Grundstück zur Ziegenhaltung geeignet?

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    • Grundstück zur Ziegenhaltung geeignet?

      Hallo zusammen,

      wir haben gestern ein Haus besichtigt und spielen mit dem Gedanken es zu kaufen. Die Grundstücksfläche beträgt rund 1.200m², wovon aber der hintere Teil mit ca. 500m² Hang ist. Dieser Hang hat eine Höhendifferenz von ca. 14 Metern bei einer Länge von etwa 28 Metern. Die errechnete Durchschnittssteigung beträgt in etwa 49%/26°. In der Mitte ist ein Flachstück, welches sich als Platz für einen Unterstand anbieten würde.
      Der Hang ist mit Wiese bedeckt und es stehen Obstbäume (Apfel, Pflaume, u.a.) darauf. Siehe Bild.


      Um den Hang irgendwie "sinnvoll" zu nutzen haben wir uns überlegt, ihn mit einem Zaun vom vorderen Grundstücksteil abzutrennen, um ein paar Tiere zu halten.
      Da unser Haus auf dem Grundstück steht, wären wir natürlich auch täglich vor Ort.

      1. Frage: Ist der Bereich (mit Modifikationen) zur Ziegenhaltung geeignet?
      2. Frage: Wenn er geeignet ist, welche Rasse käme in Betracht und wie viele Tiere sollten es min/max sein?
      3. Frage: Bei welchem Amt (Stadt Gaggenau/Landkreis Rastatt) kann ich anfragen, ob in diesem Gebiet die Haltung von Ziegen erlaubt ist? Ich habe bei der ersten Besichtigung nur gesehen, dass einer der Nachbarn Bienenkästen auf seinem Hang hat und Honig verkauft.

      Ich freue mich sehr auf eure Antworten!

      Gruß
      Daniel
      Gruß
      Daniel
    • Ich halte die Fläche für zu klein, du müsstest Land dazupachten oder Flächen zur Landschaftspflege zur Verfügung bekommen.

      Das >Grundstück ist nicht ausreichend. Wenn du allerdings wirklich Ziegen halten willst kannst du das trotzdem hinbekommen. Ich wohne auch in der Großstadt auf dem Kiez und habe trotzdem Ziegen.
      Man muss sich eben ein paar Grundstücke organiseren.

      Dann würde ich sagen mindestens drei vier Ziegen. Mit Burenziegen oder Nubiern fährst du glaub fürs erste Charakterlich ganz gut, die sind unter den Ziegen die zauntreusten etc.
      Meine Pfauenziegen sind zwar auch zauntreu, hatte da aber auch exemplare die 150 aus dem stand konnten und das will man als laie (und auch so) nicht im stall haben
    • Hallo,
      vielen Dank für deine Antwort.

      Schade, dass es wohl zu klein ist. Damit hätte sich der Ziegentraum schon wieder ausgeträumt.

      Sollten wir dieses Haus kaufen, werden wir wohl kein Geld mehr in weitere Grundstücke investieren (können).
      Dann muss ich wohl jemanden mit Ziegen fragen, ob er auf meinen Hang Landschaftspflege betreiben will.

      Fallen jemandem andere Tierarten ein, außer Hühnern, welche wir dort halten könnten?
      Gruß
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ziegobert ()

    • Guten Morgen Daniel,

      gehe bezgl. der Grundstücksgröße mit meinen VorschreiberInnen konform. 500 qm sind definitiv zu klein, selbst für nur zwei Geißen (was dann aber wieder keine Herde sondern nur eine Notlösung wäre). Vielleicht magst du dich aber mit dem Gedanken an z. B. Hühner oder Kaninchen anfreunden? Die können auch super zahm werden, es ist vom Aussehen her für jeden Geschmack etwas dabei (es gibt ja soo viele Rassen ... :love: ) und du kannst sogar mit ihnen arbeiten (Clickertraining, und bei Kaninchen auch Agility, etc.).
      Du könntest auch einen Teil der Fläche als Bienenwiese abteilen, welche du dann "wild" wachsen lässt.

