich erst wieder im entfernten Bekanntenkreis mitbekommen, dass man dann auf einmal doch fest stellen musste, das ein Australian Shepard mehr Zeit und Beschäftigung benötigt als gedacht. Aber der Welpe war ja soooo süß...

      Von dem her ist es ja gut, wenn schon entsprechende Erfahrung vorliegt. Ich denke, dass mit dem Jagdtrieb ist schon recht individuell. Aber gerade, wenn der Welpe von Anfang an mit dabei ist, denke ich, wird es gut lenkbar sein. Man muss allerdings auch an die andere Option denken.

      Jassi
    • Hallo,

      ich danke euch für eure Antworten. Heute habe ich den Stall ausgemistet. Was wir im Sommer zu wenig hatten, haben wir jetzt zuviel. Regen, Regen. Wünsche mir ein wenig Schnee.

      Sanhestar, sicher es wäre nicht so harmonisch, falls der Rüde einen enormen Jagdtrieb beim Anblick der Ziegen/ Schafe im Laufe seines Heranwachsens entwickeln würde.

      Deshalb hatte ich ja die Hoffnung, dass irgendein Ziegen-, oder Schafsbesitzer solch einen Hund hat und über seine Erfahrungen berichten kann.

      Jassi, wir haben keine Nachbarn, von daher könnte er sein Wolfsgeheul loslassen. Unser tat das nur, wenn es zum Fressen machen ging und wenn es los ging mit Aktivitäten.
      Alleine wäre er auch nicht, wenn man mal weg ist.

      Aber wie gesagt, wir überlegen noch. Es muss auch nicht unbedingt ein Welpe sein.
      Es muss halt passen.

      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • HenryvonderWeide schrieb:

      Deshalb hatte ich ja die Hoffnung, dass irgendein Ziegen-, oder Schafsbesitzer solch einen Hund hat und über seine Erfahrungen berichten kann.
      Was kannst du dir davon kaufen, wenn jemand gute Erfahrungen mit seinem problemlosen Hund gemacht hat und du ein anderes Exemplar erwischt?

      Ich hab ebenfalls kaum Erfahrungen mit Hunden, aber von Huskeys hab ich immer mal wieder mehr Negatives als Positives gehört (naher und weiterer Verwanden-/Bekanntenkreis).

      Je mehr es werden umso weniger Porbleme gibt es damit (könnte aber auch daran liegen dass Besitzer von Rudeln einen anderen Zugang zu den Tieren haben), zwei sind jedoch ganz schlecht. Da hast du die doppelte Wahrscheinlichkeit dass einer was Jagbares entdeckt + die Ansteckung des jeweils anderen...
      Being a vegan is a missed steak
    • Es gilt halt immer abzuwägen welchen nutzen man sich vom Hund erwartet und welchen Schaden er anrichten könnte. Ein Familienhund ist selten ein Wachhund, wird aber auch Ziegen tolerieren. Ein Wachhund wird seltener als Familienhund und "Ziegenhirte" taugen.

      Die Garantie dass ein neuer Hund mit deinen anderen Tieren gut klarkommt (und auch umgekehrt) kann dir niemand geben. Je näher der Wolf im Stammbaum ist umso größer ist aber auch die Wahrscheinlichkeit dass dessen Instinkte überhand nehmen.

      Siehe hier - hättest du aber auch selbst googeln können:
      futalis.de/hunderatgeber/hunde…osse-hunde/siberian-husky

      "Aufgrund seiner Menschenfreundlichkeit kann der Siberian Husky nicht als Wachhund eingesetzt werden, obwohl er sich durch eine große körperliche Kraft und hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnet."


      "Der unbändige Tatendrang und seine Unabhängigkeit machen es schwer, einen Siberian Husky sowie seinen angeborenen Jagdinstinkt dauerhaft zu kontrollieren."

      http://www.hunde-zone.at/hunderassen/alaskan-malamute.html


      "Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb, gilt als dominant, durchsetzungsstark und wenig unterordnungsbereit. Sein Schutz- und Wachtrieb ist dagegen nicht besonders entwickelt."
      Being a vegan is a missed steak

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toshihikokoga ()

    • Boh, Rassestandards...

      les mal über den Chow-Chow....ist genauso, wie beschrieben. Sieht sie ein Reh oder Eichhörnchen flippt sie aus. Vorzüglicher Wachhund. Aber Zuhause und bei den Ziegen und Schafen ist sie ein Lamm. Nix mehr von Jagdtrieb. Gleiches mit unserem verstorbenen Hund. Scheint ja viel vom Alaskan M. gehabt zu haben. War zu allen superlieb, aber Schafe und Ziegen ging er nicht dran.



      Ich denke, ich muss nur den richtigen Hund finden unter den Huskies/Malamute und vermute mal ganz stark, dass ein Welpe lernt, nicht an die Herde zu gehen. Ganz automatisch...

      Die Hunde differenzieren. Die Ziege kommt auch mal ins Haus und ein Lämmchen auch mal und sie sehen ja, was wir alles machen mit ihnen. Füttern, pflegen....

      Es gibt ja auch Huskies/Malamute, die mit Katzen leben...


      Na, ich danke euch aber für eure Antworten...

      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • Neu

      Hi,

      habe 3 Ziegen, jetzt noch 7 Alaskan Malamute, hatte mal über 10, hatte auch selber gezüchtet, habe die Rasse seit mehr als 23 Jahren !!!

      Keiner (!!!) meiner Hunde hat mal versucht durch den Zaun (Wildzaun zwischen 1,5 +1,6 Meter hoch), obwohl es genug Gelegenheit gab, da der kleine Bock steht´s mit dem Kopf durch den Zaun geht,da das eine

      Grashelmchen ja besser ist als im eigenen Gehege, anzugehen. Ein anderer Bock (leider verstorben, Krebs) war schon mal im Hundegehege drin, da durch einen Sturm ein Baum umstürzte.

      Viele schrieben schon über die Rasse ein Buch, das meiste ist irrsinnig Witzig, da zB. eine Dame ein Buch über AM´s schrieb, obwohl sie nur eine Katze besaß !

      Wie du siehst, Glaube nicht alles was du hörst oder siehst ! Jede menge Spinner und Idioten da draußen !! Ich hatte mich Jahre lang Tierschutzmäßig um die Rasse gekümmert, Europa weit !!

      Es hat keinen Zweck, da die Anzahl der Idioten so riesig ist, dafür reichten meine Nerven nicht aus !! Und ich viele Probleme mit Ämter und Leute hatte !!!

      Mit einem vernümftigen Umgang und konsequenter Erziehung (!!!) ist das Halten beider Tierrassen kein Problem !

      Bin Jahrelang Schlittenhunderennen gefahren, habe viel trainiert, da kannst du dir ja vorstellen, wie viele male mir Rehe, Wildschweine, Pferde usw...... über den Weg liefen, meine Hunde blieben immer auf dem Weg !!!

      Mache es so wie du denkst/willst, egal was dir andere erzählen,.....

      Grüße Sepp