Neueinstieg in Ziegenhaltung

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    • Neueinstieg in Ziegenhaltung

      Hallo zusammen,

      schon länger überlege ich, ob ich mir als Ausgleich zu meinem Vollzeit Job zwei Zwergziegen anschaffen sollte.
      Ich liebe Tiere über alles, habe zuhause auch 3 Nager, jedoch fehlt mir die richtige Beschäftigung und der enge Kontakt zum Tier. Die Nager liegen mir sehr am Herzen, aber es sind Beobachtungstiere und man kann nicht viel mit ihnen machen. Meinen Traum eines eigenen Hundes kann ich aufgrund meiner Vollzeit Stelle nicht verwirklichen, also überlegte ich mir eine gute Alternative.
      Dabei bin ich auf die Zwergziege gestoßen. Ich bin erstaunt, dass es scheinbar sehr viele Leute gibt, die diese kleinen Knirpse als Hobby halten und sogar mit ihnen Gassi gehen :D
      Zu mir: ich bin 29 Jahre alt, keine Kinder, Vollzeit berufstätig (Gleitzeit). Ich wohne ländlich im Stadtrandgebiet. Ich habe keinen eigenen Garten, würde allerdings meinen Onkel um Rat bitten, da er eigenes Land besitzt und hiervon ein Stück Wiese pachten (im gleichen Ort wo ich wohne). Er besitzt auch landwirtschaftliches Gerät und könnte mir sicher helfen.

      Wie viel Zeit muss man für 2 Zwergziegen aufbringen? Ist das mit einem Vollzeit Job vereinbar?

      Wie groß müssen Stall und Wiese sein?

      Sind Ziegen laut? Ich habe gelesen, weibliche Ziegen schreien mehr. Kastrierte Böckchen sollen da angenehmer sein. Stimmt das?

      Was muss bei der Anschaffung beachtet werden, da es sich ja eigentlich um "Nutztiere" handelt?

      Ich möchte mich in nichts verennen, daher bitte ich um euren Rat.
      Mir läge es sehr am Herzen, da ich mich nach mehr Tierkontakt sehne (habe auch schon Pflegehund und Pflegepferd gehabt aber das ist nicht das Gleiche wie was Eigenes) und als einer der wichtigsten Beweggründe sehe ich meinen Parkinson kranken Papa, für den ich die Tiere als eine Art Therapie sehe. Er könnte mit mir und den Ziegen spazieren gehen und hat frische Luft und Bewegung.

      Ich danke Euch schonmal fürs lesen und hoffentlich die ein oder andere Antwort.

      Liebe Grüße
    • Wiese ist keine geeignete Haltungsgrundlage für Ziegen. Sie sind Äser, brauchen Astwerk, Büsche, Unkräuter, kein Gras.

      Weiterhin brauchen sie ganzjährig einen Witterungsschutz = Schutzhütte. Darf auf dem Land so etwas aufgestellt/gebaut werden?

      Lagermöglichkeiten für Winterfutter = Heu und ggfs. Einstreu; Entsorgung von Mist, Lagerung von Mist (darf nicht mehr einfach so in der Landschaft abgelagert werden, s. Grundwasserschutzverordnungen). Frostsichere Wasserversorgung.

      Zäune, stabil, ausbruchsicher, wolfssicher (ja, der kommt immer näher und wenn nicht der, dann freilaufende Hunde).

      Zwei Ziegen sind das absolute Minimum, artgerechter ist eine Gruppe von 4-5 Tieren. Lebenszeit von 15-17 Jahren einplanen.

      Spazierengehen kannst Du mit Deinem Vater auch ohne Tierbegleitung. Bis die Ziegen so weit sind, dass sie sicher mitlaufen und einen gehbehinderten Menschen berücksichtigen in allen Lebenslagen, dauert es.

      Versorgung/Kontrolle zweimal täglich bei JEDEM Wetter, 365 Tage im Jahr = Urlaub, Kranksein ist dann nicht mehr drin.

