Die ultimative Heuraufe

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    • Trollmor, meinst Du das mit "Peitsche"?
      de.m.wikipedia.org/wiki/Granne

      Haferstroh gibt's hier nicht. Überhaupt ist Stroh irgendwie Mangelware hier. Ich bin schon froh, überhaupt Gerstenstroh zu bekommen. Letztes Jahr habe ich 3,50 Euro pro kleinem Ballen Stroh bezahlt, selber in 18 km Entfernung holen müssen (mit 'nem Pkw ohne Anhänger, das war 4x Fahren hin und zurück, ein ganzer Nachmittag ging drauf), während ich fürs Heu nur 2 Euro pro Ballen zahle (auch selbst geholt, aber nur 6 km weit weg). Für dieses Jahr hat mir aber mein Heumann Gerstenstrohballen gemacht und beiseite gelegt (letztes Jahr haben sie es geschreddert und bei Verwandten auf dem Feld verteilt, weil es keiner wollte).

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    • DreiZiegen schrieb:

      Trollmor, meinst Du das mit "Peitsche"?
      de.m.wikipedia.org/wiki/Granne
      Ja, so sehen die aus. Die Warnung ist alt, kommt von alten Pferdemenschen. Wenn die Tiere nur nicht soviel Möglichkeiten haben, darauf zu liegen, ist der (die??) Gefahr bestimmt nicht groß. Falls eine Granne (?) in die Nase stecken bliebe, siehst du sie ja.

      Ich wiederhole, ich gratuliere zu dem fantastischen Heumann!!
    • Hallo,

      Vielen, vielen Dank und tausend rote Rosen und ja wenn wenn ich ein Hut-Träger wäre, dann würde ich den jetzt vor Euch ziehen...

      Also wenn auch meine neue Heuraufe sorry ;) meinte natürlich Fressgitter noch nicht ganz perfekt ist (Einstellung Abstände (4 Monate bis 2 Jahre), wahrscheinlich Doppelbrettchen ändern auf Einzelbrettchen, Deckelscharniere,....) aber das Ergebnis ist für mich einfach großartig!!!!!!

      Nach fast drei Tagen liegt da KEIN frisches Heu mehr draußen (aufm Foto ist das alte Heu von der Raufe noch am Boden) und sie fressen auch fast alles auf. Muss jetzt natürlich schauen ob da ein „Bodensatz“ übrig bleibt den sie gar nicht fressen oder doch....
      Heute noch alte Raufe abmontieren, Boden ordentlich kärchern und dann Gummimatten auf den Boden im Offenstall wo das Fressgitter steht drauf....

      Drinnen im Stall lasse ich die kleine Raufe (für einen kleinen Mitternachtssnack zwischendurch), werde aber eine Auffangschale noch basteln und drunter tun.
      Im Stall streue ich ja Sägespäne (happy horse oder so..). Die lieben das, überhaupt wenn’s frisch ist, Baden und wälzen sie sich drinnen..

      Was ich bisher noch nicht gefunden habe ist ein Sieb das die richtige Maschenweite hat, um die Köttel rauszusieben (diverse Gartensiebe etc. aus den Märkten schon probiert....). Vielleicht hat da jemand das Richtige Teil gefunden?

      Und jetzt noch Fotos.
      Auf dem letzten seht ihr ,unseren 4 monatigen Elvis. Was denkt ihr wohl warum der so heisst?? :)

      Also vielen herzlichen nochmal für eure Hilfe....
      Werde euch demnächst mit dem Thema Heu noch lästig werden...
      Ist ja eine eigene Wissenschaft...
      LG
      Wilh
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    • Köttelsieb: Beim Katzenstreubedarf schauen. Es gibt welche mit großen Löchern, meist aus Kunststoff, aber auch aus Metall.

      Die großen Löcher eignen sich gut für pflanzliche Katzenstreu (aus Holz oder Stroh), denn durch die normalen Katzenstreuschaufeln mit den kleinen bzw. engen Löchern (=für ganz feine sauteure Katzenstreu) fällt nicht genug Streu durch und so wird zuviel verschwendet.

      Sind nicht weit verbreitet, man muss also etwas suchen, aber es gibt sie. Habe im Laden einer Tierbedarfskette in der Stadt eine relativ große Katzenstreuschaufel mit verchromtem Gitter gesehen, war nicht billig.

