Fleischkonsum von geimpften Tieren

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    • Fleischkonsum von geimpften Tieren

      Hallo,

      hin und wieder bekommt mein Hund auch mal einen rohen Knochen, rohes Fleisch....



      Mich würde jetzt dringend mal interessieren,
      ob Impfungen an Nutztieren (BTV usw.) irgendwelche Auswirkungen zu befürchten lassen, wenn das Fleisch verfüttert wird.

      Kann man ja auch auf den Menschen beziehen, wer will.

      Ich habe da schon gegoogelt, finde da aber nichts.

      Grüsse
      HenryvondetWeide
      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • Die Wartefrist (also die Dauer ab wann von einem behandelten Tier wieder Lebensmittel gewonnen werden dürfen) sollte bei jedem Tierarzneimittel im Beipackzettel ausgewiesen sein.

      Bei den Impfstoffen Bluevac BTV 4 und Zulvac 8 Bovis gegen BTV ist die Wartezeit mit 0 Tagen angegeben. Damit sollte der Verzehr von Fleisch, Milch etc. von Tieren, die damit geimpft wurden, unbedenklich sein.

      Bei anderen Impfstoffen kann Wartezeit erforderlich sein, müsste man für jedes Präparat konkret prüfen.
    • Zusatzstoffe im Zulvac 1 Bovix (und wird bei den Ziegenimpfstoffen auch drin sein), pro Impfdosis von 2ml:
      3% (von 2ml) Aluminiumgelhydroxid = 4mg
      0,2 mg Thiomersal (Quecksilber)

      Im Bovilis BTV8 enthalten, pro Impfdosis von 1ml:
      Aluminiumhydroxid 16,7ml

      Unter Nebenwirkungen wird auf das Adjuvans verwiesen (das Aluminiumhydroxid) und darauf, dass an der Impfstelle aufgrund des Adjuvans eine Schwellung entstehen kann, die bei Schafen bis zu 3 Wochen, bei Rindern bis zu 6 Wochen spürbar ist (bei unseren Ziegen habe ich diese Knoten bis zu 4 Wochen tasten können). Solange verbleibt genug Adjuvans an der Impfstelle, um eine Entzündungsreaktion auszulösen, somit ist das Aluminiumhydroxid im Gewebe.

      pei.de/DE/infos/fachkreise/imp…pfung-aluminium-node.html

      pei.de/SharedDocs/Downloads/bu…_blob=publicationFile&v=1
      Sabine M.H.
      working-goats.de Pack- und Fahrziegen
    • Das bissel Alu - Milliarden kochen heute noch in Alugeschirr und kratzen tüchtig, weil so wenig drin und der Hunger groß ist.
      Quecksilber: die Freude des alten Hahnemann gegen Syphilis, aber in erheblichen, nämlich tödlichen Mengen.
      Die "Wartezeit" ist ja etwas sehr Willkürliches, wesentlicher ist die Halbwertzeit.
      Dazu schaut Henry mal in die Doktorarbeit von Karen Rohrmann (Berlin)und berichtet uns bitte. Bestimmt 10 Jahre.

      Wesentlicher sind beim Fleisch die Erreger, die bei Rohfütterung erhalten bleiben. Aber davon wollen die Experten des BARF im Forum, die behaupten, sich "sachlich" informiert zu haben, nichts lesen.
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    • Hallo,

      danke euch für eure Antworten. Meinte aber irgenwie was anderes.

      Wie soll ich das ausdrücken. Versuch es mal.

      Die ganzen Impfungen beruhen auf der Bindungsfreudigkeit der Globuline mit anderen Eiweißen und Molekülen.

      Ich meine, diese ganzen Stoffe, Antikörper, Eiweisse usw., die sind doch auch im Fleisch/Blut.....

      Reaktionen des fleischfressendes Hundes auf die Antikörper? Fremdantikörper?

      So in diese Richtung....

      Grüsse
      HenryvonderWeide
      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • HenryvonderWeide schrieb:

      Reaktionen des fleischfressendes Hundes auf die Antikörper? Fremdantikörper?


      Meine Überlegungen dazu:

      Antikörper sind ja nun nichts Ungewöhnliches und beschränken sich nicht auf geimpfte Tiere.

      Alle Wirbeltiere bilden Antikörper, wenn sie mit Krankheitserregern in Kontakt kommen - was unvermeidlich ist, wenn sie nicht gerade unter „Reinraumbedingungen“ leben.
      Und Beutetiergreifer wie auch Aasfresser haben diese Antikörper „schon immer“ über die Nahrung aufgenommen und sind damit irgendwie zurechtgekommen.