      Ehrlich gesagt, sähe ich eher einen Hund realisiert - mit Tagesbetreuung - oder mit den Nagern mehr gemacht - Stichwort Clickertraining - als mit den Ziegen, die dann nicht vor Ort sind.
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen
    • Cookie89 schrieb:

      als Ausgleich zu meinem Vollzeit Job zwei Zwergziegen

      Cookie89 schrieb:

      Meinen Traum eines eigenen Hundes kann ich aufgrund meiner Vollzeit Stelle nicht verwirklichen
      Das ist jetzt nicht gegen dich persönlich gerichtet, aber warum denkt man immer dass Hunde einen Menschen (am besten 24h am Tag) als Bezugsperson brauchen?
      Bei der Ziege bist du dir ja schon bewusst, dass es mehrere sein sollten (da sind 2 übrigens besser als 1 aber eigentlich immernoch keine Herde). Warum ist in der Gesellschaft also verankert, dass einem Hund ein Mensch, eine Wohnung und jede Menge Impfungen reichen, aber Ziegen Artgenossen, Stall, eine verbuschte Weide, Leckerli, einmal im Leben Nachwuchs und was weiß ich was sonst noch brauchen (außer einem CAE- und Pseudo TBC-Test und Blauzungenimpung natürlich)?

      Bitte die Ironie nicht zu ernst zu nehmen, aber mMn kann man, wenn man sich zumutet Ziegen zu halten, auf der selben Fläche auch zumindest 2 Hunde halten - die sich 9h am Tag selbst beschäftigen können und natürlich auch einen geeigneten Zaun und Betreuung brauchen (aber sicher keine 28 Grad warme Wohnung und einen Gehsteigrand zu *oops* ).

      sanhestar schrieb:

      Ehrlich gesagt, sähe ich eher einen Hund realisiert - mit Tagesbetreuung
      Genau das meinte ich damit: EINEN Hund - warum genau EINEN und nicht ZWEI oder DREI? Da ersparst du dir sogar die Tagesbetreuung
      Being a vegan is a missed steak
    • Hallo Cookie 89,

      prima, dass Du Dich vorher informieren möchtest!

      Meine Empfehlung bei einem Volltagsjob auswärts: Keine Tiere.

      Klingt jetzt sehr hart aber ich habe jahrzehntelang auf Tierhaltung verzichtet, weil ich Tiere so liebe.

      Erst als es mir möglich war, von Zuhause aus ( Homeoffice) meinen Job zu machen, konnte ich an Tier/ Ziegenhaltung denken bzw. war bereit für dieses Abenteuer.

      Und glaube NIEMALS jemandem, der behauptet, Ziegenhaltung sei einfach. Überlege es Dir genau. Sanhestar hat schon das Wichtigste geschrieben- allerdings gehe ich mit der Hunde-Anschaffung als Alternative NICHT konform.

      Was Toshi schreibt, kann ich nicht nachvollziehen, verstehe vielleicht den Humor nicht.

      Hunde sind sehr soziale Tiere und es ist mehr als grausam, einen Hund 6-8 Stunden völlig alleine zu lassen. Wofür schafft man ihn denn an? Und ein kleines Hunderudel tagsüber im Garten sich selbst zu überlassen- Wofür?

      Gehe am Wochenende/in Deiner Freizeit mit Hunden aus dem Tierheim spazieren, die freuen sich über jeden Gassigänger.

      Liebe Grüße!

      Elli
    • ElliBesch schrieb:

      Und ein kleines Hunderudel tagsüber im Garten sich selbst zu überlassen- Wofür
      Um den Hunden ein Sozialleben abseits menschlicher Ideale zu ermöglichen?
      Wer bei Homeoffice mehr als die reine Fahrzeit an Freizeit (=Zeit für Tiere) gewinnt ist entweder mit dem Kopf oder dem Körper nicht im Dienste des Unternehmens tätig... :whistling:
      Being a vegan is a missed steak
    • Ach Toshi, man schafft sich doch nicht Hunde an- nur, damit man Hunde 'hat'. Witzige Idee.....irgendwie merkwürdig. Tiersammelei?


