Frage bezüglich mutterloser Aufzucht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Frage bezüglich mutterloser Aufzucht

      Hallo Ihrs,
      hab da mal eine Frage an alle Ziegenleut hier, die wegen Milchgewinnung, etc. ihre Lämmer nach der Geburt direkt vom Muttertier trennen:
      Hatte ein sehr interessantes Gespräch mit dem Besitzer eines Ziegenmilchbetriebes, in welchem natürlich auch wieder die Diskussion entbranne, bezüglich dieser Problematik.
      Unter anderem war eine Aussage von ihm -"die Geissen sind selbst nie bemuttert worden und wissen mit dem Nachwuchs nichts anzufangen. Wenn man die Lämmer über Generationen Mutterlos aufzieht, verschwindet der Mutterinstinkt! Würde ich die Lämmer bei der Mutter lassen aus irgend einem Grund, käme so gut wie keines durch"

      Joah, das kenn ich unter anderem von Mutterziegen die selbst Flaschenlämmer waren, welchen man auch erst zeigen muss was man mit dem Zwerg machen muss. Aber kann so ein Instinkt wirklich über Generationen weggezüchtet werden?
      Das ist keine Überlebenswichtige Frage, aber falls mir jemand von Euch dazu etwas sagen kann -her damit, würde mich freuen.

      LG Ela
      Das Niveau mancher Menschen hat selbst im Keller noch extreme Höhenangst!
    • hi conni

      kann ich nur unterschreiben :D

      aus dem grund würde ich auch niemals eine gehegeziege kaufen. von wo soll die ziege auf der alp wissen was für sie gut ist und was nicht wenn sie es nicht von der mutter lernen konnten? mit den ziegen hat man nur ärger. :(

      liebe grüsse

      herby
    • Hallo,
      ich stimme der Aussage auch voll zu.
      Deshalb nehme ich, wenn Drillinge geboren werden auch immer das Bocklamm weg an die Flasche.
      Die Zwerge werden dann im Stall ans Nuckelbrett trainiert und kommen erst wenn sie daran sicher sind (so etwa mit 3-4 Wochen) wieder zur Herde, damit sie sich wenigstens von den "Tanten" was abgucken können.

      Wenn ich (selbst noch so tolle) ausgewachsene Zuchtböcke aus Stallhaltung dabeigekauft habe, waren die fast alle unfähig in meiner Offenstallhaltung zu überleben.
      Deshalb nehme ich jetzt immer vielversprechende Bocklämmer mit 8-9 Wochen zu meiner Herde und verpasse ihnen so einen "Crashkurs" in Überlebensstrategien - aber ein bißchen blöde bleiben die immer!

      Ich denke wenn das Wissen um das Mutter-sein seid Generationen bei den Ziegen nicht gebraucht und weitergegben werden konnte, verschwindet es einfach.
      Genau wie das Erkennen der Giftpflanzen wird es nicht nur vererbt, sondern zum größten Teil erlernt.

      Langfristig bekommt der Mensch auch die intelligenteste Natur zerstört :evil:

      Liebe Grüße
      Nicola
      Man sollte nicht anstreben, über den Dingen zu stehen, sondern viel mehr versuchen, ein Teil von ihnen zu werden.
      unsere neue Homepage: hundepension-berg.de !!!!!!
    • hi nicola

      "Nicola" schrieb:


      Langfristig bekommt der Mensch auch die intelligenteste Natur zerstört :evil:


      stimmt. #bonk# ein bekannter von uns hat hier in deutschland eine gruppe rinder aus einem freilaufstall gekauft und sie mit seinen rindern auf die weide gestellt. die haben das gras nicht als futter erkannt und haben tagelang nur dreck gefressen und herumgebrüllt bis sie merkten dass gras eigentlich ihr futter ist. #bonk#

      leider ist freilaufstall laut gesetz aber artgerechte haltung. was soll man da sagen.

      liebe grüsse

      herby
    • Hallo Ela,
      ich kann deine frage mit einem klaren JA beantworten.
      Im vergangenen Jahr sah ich mich ja gezwungen meine Jungen Mutterlos groszuziehen.
      Weil ich killerziegen in der Herde hatte und ich Angst hatte das mir meine Lämmer gekillt werden.
      In diesem Jahr hab ich nun die Killer weg gegeben, und wollte die Lämmer bei den Müttern lassen.
      Pustekuchen, meine Mamas vom vergangenen Jahr fanden es viel besser Gemolken zu werden als sich von den Lämmern aussaufen zu lassen.
      Also hatte ich mal geschwind wieder 9 Kiddys zum großziehen, in diesem Jahr bekommen 3 Jährlinge ihre Kitz die im vergangenen Jahr Mutterlos großgezogen wurden.
      Ín den nächsten Wochen ist es soweit, ich will ihnen die Babys lassen.
      Mal sehen wie sie sich anstellen, ich werde Dir darüber schreiben.
      Also bisher kann ich soviel aus eigener Erfahrung zu diesem Thema sagen, die Erwachsenen Tiere haben es schnell erkannt was für sie angenehmer, jedoch nicht Natürlich ist.
      Ich hoffe das meine Poitevinemädels ihren Mutterinstinkt intus haben, und meinen großen etwas vormachen lol
      Bye
      Alex