      Ich verwende am liebsten diese relativ große Katzenstreuschaufel (habe auch pflanzliche Katzenstreu, und viele Katzen, daher möchte ich nicht ewig lang und nur maulvollweise sieben müssen):

      zooplus.de/shop/katzen/katzent…vorleger/schaufeln/173254

      Kompliment für Dein Fressgitter! Haste schön gemacht! Freut mich, dass es hinhaut!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DreiZiegen ()

    • Hallo,
      Zum Sieb:
      ich denke da an was größeres...
      Dh. Sägespäne/Köttel- Gemisch rein und mit beiden Händen schütteln und Köttel sollten übrig bleiben (die von den Youngsters fallen halt durch, aber die werden ja größer)...
      Die Skebe die ich probiert habe sind alle um Millimeter unpassend....
      Weitersuchen....

      Zum Fressgitter (bei mir Fress-Gitter-Truhe-Liegebrett :) ).
      Habe jetzt wie angekündigt die Doppelbrettchen entfernt und einzelne reingemacht. Bei Zwergziegen ist der Abstand absolut ausreichend und jetzt gibt’s 10 Plätze.
      Ich denke ich werde noch die Lücke verkleinern da die Racker teilweise zu zweit in einer Lücke drinnen sind.
      Sehr interessant das Treiben bzw. soziale Verhalten zu beobachten...

      LG
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    • Sehr schön hast du das gemacht. Ich hoffe du bist mit dem Ergebnis zufrieden #freunde#

      Zu den Futterresten: je mehr du reingibst umso mehr bleibt auch drinnen liegen. Aber du wirst recht schnell herausfinden wie viel sie ungefähr benötigen.
      Versuch mal wenn deiner Meinung nach zu viel drinnen bleibt die Reste nur mit der Hand aufzulockern, dann fressen sie schon noch ein bisschen davon weg (wenn sie denn hungrig genug sind ;) ).
      Being a vegan is a missed steak
    • Trollmor schrieb:

      Wie ist es mit Schaft auf solchen Katzenstreuschaufeln? Für Ziegen will ich gerne einen langen Schaft haben, um mich nicht bücken zu müssen. Leicht oder schwierig darauf zu montieren?
      Der Griff ist hohl, einen Besenstiel reinkleben ginge, aber ich würde es nicht tun. Es ist nur Kunststoff, und für direkten Handbetrieb gedacht. Mit der Hand hat man mehr Gefühl (wenngleich man aus den Rezensionen rausliest, dass viele unserer Mitmenschen wirklich sehr grobmotorisch veranlagt sein müssen und die Schaufel auch per Hand kaputtkriegen).

      Ich würde wie zum Kompostsieben einen Rahmen mit einem Kaninchendrahtgeflecht ausstatten (so: ), aber evtl. eine abgewandelte Wurftechnik ausprobieren, zB R
      ahmen schräg wo anlehnen und schaufelweise die Streu draufgeben. Google mal nach Kompostsieben, Wilh.

      Wer Unmengen an Streu hat, könnte sich auch für so etwas begeistern:



      Re Heu nochmal. Habe heute wieder Heu holen müssen, die letzte Fuhre hat so sehr geschmeckt, dass die sie praktisch inhaliert haben. Laut meinem "fantastischen" (Trollmor, haha!) Heumann war das auch wieder dritter Schnitt, mit krautigem Aufwuchs, deshalb etwas bröselig (und jedes einzige letzte Krümelchen/Blättchen haben sowohl Schafe als auch Ziegen aus dem Trog rausgeschleckt! Kein Witz!). Er meint, der 3. Schnitt wäre besser geeignet. Seine Pferdekunden nehmen ersten Schnitt, weil da die Kolikgefahr niedriger ist. Er hat mir gezeigt, was er für mich beiseite gelegt hat, alles 3. Schnitt. Er meint auch, der sei nahrhafter als der zweite. Was nicht ganz dem entspricht, was ich mir so an Wissen angelesen habe. Ich vermute, es kommt auch auf die Gegend an, und auf den Zeitpunkt, wann gemäht wird. Er hat 40 Hektar "permanente" (wie es hier heißt) Heuwiesen im Voralpenland, und der 3. Schnitt wird acht Wochen nach dem 2. gemacht (daher nennen sie ihn hier "oktaven").