      Meine Arbeitszeiten gehen Dich zwar auch nichts an, werter Toshi- aber sei gewiss-ich darf und kann mir das wirklich einteilen- :P

      Da brauchst Du Dir um mich und meine Tiere wirklich keine Sorgen zu machen. #trost#

      Liebe Grüße- und an die Themenstarterin nochmals die Bitte, sich das reiflich zu überlegen....

      Elli :)
    • Mein Mann und ich sind Vollzeit berufstätig und halten 4 Zwergziegen. Das funktioniert für uns gut. Wir können die anfallenden Arbeiten aufteilen, und haben noch Familie und zuverlässige Freunde am Ort, die einspringen können. Mit denen stimmen wir auch unsere Urlaubsplanung ab, sodass immer jemand für die Tiere da ist. Ohne meinen (handwerklich sehr begabten) Mann und dieses „Notfallhelfer“-Netz würde ich das nicht stemmen wollen.


      Wir haben kastrierte Böckchen. Mal Ziegen-Nachwuchs zu haben oder gar Milchziegenhaltung / melken haben wir für uns ausgeschlossen, auch aus Zeitgründen.


      Was fällt an Arbeit an?


      Morgens

      bekommen die Zwerge Futter (Heu, Zweige) und frisches Wasser. Wenn keine Frostgefahr mehr besteht, wird die automatische Tränke wieder in Betrieb genommen – damit entfällt das Wasser herantragen, aber auch die Tränke muss sauber gehalten werden und einmal am Tag kontrolliert, ob alles funktioniert wie es soll. Dann den Stall und Auslauf vom groben Schmutz/Köttel befreien.


      Abends
      wieder Heu, Wasser, „grobe“ Reinigung. Und Beschäftigung mit den Tieren. Wenn es abends wieder länger hell bleibt, auch gerne noch ein kleiner Spaziergang. Am Wochenende sind wir auch mal zwei, drei Stunden mit ihnen unterwegs – gemächliches Tempo, mit Fress- und Ruhepausen.


      Tägliche Zaunkontrolle, ob da noch alles in Ordnung ist.


      Nach Bedarf:
      Klauenpflege. Gründliche Stallreinigung mit komplettem Streuwechsel. Futter- und Streu-Vorrat aufstocken, Mist abfahren (ein Auto-Anhänger ist da äußerst hilfreich). Grundstückspflege – u.a. mähen, das nehmen einem die Ziegen nicht ab. Instandsetzungsarbeiten an Stall, Zaun, und dem „Ziegenkletterpark“… irgendwas fällt da immer an und ein.


      Klar muss auch sein: wenn ein Tier krank wird oder altersbedingt nicht mehr alles so rund läuft, kann es sehr schnell auch sehr viel mehr Betreuung erfordern. Und teuer werden.


      Aber: erst mal solltest Du klären, ob Du auf dem Grundstück überhaupt Ziegen halten dürftest. Wie Du richtig schreibst, werden auch Zwergziegen als Nutztiere eingestuft. Und die sind nicht überall erlaubt. Ansprechstelle ist das Landrats- bzw. Bauamt. Dort auch bezüglich Stall und Umzäunung / Zaunhöhe nachfragen, welche Vorschriften da bei euch einzuhalten sind. Bei der Zaunhöhe rechne für Zwergziegen mindestens 1 Meter mit Strom, bzw. ab 1,20 m ohne Strom. Wenn Du Pech hast, und sprungfreudige Ziegen erwischst (oder es auf der anderen Seite etwas sehr Verlockendes gibt), musst Du auf 1,60 bis 1,80 m aufstocken. Abhalten von Wölfen ist noch mal ein Thema für sich…


      Weiterhin musst Du vor der Anschaffung der Tiere beim Veterinäramt oder der Tierseuchenkassen (je nach Bundesland) die Ziegenhaltung anmelden und eine Betriebsnummer beantragen, ggf. auch Beitrag zur Tierseuchenkasse zahlen.