      Nachtrag: so im nachhinein ist es nicht ganz richtig was ich geschrieben hab.
      Meine Mamas hatten alle schon ein paar mal ihre Babys selbst aufgezogen, und nun ist es so das sie das Melken für angenehmer empfinden, und deshalb ihre Babys nicht trinken lassen wollen.
      Nach den Jungen ansich schauen sie trozdem bei jedem gang auf den Melkstand, und sichtkontakt ist immer gegeben.
      Und der wird auch von ihnen genutzt, also ihre Jungen sind ihnen nicht gleichgültig, nur wollen sie sich eben nicht mehr aushebeln lassen von ihren kleinen da das streckenweise recht schmerzhaft ist.
      Und da sie eben den vergleich haben, und wissen das es auch angenehmer von statten gehen kann haben sich deshalb für das Melken entschieden
      Deshalb berichtige ich nach reichlicher Überlegung meine Aussage auf, Erwachsenen Tieren kann man in gewissem Maße die Lämmeraufzucht abgewöhnen, der Mutterinstinkt ist aber nach wie vor vorhanden.
      Habe in dieser Woche meine mal eingehend beobachtet, und bin deshalb von meiner 1 aussage abgekommen.
    • Liebe Ziegenzüchter und Halter,
      in Euern Wortbeiträgen habt Ihr ja genau die Problematik erkannt, es gibt ja inzwischen sehr viele Tierarten, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Kinder aufzuziehen.
      Der wichtigste Grund bei Ziegenzüchtern ist ja wohl im wirtschaftlichen Bereich zu suchen. Nehme ich die Lämmer gleich weg, kann ich die Milch sofort nutzen, soll heißen, vermarkten. das ist sogar einzusehen, wenn ich vom Verkauf meiner Produkte lebe.
      Es gibt aber auch Züchter, die nicht so handeln und ihre Lämmer 3 Monate bei ihren Müttern lassen, diese Züchter haben aber Einbußen, ein Vierteljahr trinken die Lämmer das weg, was man schon, wie Andere auch, verkaufen könnte.
      Diese Züchter, zu denen ich mich auch zähle, müssen dadurch ihre Jungtiere etwas teurer anbieten, schließlich laufen während einer Laktation auch noch andere Kosten auf, die durch frühen Käseverkauf nicht mehr aufgefangen werden können.
      Ich will Euch wirklich nicht angreifen, aber fragt Euch doch mal selbst, wo kauft IHR denn Eure Tiere, die Ihr zur Zucht braucht. Ich behaupte einfach mal.....bestimmt nicht bei denen, die ziegengerechte Aufzucht betreiben, denn die sind ja teurer.
      Das ist ein Grund, warum immer mehr Ziegenzüchter auf Kosten der Ziegen mutterlose Aufzucht betreiben.
      Vielleicht denkt Ihr da mal drüber nach.
      Wenn der Trend so weitergeht, gibt es bald nur noch Herdbuchziegen, die nicht einmal mehr wissen, was ihnen da gerade unter nicht unerheblichen Schmerzen hinten raus gekommen ist, weil das glitschige Etwas gerade für lange Zeit von ihnen weggebracht wurde.
      Rechnet sich aber!!!!!!!!!
      Und wenn ich zurückblicke, wer von diesen GUTEN Ziegenhaltern hat den wirklich mal aus meiner, meines Erachtens ziegengerechten Zucht , ein Tier gekauft............??????? Anfragen gabs schon, aber der Preis ....nö, da gibts billigere......

      Solange, wie sich das Käuferverhalten nicht verändert, das sind mit Sicherheit einige Forennutzer, wird sich so schnell nix ändern.

      Gruß
      Helmut R.
    • Hi Ihrs,
      danke für die vielen Antworten!
      Schon heftig, dass es wirklich möglich zu sein scheint diesen Instinkt, den eigentlich wichtigsten, wegzuzüchten. Hätte ich nicht gedacht! Hier wird mir persönlich aber wieder einmal die Abartigkeit von uns Menschen klar. Mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht schreiben :(

      @Helmut: Ich kann Dir bis zu einen gewissen Grad durchaus zustimmen, allerdings denke ich, dass diese von Dir beschriebene Gegebenheit weitaus häufiger in Verbindung mit den Rassen wei BDE, WDE, Saanen, oder eben anderen bekannten Milchrassen vorkommt.
      Ich selbst habe "nur" Walliser, ein paar Thüringer und Mixe. Die Lämmer werden schon immer von ihren Müttern selbst aufgezogen. (Was auch bei vielen Haltern reine Einstellungssache zu sein scheint) Meist noch wesentlich länger als 3 Monate. Die Flasche kommt nur zum Einsatz wenn ich von befreundeten Ziegenhaltern, oder Züchtern "Ausfälle" aufnehme. Doch muss ich sagen, dass ich bislang noch keine Probleme hatte die Tiere weiter zu vermitteln. Gerade die Walliserlämmer werden teilweise schon ein Jahr vorher "reserviert". Wenn ich ganz ehrlich sein soll, fragen die wenigsten von vornherein nach dem Preis. Klar -ein paar gibt´s immer, die dann den Preis nicht angemessen finden, doch waren selbst solche Leut im Folgejahr aus diversen Gründen wieder interessiert.
      Muss also meiner Meinung nach auch sehr viel mit der betroffenen Rasse zu tun haben.
      Will damit sagen, dass sich Menschen, welche sich "Robustrassen" ausgekuckt haben, sehr viel mehr Wert auf die vorangegeangene Haltung legen aus den bereits genannten Gründen.