      Liebe Grüße
      Siggi
    • Ziegentrekking Altmühlfranken schrieb:

      Hühner oder Kaninchen anfreunden? Die können auch super zahm werden, es ist vom Aussehen her für jeden Geschmack etwas dabei (es gibt ja soo viele Rassen ... ) und du kannst sogar mit ihnen arbeiten (Clickertraining, und bei Kaninchen auch Agility, etc.).
      Jau, Tiere abrichten in einer Zeit, in der andere dafür kämpfen, daß Zoos und Zirkusse mit Tieren abgeschafft werden.
      _______________
    • Ziegobert schrieb:

      Sollten wir dieses Haus kaufen, werden wir wohl kein Geld mehr in weitere Grundstücke investieren (können).
      Dann muss ich wohl jemanden mit Ziegen fragen, ob er auf meinen Hang Landschaftspflege betreiben will.
      ich bin bettelarme studentin mit 300€ die mir im Monat zur verfügung stehen und habe in meinem Leben keinen Pfennig für Grundstücke ausgegeben. Ich habe fünf Mutterziegen und zwei Böcke plus die Kitz im Frühjahr.

      Nie habe ich gepachtet oder irgendwas gezahlt. Eher bekomme ich geld.

      So schwer ist das nicht. Man muss halt ein bisschen geschickt und flexibel sein.

      Frag doch mal rum, die meisten leute sind froh, wenn ziegen ihr zugewuchertes grundstück beweiden. Das muss ja auch nicht direkt bei dir liegen.
      Ich fahre je nach Weide von teilweise nur 5 km bis zu 30km hin und rückweg (zusammen) am Tag mit dem Rad zu meinen Ziegen.
      Nichts ist unmöglich.

      Also kostspielig ist das hobby ziege echt kein bisschen
    • die_Alex schrieb:

      Ziegobert schrieb:

      Fallen jemandem andere Tierarten ein, außer Hühnern, welche wir dort halten könnten?
      Minischweine, Enten, Gänse, Perlhühner, Pfaue, Wachteln, Kaninchen, Meerschweinchen, Tauben, Ziervögel, Schildkröten, Bienen...
      Hallo Alex!
      Danke für die Liste.
      Ich war leider nicht konkret genug, wie ich merke.
      Ich habe gehofft eine kleine Ziegenart oder Ushant-Schafe o.ä. halten zu können, die mir den Hang gut abgrasen.
      Leider musste ich lernen, dass derPlatz nicht reicht.

      Ziegentrekking Altmühlfranken schrieb:

      Guten Morgen Daniel,

      gehe bezgl. der Grundstücksgröße mit meinen VorschreiberInnen konform. 500 qm sind definitiv zu klein, selbst für nur zwei Geißen (was dann aber wieder keine Herde sondern nur eine Notlösung wäre). Vielleicht magst du dich aber mit dem Gedanken an z. B. Hühner oder Kaninchen anfreunden? Die können auch super zahm werden, es ist vom Aussehen her für jeden Geschmack etwas dabei (es gibt ja soo viele Rassen ... :love: ) und du kannst sogar mit ihnen arbeiten (Clickertraining, und bei Kaninchen auch Agility, etc.).
      Du könntest auch einen Teil der Fläche als Bienenwiese abteilen, welche du dann "wild" wachsen lässt.

      Liebe Grüße
      Siggi
      Hallo Siggi,
      dass mit der Bienenwiese hatten wir uns auch überlegt, nachdem wir die Kästen beim Nachbarn gesehen haben. Ich müsste dann mal mit dem plaudern. Will ihm ja nicht sein Honiggeschäfft kaputt machen. ;)
      An Bienenvölker würde ich sogar dufch einen Bekannten kommen.

      Hühner sind auch angedacht. Die sollten aber weiter unten ihren Platz bekommen.
      Der Hang soll quasi „naturbelassen“ sein, und Tieren zur Verfügung stehen. Dafür müssen sie halt ein bisschen für Ordnung sorgen. ;)

      ClarasZiegen schrieb:

      Ziegobert schrieb:

      Sollten wir dieses Haus kaufen, werden wir wohl kein Geld mehr in weitere Grundstücke investieren (können).
      Dann muss ich wohl jemanden mit Ziegen fragen, ob er auf meinen Hang Landschaftspflege betreiben will.
      ich bin bettelarme studentin mit 300€ die mir im Monat zur verfügung stehen und habe in meinem Leben keinen Pfennig für Grundstücke ausgegeben. Ich habe fünf Mutterziegen und zwei Böcke plus die Kitz im Frühjahr.
      Nie habe ich gepachtet oder irgendwas gezahlt. Eher bekomme ich geld.