      Zur Anzahl der Tiere: zwei ist wirklich das absolute Minimum. Ziegen sind Herdentiere, zu zweit können sie das noch nicht ausleben. Und leider ist auch schnell mal was passiert, und eines der Tiere stirbt. Dann bleibt ein Einzelnes zurück, das einerseits den vertrauten Kameraden schrecklich vermisst. Aber andererseits vielleicht nur noch sehr schwer neu zu vergesellschaften ist, weil es zu lange keine andere Ziegengesellschaft mehr gekannt hat als nur diesen einen Partner und völlig darauf fixiert war.


      Was den Platzbedarf angeht – da will ich mich nicht auf irgendwelche pauschalen Mindestmaße festlegen. Neben der reinen Fläche spielt ja auch die „Qualität“ / Gestaltung eine Rolle, sowohl beim Stall als auch beim Auslauf (Bewuchs, Pflanzenvielfalt, Klettermöglichkeiten, Liegebretter auf mehreren Ebenen etc.). Generell ist es von Vorteil, wenn man zwei, besser drei „Koppeln“ zur abwechselnden Nutzung hat. Das verringert den Parasitendruck und die Vegetation kann sich in der ziegenfreien Zeit. etwas vom Verbiss etc. erholen. Ziegen produzieren stattliche Mengen an Kot, unterschätze das nicht. Und die kleinen Köttelchen lassen sich nicht so einfach von der Wiese absammeln wie Pferdeäppel.

      Auch kann es notwendig werden, ein erkranktes Tier für einige Zeit von den anderen abzusondern. Da hilft es, wenn man im Stall und Auslauf einen Bereich abtrennen kann.

      Auch wichtig: keine giftigen Pflanzen im Auslauf. Möglichst auch keine Obstbäume oder sonstiges, was Frucht abwirft (Eicheln, Walnusse, Kastanien etc), da können sich die Ziegen böse dran überfressen.


      Und wie schon gesagt, auch für Heuvorrat, Streu, Mist… brauchst Du Platz und Entsorgungsmöglichkeiten. Und Bezugsquellen. Letztes Jahr nach dem trockenen Sommer ist es in vielen Gegenden knapp geworden mit dem Heu. Da musste man auch mal weiter fahren und mehr bezahlen. Außerdem pressen (zumindest bei uns) immer weniger Bauern Kleinballen, auch danach muss man mittlerweile suchen. Oder Möglichkeiten haben, die Großballen mit mehreren 100 kg Gewicht händeln und lagern zu können.


      Ziegen können laut werden, ja. Zwergziegen-Mädels werden alle 3 Wochen brünstig. Manche – nicht alle – machen dann sehr lautstark und sehr ausdauernd auf sich aufmerksam. Aber auch Böcke können Schreihälse und Meckerziegen sein… aus Langeweile, wenn sie Aufmerksamkeit / Futter wollen etc. Manches ist da eine Frage der Erziehung und Beschäftigung, manches eine Frage des Temperaments.

      Je nach Konstruktion und Material kann es auch ordentlich klopfen / schlagen / dröhnen, wenn die Ziegen im Stall auf den Liegebrettern oder sonst wo herumturnen.


      Wenn „schwierige“ Nachbarn in Grundstücknähe sind, überleg es Dir doppelt gut, die können Dir und den Ziegen das Leben sehr, sehr schwer machen. Genauso wie „liebe“ Menschen, die es zwar gut meinen, aber die Tiere mit Brot, Mais und Küchenabfällen krank füttern. Auch in dieser Hinsicht kann es ein Nachteil sein, wenn man tagsüber nicht da ist bzw. die Ziegen nicht „in Sichtweite“ hat.


      Bitte auch nicht unterschätzen: Ziegen – auch die Zwerge – sind kräftig und wehrhaft. Unter Ziegen gilt eine strenge Hierarchie und die Tiere kämpfen ggf. hart um ihren Platz in der Rangordnung. Auch mit Menschen, wenn man es zulässt. Sie testen gerne, wie weit sie gehen können, und nutzen Schwächen gnadenlos aus. Und wenn sie einem mit Anlauf in die Schienbeine rammen tun auch 25 kg Zwergziege ordentlich weh. Klare Regeln im Umgang und konsequente Erziehung machen das Zusammenleben einfacher. Trotzdem immer besondere Vorsicht und enge Aufsicht, wenn Kinder oder Menschen mit Handicap mit den Ziegen zusammenkommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nadua ()