      LG Ela
      Das Niveau mancher Menschen hat selbst im Keller noch extreme Höhenangst!
    • hi helmut

      "Helmut Rumpeltin" schrieb:

      Liebe Ziegenzüchter und Halter,
      in Euern Wortbeiträgen habt Ihr ja genau die Problematik erkannt, es gibt ja inzwischen sehr viele Tierarten, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Kinder aufzuziehen.


      stimmt leider 100%

      Der wichtigste Grund bei Ziegenzüchtern ist ja wohl im wirtschaftlichen Bereich zu suchen. Nehme ich die Lämmer gleich weg, kann ich die Milch sofort nutzen, soll heißen, vermarkten. das ist sogar einzusehen, wenn ich vom Verkauf meiner Produkte lebe.


      das stimmt nicht. das sind behauptungen die die verbände aufstellen und leider von den meisten bauern einfach ohne zu denken übernommen werden. wir haben die lämmer bei den müttern gelassen und trotzdem die milch genutzt. bei milchziegen ist die produktion der milch höher als der bedarf der jungen. jeden tag wurden die säugenden ziegen ausgemolken und die milch der ersten 10 tage an die jungen aller ziegen verteilt. nach den 10 tagen haben wir die milch zu käse verarbeitet. der nachwuchs kann auf diese art ca 21 stunden am tag normal säugen und der bauer hat wenn auch nur wenig aber doch etwas milch zur verwertung. wenn du mich fragst ist durch das melken und säugen sogar die milchleistung der ziege über die ganze laktation gesteigert so dass am ende mehr milch für den bauer übrigbleibt als wenn er die jungen trennt. ich kann das nicht beweisen und will es auch nicht, aber ich hab diese erfahrung gemacht. aber es ist natürlich arbeit für, wenn du pech hast, 100ml milch. der der mir das gezeigt und erklärt hat hatte seine erste ziege 1905 und starb 1984 mit zwei wunderschönen ca. 50köpfige ziegenherden. wenn die tierärzte der region nicht weiter wussten haben sie ihn angerufen um rat zu holen. :D

      Es gibt aber auch Züchter, die nicht so handeln und ihre Lämmer 3 Monate bei ihren Müttern lassen, diese Züchter haben aber Einbußen, ein Vierteljahr trinken die Lämmer das weg, was man schon, wie Andere auch, verkaufen könnte.


      man kann aber auch ab der dritten woche billige kuhmilch zufüttern und die teure ziegenmilch verkaufen. #bonk#

      Diese Züchter, zu denen ich mich auch zähle, müssen dadurch ihre Jungtiere etwas teurer anbieten, schließlich laufen während einer Laktation auch noch andere Kosten auf, die durch frühen Käseverkauf nicht mehr aufgefangen werden können.


      mit frühem käseverkauf sicher nicht aber vielleicht mit besserem käse? ich will dich ja nicht angreifen aber mit früh verkaufen begibst du dich auf das niveau von aldi käse und musst mit diesen preisen rechnen aber wenn du spitzenkäse machst kannst du auch vernünftige preise erzielen. alle die ich kenne die guten käse machen haben jedes jahr zuwenig käse obwohl die preise ganz schön happig sind.

      Ich will Euch wirklich nicht angreifen, aber fragt Euch doch mal selbst, wo kauft IHR denn Eure Tiere, die Ihr zur Zucht braucht. Ich behaupte einfach mal.....bestimmt nicht bei denen, die ziegengerechte Aufzucht betreiben, denn die sind ja teurer.


      zuerst mal grundsätzlich, für die preise die hier zum teil genannt werden würde ich niemals eine ziege verkaufen. vorher schlachte ich sie und schenk sie der kirche zur armenspeisung.
      da muss ich dir leider recht geben. aber sind wir doch realistisch, der allergrösste teil hier hat die ziegen nebenbei oder aus leidenschaft. von 674 nutzer sind doch höchstens 25 darunter für die das ziegengeschäft ihre existenz ist. auch ich würde mich nie aufs standbein ziegen stellen sondern es als etwas nebenbei ansehen weil es als hauptstandbein einfach wahnsinnig arbeitsintensiv ist. kein bauer arbeitet mehr als der ziegenbauer. :P abgesehen davon ist es sehr schwer passende weideflächen zu finden. aber wenn ich ziegen kaufe dann nur die die aus der richtigen haltung kommen und damit meine ich nicht nur aufzucht mit mutter sondern ein komplettes richtiges umfeld. ziegen die als kitz nie in einer felswand waren werden auch als alte ziege immer noch blöde blöckend am fuss der wand stehen während die andern oben die saftigen kräuter von den felsbänder fressen.

      Das ist ein Grund, warum immer mehr Ziegenzüchter auf Kosten der Ziegen mutterlose Aufzucht betreiben.
      Vielleicht denkt Ihr da mal drüber nach.


      also ich kann nur für mich reden und ich denke nach.

      Wenn der Trend so weitergeht, gibt es bald nur noch Herdbuchziegen, die nicht einmal mehr wissen, was ihnen da gerade unter nicht unerheblichen Schmerzen hinten raus gekommen ist, weil das glitschige Etwas gerade für lange Zeit von ihnen weggebracht wurde.
      Rechnet sich aber!!!!!!!!!


      bist du sicher dass alle rechnungen gemacht wurden? wenn ich die rechnungen der deutschen landwirtschaftsverbände und ämter so lese wundere ich mich dass es in der schweiz auch nur noch einen bauer gibt.