      Ich denke auch nicht, dass Antikörper, die in Folge einer Impfung gebildet werden, irgendwie „riskanter“ sind als solche, die im Zuge „natürlicher Ansteckung“ mit einem Erreger entstehen.

      In der ersten Zeit nach dem Erreger-Kontakt (also auch nach einer Impfung) ist der Antikörper-„Pegel“ zwar besonders hoch. Je nach Antikörper-Typ dauert es Tage bis Monate bis die wieder abgebaut sind. Aber ganz frei von Antikörpern wird ein Wirbeltier mit einem normal funktionierenden Immunsystem nie sein, es werden ja auch immer wieder neue gebildet.

      In der Medizin werden Antikörper für die passive Immunisierung eingesetzt. D.h. es werden gezielt bestimmte Antikörper zugeführt, um das Immunsystem des Empfängers zu unterstützen, wenn es diese Antikörper selbst nicht / nicht schnell genug oder nicht in ausreichender Menge produzieren kann. Diese Antikörper-Therapie wird meist per Injektion verabreicht - in die Venen, unter die Haut oder in einen Muskel.

      An Antikörper-Therapien zur oralen Verabreichung wird ebenfalls gearbeitet, aber der große Durchbruch scheint noch nicht erreicht. Es scheitert wohl vor allem daran, dass die meisten Antikörper ( die ja Proteinstrukturen sind) entweder im Magen-Darm-Trakt von der Magensäure und Verdauungsenzymen zerlegt werden, oder dass sie von dort nicht zu den Stellen gelangen können, wo sie ihre Wirkung entfalten sollen.

      Einige Antikörper (aus der IgA-Klasse) haben ein Art „Sekrethülle“, die sie vor Verdauungsenzymen und Magensäure schützt. Diese IgA sind u.a. in Magen und Darm angesiedelt, aber auch in der Tränenflüssigkeit, Nasenschleimhaut und Bronchien und wehren dort „Eindringlinge“ ab. Auch in der Muttermilch sind sie in großer Menge enthalten und unterstützen das Immunsystem des Säuglings, bis er selbst ausreichend Antikörper bilden kann.

      Von Säuglingen kennt man auch den Effekt, dass Antikörper aus der Muttermilch über Rezeptoren im Dünndarm aufgenommen und weitertransportiert werden können. Offenbar nimmt diese „Durchlässigkeit“ aber mit mit jeder Lebenswoche ab. Hier scheint noch einiges an Forschungsarbeit nötig, um diese Prozesse besser verstehen zu können – auch in der Hoffnung, damit die Entwicklung von Antikörpert-Therapien zur oralen Verabreichung vorantreiben zu können.

      Mein Fazit daraus: von „fremden“ Antikörpern dürfte, wenn sie über die Nahrung aufgenommen werden, kaum Gefahr ausgehen. Möglich ist vielleicht in Einzelfällen eine allergische Reaktion, wie sie auch andere Proteine in der Nahrung auslösen können.
    • Hallo Nadua,

      wow. Das hast Du aber super verständlich geschrieben und leuchtet ein.

      Ich danke Dir! Denkbar wäre dann einzig allein eine allergische Reaktion auf das Fleisch von geimpften Tieren. In Einzelfällen.

      Was Piroschka geschriebe hat, wegen der Erregern im Fleisch beim Barfen, muss man allerdings sagen, dass der Fleiscfresser damit gut klar kommt.

      Gefährlich kann das nur für den Halter werden, wenn eine gewisse Hygiene nichr eingehalten wird, würde ich sagen.

      Grüsse
      HenryvonderWeide
      Grüsse
      HenryvonderWeide
    • HenryvonderWeide schrieb:

      Was Piroschka geschriebe hat, wegen der Erregern im Fleisch beim Barfen, muss man allerdings sagen, dass der Fleiscfresser damit gut klar kommt.
      Du hast keinen blassen Schimmer!

      Du hast offensichtlich noch keinen Hund an Giardiose, Bartonellose, Anaplasmose, Babesiose, Rickettsiose, Ehrlichiose, Toxoplasose, Borreliose, Salmonellose, Mycoplasmose, pp. erkranken und an Milzriß, Herzinfarkt, Zerebralnekrose, Erblindung, innerlichem Verbluten infolge einer oder mehrerer dieser Erkrankungen verenden sehen.
      _______________

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Piroschka ()

    • Piroschka, alle diese Erkrankungen sind mir durchaus geläufig.

      Und ein Hund muss nicht an diesen Krankheiten sterben. Er kann sehr alt damit werden.

      Selbst mit Dirofilaria Immitis kann ein Hund 15 Jahre alt werden. Er stirbt, wenn eher an der Behandlung....




      Das hat aber nichts mit Barfen zu tun.
      Grüsse
      HenryvonderWeide

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HenryvonderWeide ()