Förderung von Wofsschutzmaßnahmen im Wolfsgebieten und angrenzenden "Pufferzonen"

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    • Förderung von Wofsschutzmaßnahmen im Wolfsgebieten und angrenzenden "Pufferzonen"

      Guten Abend,
      wir haben erfahren, dass wir im Landkreis Lippe, OWL, NRW, wegen der Ansiedlung einer Wölfin in der Senne (Gebiet in der Nähe von Detmold, Truppenübungsplatz bei Augustdorf). Seit dem gehört das Nordlipper Bergland als "Pufferzone zum Wolfsgebiet". Das bedeutet, für Wolfschutzmaßnahmen bekommen wir Förderung. Der Berater beim LANUV (LandesAmtfürNaturUmweltundVerbraucherschutz NRW) wollte mir erklären, dass die Zaunhöhe von 1,20 m ausreichend sei, plus Untergrabeschutz. Unsere Großziegen, zur Zeit 13 Tiere, halten einen solchen Zaun für ein Sportgerät und springen mir auch mal freudig entgegen, ohne Berührung des Zaunes... OK da ist ein wenig Böschung.
      Wir haben das meiste fest eingezäunt mit Wildschutzzaun, 1,50m hoch, Holzpfosten und davor laufenden Litzen. Da mache ich mir wenig Sorgen, wenn ein Wolf auftaucht kann da mit Stangen und Untergrabeschutz überprüfen gearbeitet werden.
      Jetzt haben wir uns einen AluTieranhänger gekauft und wwollen gerne anderer Leute Böschungen und Brachwildgelände im Umkreis abweiden. Und wir haben die E-Zäune mit 1,45m Höhe auf dem nicht fest eingezäunten Stück Land ausprobiert. Klappt. Auch der große Kastrat bleibt wo er soll!

      • Wer hat in NRW Erfahrung mit den Förderanträgen, habt ihr höhere Zäune gefördert bekommen?
      • Eine sichere Einstallung wird nicht bezuschußt? Weiß wer warum? Zu hohe Kosten...
      • Was ist euch als Untergrabeschutz bei Mobilen Zäunen eingefallen? Drahtgeflecht draußen wächst ein, Litze an Langisolatoren geht nicht am Mobilzaun und sonst würde ich kurze weiße Plastikpfähle mit einer Stromlitze im 45° Winkel vor dem Zaum langführen.
      • Ach, und warum werden keine Zaunpfähle aus RecyclingKunststoff gefördert?
      Ach ja, auf der Seite des LANUVs gibt es einen Link zu einer Seite, die mir jede überprüfte Wolfssichtung in NRW meldet. Den Wolf im benachbarten Kalletal hatten wir einen Tag vor den WDR-Nachrichten im E-Postfach... :D
      Grüße aus dem Weserbergland

      Kunbergerin
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      Tradition heißt Weitergeben der Glut, nicht Anbetung der Asche.