      Und wenn ich zurückblicke, wer von diesen GUTEN Ziegenhaltern hat den wirklich mal aus meiner, meines Erachtens ziegengerechten Zucht , ein Tier gekauft............??????? Anfragen gabs schon, aber der Preis ....nö, da gibts billigere......


      es ist halt immer wieder eine frage der anforderungen. für ziegen hier könnte es stimmen, für ziegen auf schweizer alpen sind deine unbrauchbar. das ist aber nicht eine preisfrage sondern eine frage der anforderung ans tier.
      aber auch ziegen aus bayern die immer im tal lebten nützen mir nix wenn ich damit zb. in den kanton tessin in der schweiz auf alpen gehen will.

      Solange, wie sich das Käuferverhalten nicht verändert, das sind mit Sicherheit einige Forennutzer, wird sich so schnell nix ändern.


      nein es wird sich nichts ändern. aber das liegt nur zum teil an diesem forum sondern zu einem grossen teil an den verbänden. solange es verbände gibt die von einer brasilianischen homepage namen für für schweizer toggenburgerziegen übernehmen und daraus dann die german toggenburger goats machen und das unter thüringer waldziegen erklären frage ich mich wie weit das wissen denn her ist. :evil: anbei ein paar

      #bonk# beispiele "guter" information deutscher verbände. sofern sie die hp kosten bezahlt haben.

      sszv.de
      bundesverband-ziegen.de
      thueringer-ziegen.de
      ziegenzuchtverein.de/
      ziegenzucht-bayern.de/

      liebe grüsse

      herby
    • hi ela

      "Ela" schrieb:

      Hi Ihrs,
      danke für die vielen Antworten!
      Schon heftig, dass es wirklich möglich zu sein scheint diesen Instinkt, den eigentlich wichtigsten, wegzuzüchten. Hätte ich nicht gedacht! Hier wird mir persönlich aber wieder einmal die Abartigkeit von uns Menschen klar. Mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht schreiben :(


      am gründlichsten haben wir es ja bei uns selber weggezüchtet. #bonk# oder würde es

      schwangerschaftsgymnastik
      mukiturnen
      krabbelgruppen
      mütterberatung
      geburtsvorbereitungskurse
      rückbildungsgymnastik usw.

      geben hätten wir nicht die fähigkeit verloren kinder zu kriegen?
      *cry*

      alles liebe

      herby
    • Hallo,
      also ich kann mich über mangelnde Nachfrage auch nicht beklagen, obwohl ich einen wirklich guten Preis für die Lämer (TWZ) bekomme. Auch jetzt sind zum Teil schon die Lämmer von 2006 verkauft!

      Die Leute, die hier anfragen, sind gezielt auf der Suche nach gesunden, leistungsfähigen Tieren, die noch alle Instinkte haben. Dafür sind sie auch bereit zu bezahlen.

      Allerdings muß ich zugeben, daß meine Ziegen mein Hobby sind und ich nicht davon leben muß.

      Liebe Grüße
      Nicola
      Man sollte nicht anstreben, über den Dingen zu stehen, sondern viel mehr versuchen, ein Teil von ihnen zu werden.
      unsere neue Homepage: hundepension-berg.de !!!!!!
    • Hi!


      Unter anderem war eine Aussage von ihm -"die Geissen sind selbst nie bemuttert worden und wissen mit dem Nachwuchs nichts anzufangen. Wenn man die Lämmer über Generationen Mutterlos aufzieht, verschwindet der Mutterinstinkt! Würde ich die Lämmer bei der Mutter lassen aus irgend einem Grund, käme so gut wie keines durch"



      Das habe ich hier bei mir NIE so feststellen können!Ich ziehe ja-wie bekannt- grundsätzlich mutterlos auf,doch dürfen ALLE meine Ziegen auch mal ihre eigenen Lämmer aufziehen.Meistens so in der dritten oder vierten Laktation.Dabei hatte ich noch nie eine Ziege die nicht sofort gewust hat was sie mit den Lämmern anfangen soll.Egal ob selber an der Schüssel groß geworden oder an der Mutter.
      Bei Schafen habe ich da schon anderes erlebt.Da hatte ich öfter welche bei die Angst vor ihren Neugeborenen hatten,und das obwohl sie selber an der Mutter groß geworden sind.

      Das mit dem Abgucken von der Mutter ist so zwar vollkommen richtig,doch für wie blöd werden Ziegen gehalten???Die gucken sich auch mit 12Wochen noch alles von den Tanten ab,was sie bis dato nicht gelernt haben.Auch eine an der Mutter großgewordene Ziege bleibt unten stehen und blärrt rum wenn ihre Mutter selber auch nicht oben rumgefressen hat.Letztes Jahr hab ich mir einen Bock zugekauft der an der Mutter groß geworden ist und dieser hatte hier einige Schwierigkeiten,was die Trennung von der Mutter angeht,alles neu,kennt niemanden,das Futter absolut fremd,Reiten und Tannenzweige?ne will ich nich kenn ich nich!
      Zugekaufte Tiere haben immer startschwierigkeiten in einer anderen Herde da sie den ganzen ablauf und die Umstände nicht kennen,ebenso das Futter welches überall anders ist da ja auch die Böden überall anders sind.Sicher,es gibt extremfälle in denen die Tiere bei einer "normalen" Haltung zusammenbrechen.Doch hat das ganze meiner Meinung nach nichts mit der Mutterlosen Aufzucht zu tun.