      So schwer ist das nicht. Man muss halt ein bisschen geschickt und flexibel sein.

      Frag doch mal rum, die meisten leute sind froh, wenn ziegen ihr zugewuchertes grundstück beweiden. Das muss ja auch nicht direkt bei dir liegen.
      Ich fahre je nach Weide von teilweise nur 5 km bis zu 30km hin und rückweg (zusammen) am Tag mit dem Rad zu meinen Ziegen.
      Nichts ist unmöglich.

      Also kostspielig ist das hobby ziege echt kein bisschen
      Hallo Clara,
      ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Studium und zukünftig finanziell mehr Spielraum.

      Wenn man die Möglichkeit hat und den Aufwand betreiben will, ist das eine prima Sache, so wie du es machst.

      Als Vater von 4 Kindern, habe ich nach Feierabend noch einiges zutun.
      Wenn ich dann am und ums Haus herum mit ihnen die Tiere versorgen kann, wäre das toll.
      Wenn ich aber nach meinem Feierabend erst noch mehrere Wiesen in der Gegend abklappern müsste, würde mir die Zeit wohl nicht für alles reichen.

      Aber so wie du es machst, werde ich hoffentlich auch jemanden finden, der seine Tiere gelegentlich bei mir grasen lässt. Den Kindern würde dieser Besuch auch sicher gefallen. :)


      Ich danke euch allen sehr für eure bisherigen Ideen und Meinungen.
      Ich bin gespannt, ob ihr noch mehr Einfälle habt.

      Eine Frage hab ich noch: Wie groß sollte die Fläche sein, damit ein paar (kleine) Ziegen gehalten werden können?
      Die möglichen Nachbarn haben schließlich alle das „Hangproblem“ und lassen ihn mehr oder weniger verwildern.
      Vielleicht kann ich ihnen mit den Tieren meine Hilfe anbieten und käme so an die benötigte Fläche.

      Und dann stellt sich auch wieder die Frage, an welches Amt muss ich mich für eine Erlaubnis wenden?

      Gruß
      Daniel
      Gruß
      Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ziegobert () aus folgendem Grund: Ergänzung von Fragen

    • Ziegobert schrieb:

      Eine Frage hab ich noch: Wie groß sollte die Fläche sein, damit ein paar (kleine) Ziegen gehalten werden können?
      Die möglichen Nachbarn haben schließlich alle das „Hangproblem“ und lassen ihn mehr oder weniger verwildern.
      Vielleicht kann ich ihnen mit den Tieren meine Hilfe anbieten und käme so an die benötigte Fläche.
      das klingt doch nach einer guten Idee!

      pro große ziege sagt man generell 1000qm pro tier. Bei zwergziegen denke ich mindestens 500qm, kenne mich aber nicht aus mit Zwergziegen. Mindestens drei ziegen sollten gehalten werden. Also bei zwergziegen auf jeden fall mindestens 1500 bis 2000qm und dann würde ich noch zufüttern mit Heu
    • Guten Morgen Ziegobert, :)

      ClarasZiegen schrieb:

      Pro große Ziege sagt man generell 1.000 qm pro Tier.

      Mindestens, ja. Aber je mehr, desto besser, vor allem kannst du je nach Größe der dir zur Verfügung stehenden Fläche/n auch noch Heu daraus gewinnen und musst dieses dann schon mal nicht zukaufen. :D (Aber selbst wenn, auch das ist kein Beinbruch. ;) ) Ich muss dazusagen, ich habe für meine vier großen Jungs aktuell etwas über 6.000 qm und komme damit sehr gut übers Jahr. Um zusätzlich zur Beweidung noch zu heuen reicht die Fläche allerdings nicht aus.
      Je nachdem wie viele Geißen du halten willst (mind. 3 oder 4 Tiere sollten es aber schon sein) würde ich dir also zu mind. einem 1/2 Hektar reiner Beweidungsfläche raten. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung.