    • Cookie89 schrieb:


      Mir läge es sehr am Herzen, da ich mich nach mehr Tierkontakt sehne (habe auch schon Pflegehund und Pflegepferd gehabt aber das ist nicht das Gleiche wie was Eigenes) und als einer der wichtigsten Beweggründe sehe ich meinen Parkinson kranken Papa, für den ich die Tiere als eine Art Therapie sehe. Er könnte mit mir und den Ziegen spazieren gehen und hat frische Luft und Bewegung.
      Das ehrt Dich sehr, dass Du da an Deinen Papa denkst. Aber im weiteren Verlauf wird es wahrscheinlich leider immer schwieriger werden und ob dann der Hund oder die Ziegen genügend 'Ansprache'/ Bewegung/ Pflege/etc.bekommen, weißt Du nicht ( Du gehst arbeiten) und diese Zeit kann dann sehr belastend für alle sein.

      Ich weiß, wie es ist, Angehörige zu pflegen- leider musste ich diese Erfahrung in meinem Leben auch schon machen und eigene Tiere bei Parkinson &/ oder Alzheimer Patienten zu halten, hört sich nur in erster Linie gut an. Felle zum Streicheln etc... oder eben Bewegung.

      Gut gedacht aber leider sieht die Realität manchmal ganz anders aus- vor allem, wenn solche Erkrankungen dann vorangeschritten sind.

      Hier in der Nachbarschaft gab es einen Fall, da wurde der Patient dem eigenen Tier gegenüber plötzlich aggressiv. Weil sich die Psyche durch die Erkrankung eben auch mit verändert hatte...und bei Parkinson gibt es doch auch unterschiedliche, wechselnde Phasen?

      Da wären wirklich Pflegehunde/ trainierte Therapiehunde besser geeignet, die nur eine gewisse Zeit und unter professioneller Aufsicht ihren 'Dienst' tun.

      Ich hoffe, Cookie, Du nimmst mir meine offenen Worte, die nur beim ersten Lesen vielleicht hart klingen, nicht übel und ich wünsche Dir und Deinen Angehörigen ganz viel Kraft! Entscheiden musst Du das letztendlich ja selbst...

      Elli
    • Hallo Cookie89,

      schreibe uns doch mal wieviel Fläche hättest Du für die Ziegen? Hast Du einen Stall?

      Also, ich wüsste nicht, was dagegen spricht,
      neben der Arbeit Ziegen zu halten.

      Es gibt genug Nebenerwerbslandwirte, die nebenbei noch arbeiten gehen.

      Du könntest ja auch ältere Ziegen nehmen.
      Es gibt genug zahme Ziegen, die ein Zuhause suchen. Aber wenn Du aus dem richtigen Holz geschnitzt bist, kann es klappen.


      Das ganze Jahr morgens schauen und abends. Futtermittel beschaffen. Bei Wind und Wetter raus....Was ist im Urlaub?
      Die Vertretung sollte ziegenkundig sein.

      Wenn mal was mit den Ziegen ist, musst Du Urlaub nehmen.....

      Alles andere an Arbeit und Vorbereitung wurde Dir ja schon oben sehr gut beschrieben.

      Ich habe drei weibl Zwergziegenmixe, etwas grösser. Da schreit keine herum. Habe ich noch nie gehört und zwei kastrierte Böcke. Also das muss nicht unbedingt sein.

      Vielleicht könnt ihr mal in Kleinanzeigen suchen und schauen, wo Ziegen abzugeben sind. Dahin fahren und euch ein Bild machen,
      ob das klappen könnte.

      Aber sei Dir bewusst, ob Schafe, oder Ziegen,
      es ist viel Arbeit und das das ganze Jahr über. Und Du musst in Bereiche schauen, die in die Veterinärmedizin gehen, in die Botanik,
      in die Landwirtschaft und und und....

      Aber warum soll man sich keine Träume erfüllen, solange man noch kann? Vorausgesetzt man hat alles durchdacht.

      Grüsse
      HenryvonderWeide
      Grüsse
      HenryvonderWeide