      Ich stimme Helmut mit dem Kaufverhalten vollkommen zu.Gut wenn ich die Ziegen halte die gerade schwer in Mode sind erziehle ich Traumpreise.

      Selber gebe ich sehr sehr viel Geld für Zuchttiere aus,doch bekomme für meine eigene Nachzucht nicht mal die erhaltungs Kosten raus wenn ich sie nicht über den Verband verkaufen würde.Hier im hiesigem Umkreis bekommt mann diverse Mischlingsziegen für 10 bis 20€ weil die Leutz die Lämmer bei den Muttern laufen haben und behaupten die kosten so ja kein Geld.Oder aber lieber verschenken als drauf sitzen zu bleiben oder gar schlachten müßen.Das sind Argumente die ich hier immer wieder zu hören bekomme.Das ist mir aber vollkommen egal,dadurch gebe ich meine Tiere nicht zwangsläufig auch so billig ab sondern schlachte sie lieber.Ich habe keine Scheu gute Jungziegen in die Salamie zu stecken wenn sie nicht zu einem angemeßenem Preis weg gehen.Wenn ich sie billig weg geben würde,überschwemme ich hier alles mit guten Ziegen deren Nachzucht dann ein Jahr später für 10€ angeboten wird.So aber bleiben die meisten Ziegen in meinem Umkreis klein mit minimalen Leistungen.Auch ich selber hab mehr davon wenn ich im Keller die Salamie hängen hab und sie nicht beim Metzker kaufen muß.
      Muß hierbei aber zugeben das ich selber für meinen BDE Bock mit 12Wochen nur 150€ ausgegeben habe,obwohl es bessere gegeben hat die mir aber zu teuer waren.Da ich nur eine BDE Ziege habe ist mir 300 bis 400€ für einen Bock zu teuer von dem ich nur eine Ziege decken lassen kann.Vollkommen sicher ist aber das ich gerne bereit bin mehr Geld auszugeben wenn meine Zahl der BDE Ziegen ansteigen sollte.
      OK!!!Das ist schon wieder viel zu weit vom Thema ab!!!!


      Ich glaube das mann das sozialverhalten nicht "nur" an der Mutterlosen Aufzucht festmachen kann,sondern am ganzen Umfeld der Tiere.Wobei ich mir sicher bin das Lämmer an der Mutter vieles schneller lernen.Das heißt aber doch nicht das die anderen es nicht aufholen können.Ich bin davon überzeugt das Ziegen einfach zu intelegent sind um mit den Zuchtrassen der Milch- und Fleischindustrie in die selbe Schuplade gesteckt zu werden.

      Lieben Gruß Jürgen
      Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
    • hi jürgen

      von den tanten lernen können ziegen natürlich auch noch und es gibt sicher gebiete wo das ausreicht. aber nicht jeder wohnt in niedersachsen und nicht jeder hat ziegen in gehegen. ich hab mir die artenvielfallt mal ein wenig auf deinen bildern angeschaut. die sagen natürlich nicht alles aus aber trotzdem glaube ich nicht dass deine ziegen mahr als 100 pflanzensorten zur auswahl haben. aber das kann dir der örtliche nabu genau sagen.

      mütter mit lamm fressen mund an mund und die mutter lässt immer einen teil der pflanzen für das kleine stehen, tanten lassen das kitz nicht so nah ran und wenn die pflanze schmeckt ist sie weg. bei niedersächsischen wiesen ist das sicher kein problem, aber was ist wenn ich so ein kitz kaufe? spasseshalber setze ich dir hier rein was sie kennen müssen :twisted:

      die liste gilt aber nur bis ende mai anfang juni danach kommt die nächste dazu. zu all diesen pflanzen haben sie freien zugang, wobei auf den listen eingeschlepte pflanzen nicht aufgeführt werden sondern nur die seit langem ansässigen. da reichen tanten nun wirklich nicht und schon gar nicht wenn eine fremde ziege kommt. die kommt frisst und stirbt wenn sie die pflanzen nicht von ihrer mutter gelernt hat.

      nachzulesen unter:
      wsl.ch/land/products/webflora/floramodul2-de.html

      das ist eine unterseite des Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft

      wsl.ch

      gerade bei ziegen ist es schwer flächendeckende aussagen zu machen da sie nun halt die eigensinnigsten wiederkäuer sind die ich kenne. ich glaube auch nicht das ziegen aus dem weisstannental bei dir gesund bleiben würden, die hätten nach kurzer zeit vermutliche massive mangelerscheinungen oder würden depressiv, und wie ich unsere ziegen kenne reicht dann nur noch ein 2 meter zaun mit 220 volt um sie am abhauen zu hindern.

      liebe grüsse

      herby

      682: Weisstannental

      Talfläche, 490 - 1800 m, 102.5 km2

      Artenzahlen

      18 Literaturangaben
      18 Herbarbelege
      150 Arten mit seltenem Vorkommen
      1137 Arten mit häufigem Vorkommen
      9 Nachträge seit 1982

      1287 Arten 1982 (selten + häufig)
      1296 Arten 2000 (selten + häufig + Nachträge)

      der übersicht zuliebe liste entfernt
    • Hi Herby!
      Ich versteh beim besten willen nicht,was du mir sagen möchtest. #ka#
      Ich hatte doch nichts anderes gesagt wie du jetzt.Mann kann das ganze nicht an der Aufzucht fest machen da ÜBERALL alles anders ist genaus wie die Pflanzenzusammensetzung.Viele Pflanzenfamilien die du genannt hast findest du hier bei mir im Garten,weil ich sie angepflanzt habe.Aber bestimmt nicht für meine Ziegen.
      100Pflanenarten ist arg wenig was meine Ziegen da laut deiner Aussage zur verfügung haben sollen.Weiß nicht wo du Fotos gesehen hast wo Futter meiner Ziegen drauf zu sehen ist #ka# Beim Haus hab ich nicht die Flächen die ich brauche da ich aus familieren Gründen vom Hof in ein Einfamilienhaus umziehen mußte.
      Ich mähe im Sommer täglich Grünfutter mit der Sense für die Ziegen.Im Umkreis von 5km habe ich hier flächen auf Moor,Kleie,Marsch und sandboden.Ebenso gedüngte und ungedüngte Flächen.Ich kenne niemanden der eine so große auswahl an Pflanzen auf seinen Weiden hat wie ich sie meinen Tieren biete.Alpwiesen kenne ich allerdings nicht.

      Ich bin davon überzeugt das KEINE meiner Ziegen tot umfallen würde wenn sie in die reichweite -von ihr ungekannte-Giftpflanzen käme.Es sei den sie ist kurz vorm verhungern!Ich kann an meinen Ziegen beobachten das sie von Pflanzen die sie nicht kennen nur einen kleinen Bißen nehmen und das über mehrere Tage immer mal wieder zu all dem anderen.Erst nach vielen Tagen frißt sie mehr davon.Ich behaupte jetzt mal das die Tiere genau austesten wie giftig eine Pflanze ist bevor sie die richtig fressen.Vorausgesetzt die Ziege hat genug anders zu fressen.
      Selbst meine Lämmer könnten wenn sie wollten hochgiftige Maiglöckchen fressen.Was ich gesehen habe ist das sie dran gewesen sind und was abgebissen haben aber das Gras drumherum ist schön abgefressen.Wer bitte hat den denen nun gezeigt das Maiglöckchen giftig sind???Die Mutter?Die haben sie nie gesehen.

      Es wird mit sicherheit nicht umsonst immer wieder darauf hingewiesen das eine Futterumstellung ganz gleich welcher Art langsamm von statten gehen muß um Mangel-Vergiftung und Pansenerscheinungen zu vermeiden.Die Ziege weiß das von selbst und tut genau das!!!!Wenn mann ihr aber nicht die Möglichkeit dazu gibt kommt es zu Problemen.
      L.G. Jürgen
      Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
    • hi ihr

      zuerst eine kurze provokative frage:
      warum braucht es grossangelegte auswilderungsprogramme um ein paar zebra in afrika frei zu lassen? sind die blöder als ziegen?

      das alles was ich schreibe gilt natürlich nicht wenn man ziegen in gehegen hält und immer schön umzäunt wenn das gras abgefresen ist. ich habe so noch nie ziegen gehalten und werde es auch in zukunft nicht machen. ich war immer auf alpen und werde auch in taiwan im gebirge leben und werde auch dort die ziegen wie es in der schweiz noch an vielen orten üblich ist in den bergen frei ihr futter suchen lassen. das hat herzlich wenig mit der im forum üblichen haltungsform gemeinsam und kleine fehler die sich bei der hier üblichen haltung nicht auswirken sind für meine haltungsart tödlich. ich sage auch nicht dass es nicht geht ziegen im gehege zu halten, aber der instinkt und das gelernte der ziegen verkümmert mit jedem jahr mehr. eine ziege aus schleswig holstein hat mit einer ziege der gleichen rasse im tessin ausser der form und farbe nicht mehr viel gemeinsames.
      im gehege ist es egal was die mutter für sprünge macht das lamm kann ihr immer irgendwie folgen, im gebirge ist das lamm verloren wenn die mutter über einen 1 meter felsspalt springt.
      ich habe noch kein wort verloren über steinadler, wolf, luchs und fuchs den es in der schweiz ja auch noch gibt.
      ich rede hier auch nicht über gerölllawinen die ganze herden runterreissen wenn eine tolpatsch aus dem flachland bei der herde ist.
      (mütter stellen sich gerne mit allen vier füsse auf wackelnde steine und bewegen sie durch gewichtsverlagerung und für kitze ist das eines der liebsten spiele, wenn sie die möglichkeit haben streiten sich die kitze sogar um solche steine)
      die die denken ihre tiere lernen von den tanten alles haben ja sicher solche steine im gehege.

      jetzt zum futter:

      als beispiel nehme ich mit absicht einen offiziellen fall der zürcher universität. den fall unten war der erste und für die fachleute damals so abstrakt dass er auf der seite der universität für tiermedizin von zürich der pflanzenbeschreibung hinzugefügt wurde. in der zwischenzeit häufen sich solche fälle leider immer mehr.
      der unten beschreibene fall betraf sömmerungsziegen aus deutschland auf einer schweizer alp.

      also wenn ziegen so degeneriert sind alpenrosen zu fressen haben die nicht mehr viel von ihren ursprünglichen genen. #bonk#

      ich hab nie eine ziege mit vergiftung durch eine pflanze erlebt bei ziegen die "natürlich" gehalten werden aber von vielen vergiftungen gehört bei ziegen die zugekauft wurden. vor allem bei ziegen die zur milchleistungsteigerung aus ziegenmilch betrieben gekauft wurden und dann plötzlich auf sich selber angewiesen waren.
      ein weiteres problem ergibt sich auch dass sie wenn man sie frei laufen lässt kommen sie zum melken nicht zur alphütte zurück.
      wenn sie auf der alp junge kriegen passiert es dass sie mit der herde zurückkommen aber ihr junges zurücklassen weil es nicht nach kommt in den felsen.