      Liebe Grüße
      Siggi
    • Ziegobert schrieb:

      Und dann stellt sich auch wieder die Frage, an welches Amt muss ich mich für eine Erlaubnis wenden?
      Das für euch zuständige Landratsamt sollte da eine gute Anlaufstelle sein (ich schreibe "sollte", weil die Handhabung in verschiedenen Gemeinden / Landkreisen unterschiedlich sein kann).

      Ziegen und Schafe gelten in Deutschland als Nutztiere, unabhängig davon was für eine Rasse und wie viele Tiere man hält, und wie man sie tatsächlich 'nutzt'.
      Ob ihr auf eurem Grundstück Nutztiere halten dürft, sollte man euch bei der Abteilung Bauamt sagen können. Auch, ob ihr auf dem Grundstück einen Stall / Unterstand errichten dürft, wie groß der maximal sein darf, welche Abstände einzuhalten sind, und ob es Vorschriften bezüglich Art und Höhe der Einzäunung gibt. Einzäunung ist noch mal ein Kapitel für sich, vor allem bei tendenziell ausbruchfreudigen Ziegen.

      Wenn das Bauamt grünes Licht gibt, müsst ihr noch eine Betriebsnummer beantragen, entweder beim Veterinär- oder beim Landwirtschaftsamt (auch das wird unterschiedlich gehandhabt). Von dort bekommt ihr auch die Zugangsdaten für das Onlineportal HI-Tier, wo ihr später eure Tiere anmelden und auch Bestandsänderungen erfassen müsst.

      Was die Größe der Fläche angeht... ich finde es sehr schwierig das pauschal festzulegen. Die Größe allein finde ich gar nicht so entscheidend, eine große Rolle spielt auch die Art und Menge des Bewuchses, und wie die Fläche gestaltet ist. Dem Bewegungsdrang von Ziegen kann man zB auch auf einer kleineren Fläche entgegenkommen, indem man ihnen quasi einen "Abenteuerspielplatz" mit verschiedenen Klettermöglichkeiten gestaltet.

      Große Flächen haben den entscheidenden Vorteil, dass man Wechselweide betreiben kann, also kleinere Parzellen abteilen, die man reihum von den Tieren beweiden lässt. Das senkt den Parasitendruck und gibt der Vegetation Zeit, sich von den Fraß- und Tritt"schäden" zu erholten.

      Ob und wieviel man zufüttern muß (Heu und Stroh) hängt auch nicht allein von der Größe sondern vor allem vom Bewuchs der Fläche ab... große Fläche heißt nicht automatisch auch ausreichend geeignetes Futter.

      Womit wir bei den Futtervorlieben sind... Tendenziell sind Grasflächen besser für Schafe geeignetet, verbuschte Fläche eher für Ziegen. Ziegen fressen, wenn sie die Wahl haben, weniger vom Boden, sondern in und über Kopfhöhe: Laub, Zweige (insbesondere die Triebspitzen) und Rinde. Das heißt auch: Bäume und Büsche, die man erhalten will, müssen ggf. vor den Ziegen geschützt werden - wird (zuviel) Rinde abgeschält, geht der Baum ein. Dann kommt noch dazu, dass Baumfrüchte (Obst oder Nüsse, Eicheln, ...) bei Ziegen heiß begehrt sind und sie sich leicht daran überfressen und davon schwer krank werden können (Stichwort Pansenazidose). In der Zeit, wo die Früchte reif sind und vom Baum fallen, würde ich Ziegen deshalb nicht unkontrolliert in die Nähe solcher Bäume lassen.