      wer einmal in 20 km² hochgebirge so eine milch"ziege" dauernd gesucht hat weil sie nix gebacken kriegt kauft sich die nächste ziege von einem betrieb der die jungen bei der mutter lässt. es erspart ihm viel ärger.

      nicht jeder kann ziegen frei halten, aber man sollte doch so ehrlich sein einzugestehen dass sich durch die haltungsform veränderung im verhalten der tiere nicht verhindern lassen.

      liebe grüsse

      herby

      Rhododendron spp. - Veterinärtoxikologie

      CliniTox
      Giftpflanzen

      Letale Dosis

      Hund (p.o.): 0.3 mg/kg Körpergewicht Andromedotoxin.
      LD50 Maus (i.p.): 1.28 mg/kg Körpergewicht Andromedotoxin.
      LD50 Meerschweinchen (i.v.): 3.1 mg/kg Körpergewicht Andromedotoxin.

      Klinische Symptome

      Anorexie, Depression, Salivation, Vomitus (Gefahr Aspirationspneumonie!), Kolik, Diarrhoe oder Obstipation, Zittern, Krämpfe, schwacher Puls, langsames und angestrengtes Atmen, Milchversiegen. In schweren Fällen Tod durch Atemlähmung innert weniger Stunden nach Aufnahme der Pflanze.
      Dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum in Zürich wurde 1997 der folgende Fall von Ziegen gemeldet: 11 Ziegen zeigten ca. 6 Stunden nach Aufnahme von Blättern Vomitus (ganze Blätter) und Diarrhoe, Krämpfe, Schäumen, Würgen, teilweise Exsikkose, Temperatur 39-39.5°C, rasender Puls, z.T. Herzarrhythmien, leichte Tympanie, Zähneknirschen, ständige Kaubewegungen oder Herumlaufen, Ataxien, zum Teil Festliegen, eine Ziege hatte ZNS-Störungen. Von den 11 Ziegen starben zwei direkt an der Vergiftung und eine weitere an Aspirationspneumonie. Die anderen erholen sich innert 5 Tagen.
    • Als absoluter "Ziegenneuling" kann ich hier nicht wirklich mitreden. Unsere Ziegen werden auch nicht artgerecht gehalten (Gehege). Allerdings schon eine deutliche Verbesserung. Früher waren sie angekettet.

      Das eine mutterlose Aufzucht keinen Einfluss auf die Entwicklung haben soll, halte ich für absolut ausgeschlossen. Ziegen wären die weltweit einzigen Säugetiere, bei denen das der Fall wäre. Jede Manipulation an den Lebensbedingungen wirkt sich nicht nur auf die Instinkte als solche, sondern sogar auf Zelldichte des Gehirns und Verknüpfungspotenz von Impulsen aus.
      Hunde aus einem gewachsenen Rudel z.B. entwickeln ein, gemessen an Hunden aus Einzel- oder Mehrhundehaltung, völlig anderes Sozialverhalten. Kinder von studierenden Müttern sind lernfähiger, Paviane die frühzeitig verweisen, werden trotz einer möglichen Adoption später zu Einzelgängern, Gorillas lernen das fressen überhaupt nicht (wenn der Mensch nicht eingreift), Gazellen aus einer Einzelhaltung verlieren den Fluchttrieb, Löwen sind kaum auswilderbar unsw.
      Sorry, aber schon die Idee, das menschliches Eingreifen "keine" negativen Auswirkungen haben könnte, ist absurd. Und die Wegnahme von der Mutter steht ganz oben auf der Liste der negativen Einflussnahme.
    • hi ihr

      um es noch mal in aller deutlichkeit klar zu stellen.

      ich bin nicht gegen ziegenhaltung in gehege!
      ich finde es schlecht wenn lämmer gleich weggenommen werden aber ich verstehe es wenn aus wirtschaftlichen gründen gemacht wird!

      aber diese dinge als ideale haltungsform und frei aller probleme zu verkaufen ist das dümmste was ich je gelesen habe.

      das betrifft auch nicht nur die ziegen sondern alle nutztiere auf den höfen. angefangen bei den kühen und endet bei den hühner.

      zur zeit werden selektionszüchtungen für hühner betrieben mit künstlichen greifvögel weil mit den neuen gesetzen die hühner zu hunderten von greifvögel gefressen werden weil sie friedlich weiterpicken obwohl über ihnen bussard kreisen. vor dreissig jahren rannten die hühner noch in den stall wenn der bussard kam. küken können das auch heute noch von ihren müttern lernen, es braucht ganz wenig dazu #baeh# eine glucke die den bussard kennt und kücken. :P man kann das ganze dann noch steigern mit einem gebüsch in der nähe und einer glucke die den bussard und den fuchs kennt. weder der bussard noch der fuchs erwischt ein kücken wenn es in den busch flüchten kann. aber einfacher ist man lässt die tiere verblöden macht gosszügige gehege rottet bussard und fuchs aus und arbeitet wirtschaftlich und verkauft diese methode als die beste der welt.

      wie schon oben gesagt. betriebe müssen mehr einbringen als kosten, ist mir alles klar und verstehe ich auch voll und ganz. ich verurteile auch keinen dafür solange tiere nicht gequält werden und richtig versorgt werden. aber bitte verkauft es nicht als artgerecht oder als ideale form.

      wir wollen fleisch, milch und eier essen aber die produzenten dieser dinge sollten auch so ehrlich sein die nachteile einer flächendeckenden versorgung mit diesen gütern zuzugeben.

      liebe grüsse

      herby
    • Hallo Herby,
      vielleicht hab ich heute auf der Wiese zu viel Sonne abbekommen aber das hier versteh ich grad nicht :wink: :
      am gründlichsten haben wir es ja bei uns selber weggezüchtet. oder würde es

      schwangerschaftsgymnastik
      mukiturnen
      krabbelgruppen
      mütterberatung
      geburtsvorbereitungskurse
      rückbildungsgymnastik usw.

      geben hätten wir nicht die fähigkeit verloren kinder zu kriegen?



      meinst nicht dass es das alles nur gibt um die Schwangeschaft zu erleichtern?
      Ist auch egal, hat mit dem Thema ja nicht so viel zu tun.

      Trotzdem find ich´s Interessant die Meinungen hier so klar vertreten zu sehen und wie weit sie ausseinander gehen.


      LG Ela
      Das Niveau mancher Menschen hat selbst im Keller noch extreme Höhenangst!
    • Hi!


      Ein Satz interesiert mich nun echt!



      aber diese dinge als ideale haltungsform und frei aller probleme zu verkaufen ist das dümmste was ich je gelesen habe.


      Wo steht das?Das hab ich echt überlesen!!!!!




      Rezpekt vor deiner Haltungsform Herby!!!!!!Ich denke mal jedem ist klar das mann so nicht einfach irgendwelche Ziegen halten kann!Der Dumme ist da wohl der,der Tiere aus ungeeigneten Linien in solche Herden setzen will!
      Was mir hier absolut dumm vorkommt ist das vieles so verallgemeinert wird ohne irgendetwas tatsächlich zu hinterfragen!
      Die Behauptung das Ziegen verblöden wenn sie nicht bei der Mutter aufwachsen ist so nicht richtig!
      In einer Alphaltung sind solche Tiere absolut unbrauchbar,was auch logisch ist und nicht erst ausprobiert werden braucht.Doch sind auch Lämmer die aus herkömlichen Haltungen bei der Mutter aufwachsen für eine Alphaltung absolut ungeeignet!
      Da ist es doch mit sicherheit möglich einer Alpziege ein Lamm unterzuschieben oder einpflanzen zu lassen welches diese dann selbst führt.Ist ein solches Tier dann auch unbrauchbar????
      Das mit den Löwen ist genauso!!!Ein Löwe der an der Mutter großgeworden ist die im Zoo lebt kann genauso wenig ausgewildert werden wie einer der mit der Flasche aufgezogen werden mußte.
      Es ist nicht ALLEIN an der Aufzucht an der Mutter festzumachen.Sondern an der ganzen Haltung wozu ein Tier geeignet ist oder nicht.Und ja auch sehr von der jeweiligen Rasse.Jede Rasse ist auf irgendetwas hingezüchtet worden und nicht für jeden Standort gleich geeignet!Walliser sind hier zum Beispiel absolut unbrauchbar weil sie mit dem feuchten Klima hier schlecht zurecht kommen.In anderen Gebieten Deutschlands sind sie aber sehr gut geeignet!
      Auch kann ich mir vorstellen das die hiesigen Burenziegen in den Schweizer Alpen nicht freilaufend gehalten werden können.Ist aber nur eine Vermutung meiner seits!
      Der Fall mit den Rhododendren ist mir auch nicht aussage kräftig genug!!!!Lag es nun daran das die Ziegen alle mutterlos aufgezogen worden sind???oder doch einfach nur an der Haltungsform?Alpenrosen wachsen hier auf dem Moorboden in Massen.
      Gruß Jürgen
      Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
    • Hi Jürgen,
      hab auch noch eine Frage an Dich:
      Was ist denn in Deinen Augen eine Modeziege? Und wie definierst Du das?
      Ich kann damit jetzt nicht so viel anfangen, da sich für mich alles was als Mode bezeichnet wird auf Kleidung beschränkt. Kann eine Rasse in Mode kommen? Wie?
      ....Oje... war echt zu viel Sonne glaub ich #bonk# sorry.

      LG Ela
      Das Niveau mancher Menschen hat selbst im Keller noch extreme Höhenangst!
    • Hi Ela!
      Sicher,genau genommen hat Mode nur mit Kleidung zu tun.Doch bezeichne ich oft Dinge Sachen und Tiere als "schwer in Mode"
      Dann,wenn absolut jeder es haben will!Ok.fast jeder.
      Bei der Ziege hab ich da an die bunten Anglos gedacht.Denk mal das hat dich jetzt am meisten interesiert :wink: Es gibt so tolle Zuchtlinien von der Nubischen die aber leider einfarbig sind.Bunte hingegen wird mann reizend los egal wie schlecht die Leistung ist!Das empfinde ich aber nicht unbedingt als schlimm.Muß ja jeder für "sich" wissen welche Ziege am besten zu ihm passt.
      Bei Hunden hat das ja leider nachweislich schon fatale Folgen für die Tiere gehabt wenn sie plötzlich -meist durch TV- "schwer in Mode" gekommen sind.
      L.G. Jürgen
      Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.