      Wir haben 4 Zwergziegen (Kastrate) auf mittlerweile 2 Wechselflächen mit je ca. 1000 m². Die Herren sind äußerst 'schleckig' was das Futter angeht, wobei wir das zugegeben auch dadurch 'fördern', dass wir ganzjährig (gekauftes) Heu und Stroh zufüttern und sie nahezu täglich mit Geäst von Laub- und Nadelbäumen versorgen. Wir haben eigene Büsche (Hasel, Feldahorn, Wildrosen, Weide, Weiss- und Rotdorn) die wir 'abernten', dazu kommt Obstbaumschnitt vom benachbarten Demeter-Landwirt und - in Absprache mit den hiesigen Waldbesitzern - Baumschnitt von den Wald- und Wegrändern (die sind teils sogar froh, dass wir damit helfen, die Wege freizuhalten). Das ist Aufwand, den mancher für übertrieben halten mag... aber uns ist wichtig, den Tieren möglichst artgerechtes Futter zu bieten. Gras fressen sie nur wenig - was höher als 20 Zentimeter ist, wird nicht mehr angerührt, und da wo sie gepieselt und gekotet haben, wird auch nichts mehr vom Boden gefressen. Sprich, wir mähen weiterhin selbst, genau so oft wie früher, als die Ziegen noch nicht da waren. Das ist für uns auch ok so, ansonsten hätten wir uns Schafe geholt...
      Wir gehen auch oft spazieren mit den Ziegen, da bekommen sie Bewegung und können noch ein bisschen 'naschen'.

      Ziegobert schrieb:

      Die möglichen Nachbarn haben schließlich alle das „Hangproblem“ und lassen ihn mehr oder weniger verwildern.
      Vielleicht kann ich ihnen mit den Tieren meine Hilfe anbieten und käme so an die benötigte Fläche.
      Das ist sicher eine Option. Es müsste halt dafür gesorgt sein, dass die Tiere jederzeit Zugang zu einem Unterstand haben (trocken, windgeschützt und zugfrei) und eine hütesichere Einzäunung da ist.
    • Nadua schrieb:

      Es müsste halt dafür gesorgt sein, dass die Tiere jederzeit Zugang zu einem Unterstand haben (trocken, windgeschützt und zugfrei) und eine hütesichere Einzäunung da ist.
      man steinige mich, das ist aber bei meinen tieren oft den ganzen sommer nicht der fall. Solange ich Bäume/Sträucher auf einer Fläche habe reicht das meinen Tieren. Meine Flächen sind aber auch meist groß genug und abwechslungreich, dass es genug natürlichen Witterungsschutz gibt.
      Ist das mal nicht der fall haben sie einen umgebauten Pferdeanhänger.

      Unterstand ist aber mMn kein muss, zumindest nicht immer. Wenn es dauerregen hat ist es mMn am wichtigsten. Da schützt auch kein Baum mehr. Aber sonst... gerade in der Landschaftspflege hat man nicht immer die möglichkeit, überall einen Anhänger oder Stall hinzupflanzen
    • ClarasZiegen schrieb:

      gerade in der Landschaftspflege hat man nicht immer die möglichkeit, überall einen Anhänger oder Stall hinzupflanzen
      "Landschaftspflege" wird inzwischen als Begriff genauso ideologisch-religiös mißbraucht wie "Tierschutz".

      ClarasZiegen schrieb:

      Solange ich Bäume/Sträucher auf einer Fläche habe, reicht das meinen Tieren.
      Es reicht, sich mal bei stundenlangem Regen daneben zu stellen, dann versteht man die Sprache der Ziegen.
      _______________
    • jo, da hast du schon recht. Bei mir regnet es nur nicht.
      hess.copernicus.org/articles/23/1819/2019/#&gid=1&pid=1 befinde mich im hellgelben Bereich (ja ich weiß dass es bei der karte um erosion durch regen geht und nicht um den insgesamten niederschlag). Als ich noch im schwarzwald war hatte ich tatsächlich auf fast jeder weide einen mobilen unterstand, da es oft regnete. Für das bisschen regen hier baue ich nicht überall überdachung.
      Und wenn es regnet, sorge ich für einen unterstand mit Planen.

      Übrigens, bin auch ein Mensch der das durchaus kennt, stunden im regen zu stehen. Allerdings während die Viecher im trockenen sind und ich draußen rumfuhrwerke um es ihnen bequem zu machen oder sie zu verbringen

      Mit landschaftspflege meine ich lediglich das was man allgemein darunter versteht: fremde flächen von verbuschung freihalten, die flächen liegen kilometerweit auseinander, da kann man nunmal nicht überall einen unterstand hinpflanzen.

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